Berichterstattungen
Das ist zu dreist, Herr Drosten
02.07.2024 Der Chef-Virologe der Charité, Christian Drosten, hat seine Forderung nach einem strikten Lockdown in den Jahren 2020 bis 2022 gerechtfertigt. Seine Kritiker nennt er „Populisten“.
In einem Interview mit Georg Mascolo vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) behauptet Drosten, Versammlungsverbote, Kontaktsperren und Homeoffice-Pflicht seien „effizient“ gewesen und hätten „eindeutig eine Wirkung“ gezeigt, also die Pandemie eingedämmt.
„Schulschließungen waren wirksam“, sagte er. Beweise für diese Behauptungen erbrachte er nicht und wurde bedauerlicherweise von Mascolo auch nicht danach gefragt.
Irreführende Aussagen von RKI-Chef Schaade: Verschärfung der Corona-Politik bleibt rätselhaft
02.07.2024 Im März 2020 änderte das RKI die Corona-Risikoeinschätzung von mäßig auf hoch. Warum und auf welcher wissenschaftlichen Grundlage das geschah, ist bis heute unklar.
Corona aufarbeiten, bevor die AfD es tut: BSW-Politiker flutet Senat mit Anfragen
02.07.2024 Alexander King vom Bündnis Sahra Wagenknecht will die Corona-Politik aufarbeiten. Unterstützt wird er von einem Gesundheitsexperten. Was treibt die beiden Männer an?
„Man hätte die Schule wohl nicht schließen müssen“
27.06.2024 Der Charité-Virologe veröffentlicht ein Buch zur Corona-Zeit. Im Gespräch mit Georg mascolo blickt er zurück auf die strittigsten Fragen – und auf seine Rolle.
Haben wir wirklich etwas aus der Corona-Krise gelernt?: Drosten und Mascolo über Lehren aus der Pandemie
27.06.2024 Der Virologe Christian Drosten sprach mit dem Journalisten Georg Mascolo über die Corona-Zeit. In dem daraus entstandenen Buch geht es auch um soziale Gerechtigkeit und die Möglichkeit einer neuen Pandemie.
Christian Drosten, die Schulen und der Hass: Virologe zieht Pandemie-Bilanz
27.06.2024 Der Charité-Wissenschaftler und Corona-Erklärer der Nation hat nach langem öffentlichem Schweigen ein Buch zur Pandemie herausgegeben. Im Diskurs mit dem Journalisten Georg Mascolo blickt er zurück auf die strittigsten Fragen der Krisenjahre – und auf seine Rolle darin.
Mascolo und Drosten zu Corona: „Ist es gerecht zugegangen?“
25.06.2024 Die Pandemie sorgt immer noch für heftige Emotionen. Virologe Christian Drosten und Journalist Georg Mascolo diskutieren die Rollen von Wissenschaft, Politik und Medien in dieser Gesundheitskrise
„Das war reine Politik, in die ich nicht involviert war“
25.06.2024 Christian Drosten wünscht sich von Politik, Medien und Wissenschaft eine Aufarbeitung der Corona-Zeit. In einem Interview beklagt der Virologe „verdrehende Interpretationen“ zur Pandemie – und spricht über die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Corona-Ticker (17): Entschwärzte RKI-Protokolle
25.06.2024 Das Corona-Narrativ zerfällt wie ein Soufflé, wenn man zu früh die Backofentür öffnet. Die Aufarbeitung ist zwangsläufig. Hier die neuesten Entwicklungen der letzten Tage und Wochen.
https://www.achgut.com/artikel/corona_ticker_17_entschwaerzte_rki_protokolle
Lindner zu Corona-Maßnahmen: „Das war zu viel“
24.06.2024 Waren die Corona-Maßnahmen angemessen? Nach Olaf Scholz fordert auch Christian Lindner eine Aufarbeitung. Er kritisiert „Eingriffe in Grundrechte, die nicht gerechtfertigt waren“.
Die Aufarbeitung hat Grenzen
24.06.2024 Kanzler Scholz zieht rückblickend Schlüsse aus der Pandemie. Es ist wichtig, diese Debatte zu führen. Doch allzu konkrete Lehren sollte man nicht erwarten.
Scholz für Bürgerrat zur Coronaaufarbeitung
24.06.2024 Bundeskanzler Olaf Scholz befürwortet eine Aufarbeitung der Coronapolitik in Deutschland. Am sympathischsten sei ihm der Vorschlag, Bürgerräte sich damit beschäftigen zu lassen, sagte der SPD-Politiker gestern im Sommerinterview der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/152360/Scholz-fuer-Buergerrat-zur-Coronaaufarbeitung
Pandemiekommission Sachsen-Anhalts holt weitere Experten dazu
24.06.2024 Sie soll die Coronamaßnahmen überprüfen und Empfehlungen für die Zukunft erarbeiten: Zweieinhalb Monate nach ihrem Start steckt Sachsen-Anhalts Expertenkommission „Pandemievorsorge“ mitten in der Arbeit. „Wir arbeiten in vier Arbeitsgruppen“, sagte der Vorsitzende, Winfried Kluth, der Deutschen Presse-Agentur.
Keine Aufarbeitung nach RKI-Protokollen
24.06.2024 Auch nach den RKI-Protokollen wird es keine Aufarbeitung geben. Nachdem das Magazin “Multipolar” auf Herausgabe der RKI-Akten erfolgreich geklagt hatte, ging durch die Medien eine kurze Welle der Berichterstattung über die Maßnahmen während der Corona-Episode. Doch so schnell sie aufgebaut wurde, so schnell verschwand sie auch wieder.
https://apolut.net/keine-aufarbeitung-nach-rki-protokollen-von-tom-j-wellbrock/
Lindner zu Corona-Maßnahmen: „Das war zu viel“
24.06.2024 Waren die Corona-Maßnahmen angemessen? Nach Olaf Scholz fordert auch Christian Lindner eine Aufarbeitung. Er kritisiert „Eingriffe in Grundrechte, die nicht gerechtfertigt waren“.
Fachleute sprechen im Landtag über Coronamaßnahmen
20.06.2024 Experten haben gestern im rheinland-pfälzischen Landtag ihre Einschätzungen zum Management der Coronapandemie vorgetragen. Beim Gesundheitsausschuss in Mainz sprachen die Fachleute unter anderem über die Bewertung der Coronamaßnahmen sowie psychische und gesundheitliche Folgen der Pandemie.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/152294/Fachleute-sprechen-im-Landtag-ueber-Coronamassnahmen
Corona: Abgeordnete hören Experten an
20.06.2024 Ausschuss für Gesundheit Rheinland Pfalz
Der Ausschuss für Gesundheit des rheinland-pfälzischen Landtags hat am 19. und 20. Juni 2024 insgesamt 17 Expertinnen und Experten zum Thema „Management der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz“ angehört.
https://landtag-rheinland-pfalz.media.video.taxi/watch/k59mNmMkhred
„Es soll hochskaliert werden“
18.03.2024 Multipolar hat die bislang geheim gehaltenen Protokolle des Corona-Krisenstabs des Robert Koch-Instituts (RKI) freigeklagt. Daraus wird klar: Die im März 2020 verkündete Verschärfung der Risikobewertung von „mäßig“ auf „hoch“ – Grundlage sämtlicher Lockdown-Maßnahmen und Gerichtsurteile dazu – gründete, anders als bislang behauptet, nicht auf einer fachlichen Einschätzung des RKI, sondern auf der politischen Anweisung eines externen Akteurs – dessen Name in den Protokollen geschwärzt ist. (Update 27.3.: Das RKI erklärte mittlerweile, hinter der Schwärzung verberge sich der Name eines Mitarbeiters.)
https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-1
siehe auch RKI-Protokolle:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Archiv_Maerz.html?nn=13490888
Lost Generation – Was können wir gegen die verschärfte Bildungsungleichheit durch die Covid-19 Pan-demie tun?
17.06.2024 Ann-Kristin Becker und Ina Sieberichs, Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln (iwp)
Im Zuge der Pandemiebekämpfung wurden seit März 2020 die Schulen wiederholt geschlossen. Während Grundschüler:innen soweit möglich in Präsenz oder zumindest im Wechselunterricht beschult wurden, fiel für viele Schüler:innen der höheren Klassen der Präsenzunterricht wochenlang weg.
Elternbefragungen legen nahe, dass sich die Lernzeit der Schüler:innen in Zeiten der Schulschließung halbiert hat. Mehr als die Hälfte der Eltern gab an, dass ihre Kinder während der Schulschließungen weniger als einmal pro Woche online unterrichtet wurden. Die Lernverluste unterscheiden sich dabei je nach Leistungsstärke und Haushaltskontext der Schüler:innen.
Entschwärzte RKI-Protokolle: Was steht da über Kinder und Corona?
17.06.2024 Die RKI-Protokolle sind nun bis April 2021 größtenteils entschwärzt. Unser Autor hat sich angeschaut, was sie über den Umgang mit Kindern während der Pandemie offenbaren.
Entschwärzte RKI-Protokolle: Was steht da über Kinder und Corona?
17.06.2024 Die RKI-Protokolle bis April 2021 sind nun größtenteils entschwärzt. Unser Autor hat sich angeschaut, was sie über den Umgang mit Kindern während der Pandemie offenbaren.
Die Jugend entzieht uns das Vertrauen
16.06.2024 Spätestens in der Corona-Pandemie haben wir gelernt: Unter besonderen Umständen – etwa zur Abwendung einer Gefahrenlage – ist es zulässig, einzelne Generationen vorübergehend zu benachteiligen. Das hat das Bundesverfassungsgericht bestätigt und die Schulschließungen im Zuge der Bundesnotbremse nachträglich legitimiert. Gleichzeitig stellte es fest: Es gibt ein Recht auf Bildung – und solche Nachteile für einzelne Generationen sind weder leichtfertig noch unbegrenzt in Kauf zu nehmen.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/lisa-paus-die-jugend-entzieht-uns-das-vertrauen-19791466.html
Gegen die Hysterie der Politik hatte das RKI keine Chance
15.06.2024 Die Vorschläge aus dem Kanzleramt im Mai 2020 waren so absurd, dass die Experten im Robert-Koch-Institut erst gar nicht darüber diskutieren wollten. Die neuen entschwärzten Protokolle zeigen, wie die Wissenschaftler dann unter dem Druck der Politik doch einknickten.
Entschwärzte RKI-Protokolle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/C…
Geschwärzte RKI-Protokolle zum Vergleich: https://my.hidrive.com/share/2-hpbu3….
„Von Anfang an falsch unterwegs“
10.06.2024 Der Innsbrucker Mediziner und Psychologe Univ.-Prof. Christian Schubert fordert aus den Erfahrungen der Pandemie-Jahre eine grundlegende Erneuerung des Gesundheitssystems. Denn – der Mensch ist keine Maschine!
International
https://drive.google.com/file/d/1RV3_A34IbqVOum7QHusBdpjGc3aryir8/view
Epidemic outcomes following government responses to COVID-19: Insights from nearly 100,000 models
05.06.2024 Science AdvancesVol 10, Issue 23, DOI: 10.1126/sciadv.adn0671
„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir in der Gesamtheit der Modelle keine Muster finden, die auf einen eindeutigen Zusammenhang zwischen den Corona-Maßnahmen der Regierung und den Ergebnissen hindeuten. Starke Behauptungen über die Auswirkungen staatlicher Maßnahmen auf COVID-19 können empirisch nicht bestätigt werden.“
In dieser Studie fanden wir kein klares Muster in der Gesamtheit der Analysen oder in einer Teilmenge der Analysen. Wir kommen daher zu dem Schluss, dass starke Behauptungen über die Auswirkungen staatlicher Maßnahmen auf die COVID-19-Belastung empirisch nicht belegt sind.
Drittens, und das ist vielleicht am wichtigsten, können wir nicht zu dem Schluss kommen, dass es zwingende Beweise für die Annahme gibt, dass staatliche Maßnahmen die COVID-19-Belastung verbessert haben, und wir können nicht zu dem Schluss kommen, dass es zwingende Beweise für die Annahme gibt, dass staatliche Maßnahmen die COVID-19-Belastung verschlechtert haben. Die Konzentration der Schätzungen um einen Nulleffekt deutet darauf hin, dass die staatlichen Maßnahmen die COVID-19-Belastung wenig bis gar nicht verändert haben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese umfassende Analyse der staatlichen Maßnahmen und der COVID-19-Ergebnisse keine eindeutigen Rückschlüsse auf die Auswirkungen der staatlichen Maßnahmen zulässt. Dies deutet darauf hin, dass starke Vorstellungen über die Wirksamkeit oder Unwirksamkeit staatlicher Maßnahmen nicht durch vorhandene Daten auf Länderebene gestützt werden und dass wissenschaftliche Bescheidenheit angebracht ist, wenn es darum geht, aus den Reaktionen auf die COVID-19-Pandemie zu lernen.“
RKI-Protokolle: Regierung setzte Ausweitung der Corona-Tests trotz Bedenken durch
04.06.2024 Die Protokolle des Robert Koch-Instituts wurden nun weitestgehend entschwärzt veröffentlicht, wegen des „öffentlichen Interesses am Inhalt“, schreibt die Behörde auf ihrer Website. Daraus gehen brisante neue Details hervor, die das Testen von Symptomlosen und das Maskentragen betreffen.
Bildungsmonitor Spezial 2024: Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Schulbildung
03.06.2024 Im Zuge der Corona-Krise blieben im Frühjahr 2020 sowie im Winter und Frühjahr 2021 die Schulen in vielen Ländern und auch in Deutschland zeitweise geschlossen. Der Unterricht fand stattdessen unter schwierigen und unzureichenden Bedingungen „auf Distanz“ statt.
Es ist möglich, dass sich die Schulschließungen direkt auf die Entwicklung verschiedener Bildungsindikatoren wie die Wiederholer- oder die Abbrecherquoten ausgewirkt haben. Daher wird beispielhaft die Entwicklung einiger Bildungsindikatoren dargestellt, die sich durch die Schulschließungen verändert haben könnten.
Wie die Politik die Wissenschaft bei den flächendeckenden Schulschließungen überging
01.06.2024 Wenn es nach dem wissenschaftlichen Rat des RKI gegangen wäre, hätte es kaum Schulschließungen gegeben. Doch trotzdem wurden sie durch die Politik flächendeckend eingeführt – jedem gegenteiligen Rat zum Trotz.
Wie die Politik die Wissenschaft bei den flächendeckenden Schulschließungen überging
Corona-Politik: Nein, es war nicht der Stand der Wissenschaft
31.05.2024 Das RKI hat seine Corona-Protokolle nahezu entschwärzt freigegeben. Sie beweisen, dass die Politik in vielen Fällen gegen den Rat der Wissenschaftler gehandelt hat – wissentlich.
„Ein kulturelles Versagen“
21.05.2024 Warum findet keine Aufarbeitung der Schädigung von Kindern in der Corona-Zeit statt? Der Autor Michael Hüter erklärt, man habe „die Schwächsten am meisten leiden lassen“, was Ausdruck einer „tiefer liegenden Kulturkrise“ sei. Hüter fragt, „wie unsere Kinder, wenn sie erwachsen sind, mit uns umgehen werden, wenn sie in vollem Umfang realisieren, wie sie hier missbraucht wurden“.
https://multipolar-magazin.de/artikel/ein-kulturelles-versagen
„Ein kulturelles Versagen“
21.05.2024 Warum findet keine Aufarbeitung der Schädigung von Kindern in der Corona-Zeit statt? Der Autor Michael Hüter erklärt, man habe „die Schwächsten am meisten leiden lassen“, was Ausdruck einer „tiefer liegenden Kulturkrise“ sei. Hüter fragt, „wie unsere Kinder, wenn sie erwachsen sind, mit uns umgehen werden, wenn sie in vollem Umfang realisieren, wie sie hier missbraucht wurden“.
https://multipolar-magazin.de/artikel/ein-kulturelles-versagen
Wie gut ist unser Grundgesetz?
13.05.2024 Moderatorin Sandra Maischberger und ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam checken das deutsche Grundgesetz. Meinungen frei zu äußern, queer zu lieben, eine Pandemie zu überstehen – wo hilft das Grundgesetz, wo ist noch Luft nach oben? Sind im Alltag der Deutschen wirklich alle Menschen vor dem Gesetz gleich? Waren die Grundrechte in der Covid-Pandemie zu stark eingeschränkt? Schützt das Grundgesetz die Bürger:innen vor einem Rückfall in dunkelste Zeiten? Carola Nacke hatte während der Pandemie für ihren behinderten Sohn Cornelius den Beschluss zur „Triage“ erstritten. Klaus Schirdewahn, heute fast 80, war als junger Mann im Visier der Polizei, weil er schwul ist. Er und Sängerin Luna (21) – aktueller Song „Normal“ – besprechen, was queer leben heutzutage bedeutet. Die Doku sammelt Geschichten, liefert Background und zieht ein Fazit. Als Prominente sind Schauspieler Jan Josef Liefers und die Politiker Joachim Gauck und Gerhart Baum dabei.
Lauterbach schlug 1G vor
11.05.2024 Kurz vor der Gerichtsverhandlung um die Protokolle des Corona-Expertenrats legt das Kanzleramt neue, entschwärzte Stellen vor. Die Inhalte haben es in sich.
Die Corona-Aufarbeitung, die RKI-Protokolle und was jetzt zu tun bleibt
11.05.2024 Die Pandemie hat schmerzhaft aufgedeckt, dass viele nicht vertrauen, weder der Politik noch den Experten. Sie hat uns gezeigt, was wir zu tun bereit sind, wenn wir glauben, dass es keine Alternativen gibt.
Auswirkungen der Lockdowns auf Kinder bis in die 2030er-Jahre
03.05.2024 Kinder, die in den ersten Tagen der Pandemie eingeschult wurden, werden bis weit ins nächste Jahrzehnt hinein schlechtere Prüfungsergebnisse haben, so ein neuer Bericht der London School of Economics und zweier weiterer Universitäten.
https://uncutnews.ch/lse-bericht-auswirkungen-der-lockdowns-auf-kinder-bis-in-die-2030er-jahre/
„Worum es jetzt ausdrücklich nicht gehen darf, ist, Verantwortliche zu suchen“
30.04.2024 Soll zur Aufarbeitung der Corona-Zeit eine Enquete-Kommission eingesetzt werden? Darüber berieten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages vergangene Woche in einer hitzigen Debatte. Auslöser war die Veröffentlichung der RKI-Protokolle durch Multipolar. Vertreter aller Parteien betonten, eine Aufarbeitung zu befürworten. Die Vorstellungen dazu gehen allerdings weit auseinander.
https://multipolar-magazin.de/artikel/coronaaufarbeitung-bundestag
Bayern hält Corona-Dokumente unter Verschluss
21.04.2024 Die Staatsregierung von Markus Söder sieht „für eine weitere Offenlegung von Dokumenten keinen Anlass“. SPD-Fraktionschef Florian von Brunn fordert mehr Transparenz.
Corona-Opfer: Das lange Leiden der Schüler:innen
25.04.2024 Angsterkrankungen, Essstörungen, Depressionen: Tausende Kinder und Jugendliche leiden bis heute an den Folgen der Corona-Pandemie. Mitverantwortlich: überlange Schulschließungen, sagen Fachleute. Bund und Länder hätten die Belange von Kindern und Jugendlichen schon in der Pandemie vernachlässigt und ließen sie nun erneut im Stich – weil Therapieplätze und Hilfsangebote fehlen.
Auswirkungen der Corona-Maßnahmen Das lange Leiden von Kindern und Jugendlichen
25.04.2024 Tausende junge Menschen leiden bis heute an den Nachwirkungen der Corona-Pandemie. Vor allem die Schulschließungen haben ihnen zugesetzt. Die Folge: ein massiver Anstieg psychischer Erkrankungen.
Lockdown’s impact on children is only beginning
24.04.2024 Children who started school in the early days of the pandemic will have worse exam results well into the next decade. That’s according to a study released this morning by the London School of Economics, the University of Exeter and the University of Strathclyde. Researchers predict that 60 per cent of pupils will achieve worse than a grade five in their English and Maths GSCEs in 2030, considerably more than the numbers achieving poor marks today.
https://www.spectator.co.uk/article/lockdowns-impact-on-children-is-only-beginning/
Lauterbach offen für Aufarbeitung der Corona-Politik
24.04.2024 Berlin. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zeigt sich offen für eine Aufarbeitung politischer Fehler in der Pandemie. Er begrüße den Vorschlag, die Corona-Politik durch eine Enquete-Kommission oder einen Bürgerrat aufzuarbeiten, sagte Lauterbach dem Sender RTL.
https://regionalheute.de/lauterbach-offen-fuer-aufarbeitung-der-corona-politik-1713933243/
Hochskalieren im Moment des Abflauens
23.04.2024 Anlässlich der Veröffentlichung der RKI-Protokolle: Rückblick auf den Beginn der Corona-Operation Mitte März 2020.
Anlässlich der Veröffentlichung der von Multipolar freigeklagten RKI-Protokolle sei daran erinnert, dass es das RKI selber war, das die Haltlosigkeit seines Hochspielens der Gefahr durch das sogenannte Corona-Virus widerlegt hat.
„Kein Anlass“: Staatsregierung gibt Corona-Akten nicht raus
21.04.2024 Die SPD im Landtag fordert eine politische Aufarbeitung der Corona-Pandemie. Jedoch sieht die Bayerische Staatsregierung dafür keinen Anlass und betont: Die Schulschließungen seien „verhältnismäßig“ gewesen. Die Grünen wollen einen Corona-Bürgerrat.
Corona – Fehler und Folgen: Geschlossene Schulen, Masken, Impfungen und der Ruf nach Aufarbeitung
19.04.2024 Vier Jahre nach den ersten Corona-Maßnahmen sind die Rufe nach einer Aufarbeitung der staatlichen Eingriffe wieder lauter geworden. Wie die aber aussehen könnte, bleibt umstritten.
Jetzt sollen die Deutschen die Corona-Pandemie selbst aufarbeiten
19.04.2024 Für die Aufarbeitung der Corona-Pandemie schlägt die SPD auch einen Bürgerrat vor. Sie erhofft sich „Debatten ohne Schaum vor dem Mund“. Dafür sollen „zufällig ausgewählte Menschen ihre Erlebnisse schildern und Empfehlungen für die Zukunft aussprechen“.
So hat Österreich die Pandemie aufgearbeitet
17.04.2024 Aus der SPD kommt der Vorschlag, einen Bürgerrat einzusetzen, um die Corona-Pandemie aufzuarbeiten. FDP-Politiker reagieren zurückhaltend – sie setzen weiter auf eine Enquete-Kommission.
Bürgerrat zur Corona-Aufarbeitung? FDP sieht SPD-Vorstoß kritisch
17.04.2024 Aus der SPD kommt der Vorschlag, einen Bürgerrat einzusetzen, um die Corona-Pandemie aufzuarbeiten. FDP-Politiker reagieren zurückhaltend – sie setzen weiter auf eine Enquete-Kommission.
Wohl keine Enquete-Kommission des Landtags Wie die Politik in Hessen zur Corona-Aufarbeitung steht
12.04.2024 Die Debatte über eine Aufarbeitung der Corona-Politik läuft auch in Hessen. Von einem Untersuchungsausschuss, wie die AfD ihn will, erwarten die anderen Parteien nichts Gutes. Aus verschiedenen Gründen wird auch ein weniger parteipolitisch aufgeladenes Gremium kaum eine Mehrheit finden.
Lehren aus Corona – Experten für eine unabhängige Aufarbeitung
08.04.2024 Schulschließungen, Lockdowns, Ausgangssperren und Besuchsverbote – in Bayern waren die Corona-Maßnahmen teils härter und länger als in anderen Bundesländern. Mediziner, Psychiater, Juristen und Politiker würden eine unabhängige Aufarbeitung begrüßen.
War die Corona-Politik verhältnismäßig? | Berlin direkt
08.04.2024 Schulschließungen, Impfpflicht, Ausgangssperren – war das verhältnismäßig? Die Politik diskutiert über die Aufarbeitung und Konsequenzen aus der Corona-Pandemie. Hessens ehemaliger Ministerpräsident Bouffier ist für eine Kommission zur Corona-Aufarbeitung. Man habe nichts zu verbergen, sagt er und nennt rückblickende Schuldfragen „albern“.
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Verfassungsrechtler: Papier fordert Konsequenzen aus Pandemie
07.04.2024 Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Papier, fordert eine Aufarbeitung der Corona-Pandemie. Er kritisiert manches Entscheidungsgremium von einst als „paralegal“.
Anzeige gegen Lauterbach: die Abrechnung mit der Corona-Politik
07.04.2024 Aufarbeitung, Aufklärung oder Abrechnung? Beim Umgang mit den RKI-Files und der Corona-Pandemie wird mit harten politischen Bandagen gekämpft. Die Staatsanwaltschaft mischt mit.
Verlorene Jahre
07.04.2024 Bundesweit wird eine Enquete-Kommission gefordert, um aufzuarbeiten, welche Schlüsse aus der Corona-Krise gezogen werden müssen. Besonders mit Blick auf die Kinder und Jugendlichen ist das bitter nötig.
https://www.tagesschau.de/kommentar/corona-pandemie-aufarbeitung-104.html
Corona-Aufarbeitung Welche Lehren zieht die Politik aus der Pandemie?
07.04.2024 Vor einem Jahr sind die letzten Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie ausgelaufen. Doch noch ringt die Politik um einen richtigen Weg zur Aufarbeitung der Maßnahmen.
https://www.tagesschau.de/inland/corona-pandemie-aufarbeitung-102.html
Corona-Aufarbeitung Welche Lehren zieht die Politik aus der Pandemie?
07.04.2024 Vor einem Jahr sind die letzten Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie ausgelaufen. Doch noch ringt die Politik um einen richtigen Weg zur Aufarbeitung der Maßnahmen.
https://www.tagesschau.de/inland/corona-pandemie-aufarbeitung-102.html
Papier fordert Konsequenzen aus Pandemie
07.04.2024 Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Papier, fordert eine Aufarbeitung der Corona-Pandemie. Er kritisiert manches Entscheidungsgremium von einst als „paralegal“. Schulschließungen oder Ausgangssperren – war das verhältnismäßig? Die Regierung diskutiert, wann und wie die Corona-Zeit aufgearbeitet wird.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/corona-aufarbeitung-demokratie-interview-papier-100.html
Pandemie Corona-Kommission – Aufarbeitung nach Plan?
05.04.2024 Als Krankheit ist Corona zwar nicht verschwunden, aber das Virus hat seinen Schrecken verloren. Doch die Folgen der Pandemie sind bis heute spürbar. Am Donnerstag traf sich zum ersten Mal in Sachsen-Anhalt eine Kommission zur Aufarbeitung der Coronamaßnahmen. Ziel ist es, Bilanz zu ziehen und für zukünftige Notlagen besser gerüstet zu sein.
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/corona-pandemie-komission-aufarbeitung-100.html
Was wir aus den Schulschließungen gelernt haben
05.04.2024 Vor einem Jahr wurde das Ende der Coronapandemie erklärt. Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Gerade bezüglich der Einschränkungen für Kinder, wie den Schulschließungen, werden heute Fehler eingeräumt.
Wirksamkeit und Wirkung von nicht-pharmazeutischen Maßnahmen auf die COVID-19-Pandemie in Deutschland
02.04.2024 Die getroffenen Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung von SARS-CoV-2 haben sowohl im Frühjahr als auch im Herbst 2020 zu bisher nicht dagewesenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland geführt. Die Wirksamkeit der Maßnahmen als Ganzes erscheint offensichtlich, aber über die Beiträge der einzelnen Public Health Maßnahmen- wie Kontaktreduktion, Tragen einer Alltagsmaske oder Schulschließungen zur Kontrolle der epidemiologischen Dynamik ist wenig bekannt und bisher ist der Effekt einzelner Maßnahmen nicht systematisch analysiert worden.
https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/gesundheitswissenschaften/ag/ag2/forschung/stopptcovid.xml
Studie Download: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_RKI/StopptCOVID_studie.html
Bouffier für Aufarbeitung der Corona-Politik in Enquete-Kommission
02.04.2024 Lockdown, Impfpflicht, Abstandsregeln: Bundesweit und parteiübergreifend wird der Ruf nach einer Aufarbeitung der Corona-Politik lauter. Auch Hessens Ex-Regierungschef Bouffier ist dafür – aber mit einer Maßgabe.
Jede Maßnahme war überflüssig: Es braucht keine Corona-Aufarbeitung, es braucht Konsequenzen!
02.04.2024 Die gerichtlich erzwungene Herausgabe der RKI-Protokolle sorgte in der letzten Woche für eine interessante Entwicklung. Zahlreiche für Coronamaßnahmen verantwortliche Politiker forderten plötzlich eine Aufarbeitung dieser Zeit. Doch diese Forderungen sind verlogen und gefährlich, denn sie sollen von des Pudels Kern ablenken.
Die RKI-Protokolle und wie die Politik die Wissenschaft ignorierte
29.03.2024 Jahrelang wurden Grundrechtseinschränkungen in der Corona-Pandemie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen gerechtfertigt. Nun veröffentlichte Dokumente belegen abermals, dass die Forscher viel kontroverser über Maßnahmen diskutierten als die Politik versucht, glauben zu machen. Ein Überblick.
Die schlimmen Folgen der Schulschließungen wirken nach
29.03.2024 Die Corona-Pandemie gilt als überwunden. Doch diese Phase mit ihren Unsicherheiten und ihren strengen Schutzmaßnahmen hat Wunden hinterlassen. Menschen wurden persönlich verletzt, ganze Bevölkerungsteile stehen einander noch immer unversöhnlich gegenüber. Eine Aufarbeitung konnte aber angesichts der neuen Krisen bislang nicht vorgenommen werden. Was kann helfen? Ein Blick auf das Narbengewebe, das sich auf der Seele der Gesellschaft gebildet hat. Heute: die Auswirkungen auf die Kinder.
Auch Lauterbach für Corona-Aufarbeitung im Bundestag
29.03.2024 In der Debatte über die Aufarbeitung von Corona-Maßnahmen ist auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach für eine Befassung des Bundestags. Caritas-Präsidentin Welskop-Deffaa warnt vor einer Fokussierung auf Fehler.
Worum es bei der Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen geht
29.03.2024 Lockdown, Impfungen, isolierte Kinder: Vertreter aus Politik und Wissenschaft fordern, dass die damaligen Corona-Maßnahmen aufgearbeitet werden sollen. Welche der einstigen Beschlüsse stehen zur Diskussion? Und wie könnte eine Aufarbeitung aussehen?
https://www.deutschlandfunk.de/corona-massnahmen-aufarbeitung-pandemie-lockdown-100.html
Folgen der Pandemie-Politik:Generation Corona: Was junge Leute brauchen
29.03.2024 Was haben die Corona-Maßnahmen mit Kindern und Jugendlichen gemacht? Ein heute 20-jähriger Studierender spricht über die Jahre der Einschränkungen – und was für ihn daraus folgt.
„Auch da weigert sich das Gesundheitsministerium vehement, die Daten rauszugeben“
28.03.2024 Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat mehr Transparenz bei öffentlich gewordenen Protokollen des Robert Koch-Instituts (RKI) aus der Anfangsphase der Corona-Pandemie angekündigt. Tim Röhn, Ressortleiter WELT-Investigation, ist skeptisch.
Die geheimen Corona-Protokolle des RKI: Wer gab das „Signal“ für den ersten Lockdown?
27.03.2024 Das Robert Koch-Institut fristete noch vor gut vier Jahren ein recht unbemerktes Dasein. Mit dem Beginn der Corona-Pandemie änderte sich das schlagartig. Die Bundesbehörde entwickelte sich zu einem der wichtigsten und einflussreichsten Corona-Erklärern. Viele politische Entscheidungen – von Maskenregeln bis Lockdown – basierten auch aufgrund der wissenschaftlichen Einschätzungen des RKI. Die Behörde ist dem Gesundheitsministerium untergliedert und arbeitete eng mit den Ministern Jens Spahn (CDU) und später Karl Lauterbach (SPD) zusammen.
RKI-Protokolle werden entschwärzt
28.03.2024 Gesundheitsminister Lauterbach will die Namen in den Protokollen des Robert-Koch-Instituts zu Corona freigeben. Betroffene müssen zustimmen.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat mehr Transparenz bei öffentlich gewordenen Protokollen des Robert-Koch-Instituts (RKI) aus der Anfangsphase der Coronapandemie angekündigt. „Ich habe gestern veranlasst, dass die Protokolle weitestgehend entschwärzt werden sollen“, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag im Deutschlandfunk.
RKI-Protokolle: Schwarze Stellen ade?
28.03.2024 Gesundheitsminister Lauterbach hat eine „weitestgehende“ Freigabe der geschwärzten RKI-Protokolle angekündigt. Doch es gibt weitere Hürden. Was könnte an die Öffentlichkeit kommen?
Lauterbach ordnet Entschwärzen der RKI-Protokolle an
28.03.2024 Bundesgesundheitsminister Lauterbach kündigt mehr Transparenz bei öffentlich gewordenen Protokollen des Robert-Koch-Instituts aus der Anfangsphase der Corona-Pandemie an. Er betont erneut, er habe mit Schwärzungen der Protokolle nichts zu tun gehabt.
Maskenpflicht, Schulschließungen und Lockdown während der Pandemie sollen auf den Prüfstand: Nach dem Wirbel durch die veröffentlichten Protokolle des Robert-Koch-Instituts, setzen sich mehrere Spitzenpolitiker für eine Aufarbeitung der Entscheidungen während der Corona-Zeit ein. Die Protokolle geben Einblicke in die Arbeit des Krisenstabs aus der Zeit von Januar 2020 bis April 2021.
RKI-Protokolle: Lauterbach für Entschwärzung
28.03.2024 Die RKI-Protokolle aus der Corona-Pandemie waren nur teilweise geschwärzt einsehbar. Nun hat Gesundheitsminister Lauterbach veranlasst, dass sie „weitestgehend“ entschwärzt werden.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-lauterbach-rki-protokolle-entschwaerzung-100.html
Gesundheitsminister ist für eine Aufarbeitung der Corona-Pandemie
28.03.2024 Um den Verschwörungserzählungen entgegen zu wirken, setzt sich Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach für eine Aufarbeitung der Corona-Politik ein. Der Bundestag müsse sich damit befassen.
RKI-Protokolle werden laut Lauterbach weitestgehend entschwärzt
28.03.2024 Vor wenigen Tagen hatte das Online-Magazin „Multipolar“ teils geschwärzte Protokolle des RKI-Krisenstabs öffentlich gemacht. „Ich habe gestern veranlasst, dass die Protokolle weitestgehend entschwärzt werden sollen“, sagt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach nun
Die geheimen Corona-Protokolle des RKI: Wer gab das „Signal“ für den ersten Lockdown?
28.03.2024 Gerade zu Beginn der Pandemie waren Bevölkerung sowie Politik überfordert und wissenschaftliche Erkenntnisse zu Covid-19 rar. Die politischen Entscheidungen erscheinen im Nachhinein nicht immer nachvollziehbar, weshalb die Frage bleibt: Wie kam das RKI zu seinen Einschätzungen? Einblicke geben nun mehr als 1000 Seiten von internen und bislang unter Verschluss gehaltenen RKI-Protokollen. Sie legen den Schluss nahe: Zu Beginn der Pandemie erfolgten die Einschätzungen zum Coronageschehen auch den Weisungen aus der Politik.
RKI-Protokolle: Lauterbach für Entschwärzung
28.03.2024 Die RKI-Protokolle aus der Corona-Pandemie waren nur teilweise geschwärzt einsehbar. Nun hat Gesundheitsminister Lauterbach veranlasst, dass sie „weitestgehend“ entschwärzt werden.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-lauterbach-rki-protokolle-entschwaerzung-100.html
Corona und Aufarbeitung: RKI-Protokolle werden entschwärzt
28.03.2024 Gesundheitsminister Lauterbach will die Namen in den Protokollen des Robert-Koch-Instituts zu Corona freigeben. Betroffene müssen zustimmen.
Corona und Aufarbeitung: RKI-Protokolle werden entschwärzt
28.03.2024 Gesundheitsminister Lauterbach will die Namen in den Protokollen des Robert-Koch-Instituts zu Corona freigeben. Betroffene müssen zustimmen.
Nach FDP-Forderung : Habeck für Aufarbeitung der Corona-Politik
27.03.2024 Die Grünen und die SPD schließen sich dem Ruf nach einer Aufarbeitung der Pandemie-Maßnahmen an. So weit wie Bundesfinanzminister Lindner wollen sie allerdings nicht gehen.
Schulschließungen – Das haben wir aus der Pandemie gelernt
27.03.2024 Teil der Corona-Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen war vor vier Jahren die Schließung der Schulen. Wie sehr Kinder und Jugendliche unter Homeschooling und der sozialen Isolation während der Pandemie gelitten haben, wurde erst danach richtig deutlich.
https://www.swr.de/wissen/schulschliessungen-das-haben-wir-aus-der-pandemie-gelernt-100.html
„Corona-Zeit muss aufgearbeitet werden“
27.03.2024 Schulschließungen, Maskenpflicht und Lockdown: Die Beschränkungen während der Corona-Pandemie waren teils heftig umstritten. Führende Ampel-Politiker fordern nun eine tiefgreifende Aufarbeitung der damaligen Entscheidungen.
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/corona-pandemie-aufarbeitung-100.html
„Denen muss man ein Ventil geben“
27.03.2024 Aus Sorge um die Unzufriedenen will Helge Limburg die Pandemiebekämpfung politisch aufarbeiten. In seiner Partei ist der Grüne damit eine Ausnahme.
https://taz.de/Abgeordneter-zur-Corona-Aufarbeitung/!6000957/
Habeck und Lindner für systematische Fehleranalyse
27.03.2024 Die Debatte um die Aufarbeitung der Corona-Politik nimmt mehr als vier Jahre nach Ausbruch des Virus an Fahrt auf. Habeck und Lindner halten es für nötig, nun die Lehren zu ziehen.
Schulschließungen – Das haben wir aus der Pandemie gelernt
27.03.2024Teil der Corona-Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen war vor vier Jahren die Schließung der Schulen. Wie sehr Kinder und Jugendliche unter Homeschooling und der sozialen Isolation während der Pandemie gelitten haben, wurde erst danach richtig deutlich.
https://www.swr.de/wissen/schulschliessungen-das-haben-wir-aus-der-pandemie-gelernt-100.html
Führende Ampel-Vertreter für Aufarbeitung des Umgangs mit Corona-Pandemie
27.03.2024 Maskenpflicht, Schulschließungen und Lockdown während der Corona-Pandemie sollen auf den Prüfstand: Führende Vertreter der Ampel-Regierung haben sich am Mittwoch für eine Aufarbeitung der damaligen Politik ausgesprochen. Vize-Kanzler Robert Habeck (Grüne) sagte, die Politik müsse den Mut haben, Auswirkungen zu überprüfen und Lehren zu ziehen. FDP-Chef Christian Lindner forderte eine Enquete-Kommission des Bundestags. Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) disktuiert die Koalition aber noch die richtige Vorgehensweise.
Corona-Maßnahmen: Regierungsberater räumt fragwürdige Methoden ein
27.03.2024 Soziologie-Professor Heinz Bude: Gehorsam durch „wissenschaftsähnliches Modell“ erreicht / Prognose über zukünftige „Zwangausübung“ gegen Menschen, „die andere Informationen haben“.
Schulschließungen – Das haben wir aus der Pandemie gelernt
27.03.2024 Teil der Corona-Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen war vor vier Jahren die Schließung der Schulen. Wie sehr Kinder und Jugendliche unter Homeschooling und der sozialen Isolation während der Pandemie gelitten haben, wurde erst danach richtig deutlich.
https://www.swr.de/wissen/schulschliessungen-das-haben-wir-aus-der-pandemie-gelernt-100.html
Geheime Corona-Unterlagen: Dieser Tag veränderte Deutschland für immer
27.03.2024 Die Protokolle des Corona-Krisenstabs des Robert Koch-Instituts sollten geheim bleiben. Journalisten haben die Unterlagen freigeklagt und veröffentlicht. Sie werfen viele Fragen auf.
https://www.nordkurier.de/politik/rki-files-der-tag-der-deutschland-fuer-immer-veraenderte-2372445
Skandal oder übertrieben? Diese 4 Stellen in den RKI-Files sollten Sie kennen
27.03.2024 Die Veröffentlichung der Protokolle des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Corona-Pandemie sorgt für Aufregung. Doch sind die Enthüllungen wirklich so skandalös, wie es einige darstellen? FOCUS online analysiert die vier wichtigsten Stellen der RKI-Protokolle
„Wir haben es hier mit einem monumentalen Kriminalfall zu tun“
26.03.2024 Die geheimen Sitzungsprotokolle des RKI haben die Debatten um die Corona-Politik in Deutschland neu entfacht. In den Sitzungen bestätigte man nicht nur immer wieder Aussagen, für die Normalbürger als Verschwörungstheoretiker verunglimpft wurden: Auch wurde deutlich, dass die Erhöhung der Risikostufe politisch geplant war. Doch der Name des Verantwortlichen wurde geschwärzt. Der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, spricht von einem „monumentalen Kriminalfall“ und konstatiert, dass die Bevölkerung ein Recht darauf habe, diesen Namen zu erfahren.
Martin Sichert zu RKI-Protokollen: „Wir haben es hier mit einem monumentalen Kriminalfall zu tun“
Ampel streitet über Pandemie-Aufarbeitung
26.03.2024 Die Ampel ist nach Veröffentlichung der RKI-Protokolle uneins über eine Aufarbeitung des Pandemie-Krisenmanagements. Die FDP drängt, die SPD stellt sich gegen eine Enquetekommission im Bundestag.
Habeck will Aufarbeitung der Corona-Politik
26.03.2024 Die Corona-Politik endlich gründlich aufarbeiten! Vizekanzler Robert Habeck (54, Grüne) fordert jetzt genau DAS. Zu BILD sagt er: „Wir sollten jetzt eine Phase einleiten, in der wir über die schwere Pandemie-Zeit mit all ihren Auswirkungen noch mal nachdenken.“
Düstere Kapitel der Corona-Zeit drängen endlich ans Licht der Öffentlichkeit
26.03.2024 „Mit dem Wissen von damals“ seien die Maßnahmen alternativlos gewesen, sagen die verantwortlichen Politiker heute gern. Die RKI-Files belegen, dass das nicht stimmt.
Das steht in den Corona-Protokollen des RKI
26.03.2024 Das Medium eines rechten Verschwörungstheoretikers hat die Coronaprotokolle des Krisenstabs am Robert Koch-Institut herausgeklagt. Was verraten die Dokumente über die Rolle der Behörde in der Krise?
RKI-Protokolle: FDP fordert Enquete-Kommission zu Corona-Krisenmanagement
26.03.2024 Die Politik der Pandemie muss aufgearbeitet werden, darin sind sich Ampelpolitiker nach Veröffentlichung der RKI-Protokolle einig. Die konkrete Umsetzung wird diskutiert.
Dreyer befürwortet Corona-Aufarbeitung
26.03.2024 Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), hat sich für eine Aufarbeitung der Corona-Politik ausgesprochen. „Ich halte eine Aufarbeitung – in welcher Form auch immer – für wichtig, um für die Zukunft zu lernen und auch, um den Riss zu kitten, der zwischen Befürwortern und Gegnern der Corona-Maßnahmen entstanden ist“, sagte Dreyer dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Dienstag.
https://presse-augsburg.de/dreyer-befuerwortet-corona-aufarbeitung/938364/
Ampel uneins über Enquete-Kommission zur Corona-Pandemie
26.03.2024 Die FDP pocht auf eine Enquete-Kommission zur Corona-Pandemie im Parlament, während die Grünen sich gegen ein solches Gremium stellen.
https://regionalheute.de/ampel-uneins-ueber-enquete-kommission-zur-corona-pandemie-1711466884/
Corona-Protokolle: Welche Aufarbeitung will der Landtag?
26.03.2024 Die Veröffentlichung der sogenannten RKI-Files hat auch im NRW-Landtag zu einer weiteren Debatte um die Aufarbeitung geführt. Wie stehen die Parteien jetzt zu einem Untersuchungsausschuss
https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/rki-files-landtag-debatte-corona-aufarbeitung-100.html
RKI-Files: Geheime Corona-Protokolle veröffentlicht
26.03.2024 Politische Sprengkraft könnten die internen Protokolle des RKI-Krisenstabs beinhalten. Nach einer Klage mussten diese nun veröffentlicht werden.
https://www.prosieben.de/serien/newstime/news/brisante-interna-des-rki-krisenstabs-357647
Wer gab das „Signal“ für den ersten Lockdown?
26.03.2024 Freigeklagte Corona-Protokolle des Robert Koch-Instituts geben Einblicke in die Entscheidungen während der Pandemie. Einen großen Vorwurf entkräftet das RKI, doch es bleiben einige Fragen offen.
Ungeheuerliche neue Fakten – Kubicki und Schröder klagen an
26.03.2024 Hätten Sie sich bis vor kurzem eine Schlagzeile über das Robert Koch-Institut wie diese in einem der großen deutschen Medien vorstellen können? „Das RKI war in der deutschen Öffentlichkeit zu Pandemie-Zeiten sakrosankt. Wer es kritisierte, dem wurde „Wissenschaftsverachtung“ vorgeworfen. Jetzt wird klar: Eine damalige Grundrechtseinschränkung basierte entweder auf mathematischer Unkenntnis – oder auf einer Lüge.“ Das steht so auf „Focus Online“. Autor des Gastbeitrags ist Wolfgang Kubicki, Vize-Chef der FDP und Bundestags-Vizepräsident. Das Chamäleon der deutschen Corona-Politik: der sich oft öffentlich sehr kritisch äußerte – aber es dann bei den Abstimmungen im Bundestag teilweise umgekehrt hielt.
https://reitschuster.de/post/es-gab-gewissermassen-zwei-lothar-wielers/
RKI-Files freigegeben
26.03.2024 Protokolle des Robert-Koch-Instituts legen Einflussnahme bei Risikobewertung von Coronavirus nahe.
https://www.jungewelt.de/artikel/472151.coronapolitik-rki-files-freigegeben.html
Das steht in den Corona-Protokollen des RKI
26.03.2024 Das Medium eines rechten Verschwörungstheoretikers hat die Coronaprotokolle des Krisenstabs am Robert Koch-Institut herausgeklagt. Was verraten die Dokumente über die Rolle der Behörde in der Krise?
Düstere Kapitel der Corona-Zeit drängen endlich ans Licht der Öffentlichkeit
26.03.2024 „Mit dem Wissen von damals“ seien die Maßnahmen alternativlos gewesen, sagen die verantwortlichen Politiker heute gern. Die RKI-Files belegen, dass das nicht stimmt.
Die RKI-Protokolle und wie die Politik die Wissenschaft ignorierte
26.03.2024 Jahrelang wurden Grundrechtseinschränkungen in der Corona-Pandemie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen gerechtfertigt. Nun veröffentlichte Dokumente belegen abermals, dass die Forscher viel kontroverser über Maßnahmen diskutierten als die Politik versucht, glauben zu machen. Ein Überblick.
Was in den Corona-Protokollen des RKI zu lesen ist
26.03.2024 Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat wegen der Klage eines Online-Magazins Protokolle seines Corona-Krisenstabs herausgeben. Die Dokumente zeigen, wie Entscheidungen und Maßnahmen zu Beginn der Pandemie diskutiert wurden. Warum einige Passagen jetzt für Aufregung sorgen.
Legt alle Corona-Protokolle offen!
25.03.2024 Das Online-Magazin „multipolar“ veröffentlichte vergangene Woche brisante Sitzungsprotokolle des Corona-Krisenstabs des Robert-Koch-Instituts (RKI) – nachdem es zuvor vor Gericht darum gekämpft hatte. Allerdings sind zahlreiche Passagen geschwärzt.Die internen Protokolle legen offen: Die Regierung ergriff Maßnahmen, von denen ihre eigenen Berater aus dem RKI-Stab abrieten. So konnte die Wirksamkeit von FFP2-Masken außerhalb des Arbeitsschutzes nicht festgestellt werden – dennoch führten einige Bundesländer eine FFP2-Maskenpflicht ein. Auch die Schulschließungen wurden von RKI-Experten für falsch erklärt – die Regierung machte Schulen dennoch dicht.
RKI notierte bereits Ende 2020, dass «Lockdowns zum Teil schwerere Konsequenzen haben als Covid selbst»
25.03.2024 Das berichtet Stefan Homburg auf X. Dennoch habe die Politik «nach dieser internen Erkenntnis vom 16. Dezember 2020 erst richtig Dampf gemacht: lange Lockdowns, 2G/3G, Ausgangssperren, Schulschliessungen …» Das sei «vollkommen gewissenlos».
Corona-Protokolle bezeugen Verbrechen
25.03.2024 Es ist der beharrlichen Arbeit des Multipolar-Magazins zu verdanken, dass eine der vielen Schweinereien des RKI (Robert Koch-Institut) öffentlich geworden ist. Die Kollegen des Magazins haben die Offenlegung der Corona-Protokolle mit einer Klage erzwungen. Aus den mehr als 1.000 Seiten der Protokolle des RKI-Krisenstabs geht klar hervor, dass dieser verlängerte Arm der Pharma-Industrie – z. B. den am 22. März 2020 verordneten Lockdown – völlig willkürlich verhängt hatte. Am 17. März 2020 stuft das RKI die Risikoeinschätzung für die Gesundheit der Deutschen von “mäßig” auf “hoch” herauf. Einen Tag zuvor ist in den Dokumenten vermerkt, die neue Risikobewertung sei vorbereitet worden und solle nun “hochskaliert” werden: „Die Risikobewertung wird veröffentlicht, sobald (Personenname geschwärzt) ein Signal dafür gibt.” Den entscheidenden Akteur macht das RKI unkenntlich.
Aufregung um Corona-Protokolle des RKI
25.03.2024 Interne Papiere legen nahe, dass während der Pandemie auch innerhalb des Robert-Koch-Instituts intensiv debattiert wurde, welche Schutzmaßnahmen angemessen waren.
RKI-Protokolle: ZDF und SPIEGEL verfälschen nachträglich Ihre Berichte
25.03.2024 Die von Multipolar freigeklagten RKI-Protokolle sind seit dem Wochenende Thema in allen großen Medien. Den Durchbruch brachte ein sachlicher und solide recherchierter ZDF-Bericht, der jedoch nachträglich verfälschend umgeschrieben wurde. Von wem, ist bislang unklar. Ein kurz darauf veröffentlichter SPIEGEL-Artikel war zunächst neutral formuliert, nachträglich wurden dann, ohne dies kenntlich zu machen, diffamierende Falschaussagen eingefügt. Die BILD-Zeitung berichtet derweil ohne Diffamierung – und auf Seite 1 ihrer Montagsausgabe.
Coronavirus: Aufregung um Corona-Protokolle des RKI
25.03.2024 Interne Papiere legen nahe, dass während der Pandemie auch innerhalb des Robert-Koch-Instituts intensiv debattiert wurde, welche Schutzmaßnahmen angemessen waren.
„So viele Dinge wurden einfach negiert. Fachleuten standen die Haare zu Berge“
25.03.2024 Interview mit dem Virologen und Epidemiologen Prof. Klaus Stöhr. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie waren teils heftig umstritten. Nun werden Protokolle zu Beratungen im Krisenstab einer zentralen Gesundheitsbehörde publik. „Die Risikobewertung basierte nicht auf Daten von Wissenschaftlern“, sagt der Virologe und Epidemiologe Prof. Klaus Stöhr.
RKI-Protokolle veröffentlicht – Lauterbach weist Vorwurf der politischen Einflussnahme zurück
25.03.2024 Ein Online-Portal hat Protokolle des RKI-Krisenstabs während der Corona-Pandemie erhalten. Bundesgesundheitsminister Lauterbach tritt dem Vorwurf einer politischen Einflussnahme auf das Institut entgegen. Unterdessen kritisiert FDP-Vize Kubicki die Schwärzungen in den Protokollen.
Geschwärzt heißt nicht unbedingt verheimlicht
25.03.2024 Dokumente des Robert-Koch-Instituts aus der Pandemie wecken Zweifel an den Beschränkungen von damals. Sind sie die Aufregung wert? Nach der Veröffentlichung von Protokollen aus der Frühphase des Corona-Krisenstabs kocht die Diskussion wieder hoch, ob die Schutzanstrengungen übertrieben waren. Ins Interesse rückt die Zeit vor den Einschränkungen im öffentlichen Leben am 22. März 2020. Dieser erste Lockdown schränkte die Grundrechte ein: Kindergärten und Schulen wurden geschlossen, Besuche in Pflegeheimen waren verboten, es galten Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie Mindestabstände und eine Maskenpflicht. Viele Geschäfte und Gastronomiebetriebe mussten schließen.
Corona-Protokolle des RKI veröffentlicht
25.03.2024 Nach einer Klage sind vertrauliche Protokolle des RKI-Krisenstabs nun öffentlich gemacht worden. Der Inhalt wirft Fragen über die Entscheidungen in der Pandemie auf.
Geheim-Protokolle enthüllen: Bei Lockdown hörte Merkels Regierung nicht auf die Experten
25.03.2024 Die geheimen Corona-Sitzungsprotokolle des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind nach einer Gerichtsentscheidung mittlerweile öffentlich. Darin stehen brisante Informationen. Der Krisenstab hatte der Regierung von Schulschließungen zur Corona-Eindämmung abgeraten – diese zog sie dennoch durch.
Corona-Paper: Einblicke in Protokolle zu Krisenberatungen
25.03.2024 Die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie waren teils heftig umstritten. Nun wurden Protokolle zu Beratungen im Krisenstab des Robert-Koch-Instituts (RKI) publik. Der Onlineblog Multipolar hatte die Freigabe der Dokumente nach eigenen Angaben gerichtlich erstritten.
Geheim-Protokolle enthüllen: Bei Lockdown hörte Merkels Regierung nicht auf die Experten
25.03.2024 Die geheimen Corona-Sitzungsprotokolle des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind nach einer Gerichtsentscheidung mittlerweile öffentlich. Darin stehen brisante Informationen. Der Krisenstab hatte der Regierung von Schulschließungen zur Corona-Eindämmung abgeraten – diese zog sie dennoch durch.
Corona-Paper: Einblicke in Protokolle zu Krisenberatungen
25.03.2024 Die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie waren teils heftig umstritten. Nun wurden Protokolle zu Beratungen im Krisenstab des Robert-Koch-Instituts (RKI) publik. Der Onlineblog Multipolar hatte die Freigabe der Dokumente nach eigenen Angaben gerichtlich erstritten.
Geheim-Protokolle enthüllen: Bei Lockdown hörte Merkels Regierung nicht auf die Experten
25.03.2024 Die geheimen Corona-Sitzungsprotokolle des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind nach einer Gerichtsentscheidung mittlerweile öffentlich. Darin stehen brisante Informationen. Der Krisenstab hatte der Regierung von Schulschließungen zur Corona-Eindämmung abgeraten – diese zog sie dennoch durch.
Die brisanten Corona-Protokolle des RKI
24.03.2024 Die Protokolle des RKI-Krisenstabs galten als Verschlusssache. Journalisten klagten dagegen. Die Dokumente zur Corona-Pandemie könnten politische Sprengkraft haben.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/rki-protokolle-corona-klagen-100.html
In Wahrheit gab es zwei Lothar Wielers – die RKI-Protokolle sind nur der Anfang
25.03.2024 Das RKI war in der deutschen Öffentlichkeit zu Pandemie-Zeiten sakrosankt. Wer es kritisierte, dem wurde „Wissenschaftsverachtung“ vorgeworfen. Jetzt wird klar: Eine damalige Grundrechtseinschränkung basierte entweder auf mathematischer Unkenntnis – oder auf einer Lüge.
Brisante RKI-Protokolle gewähren trotz Schwärzungen tiefe Einblicke
24.03.2024 Nach einer Klage des Online-Magazins „Multipolar“ sind interne Besprechungen des Corona-Krisenstabs veröffentlicht worden. Einige Passagen in den Dokumenten sind geschwärzt. Dennoch gewähren sie tiefe Einblicke in die Entscheidungsfindung während der Corona-Pandemie.
Die brisanten Corona-Protokolle des RKI
24.03.2024 Die Protokolle des RKI-Krisenstabs galten als Verschlusssache. Journalisten klagten dagegen. Die Dokumente zur Corona-Pandemie könnten politische Sprengkraft haben.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/rki-protokolle-corona-klagen-100.html
Folgen: 4 Jahre nach dem ersten Lockdown
24.03.2024 Dokumentation über RKI Files, Interview Armin Laschet
Zeitstempel: 14:53
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-24-maerz-2024-100.html
Corona: Die RKI-Protokolle und die Arroganz des Lothar Wieler
Der frühere RKI-Chef gibt der „Tagesschau“ ein schlimmes Interview zu Corona. Ist das die Flucht nach vorne, weil nun neue Fakten ans Licht kommen? Eine Analyse.
RKI-Files: Schweigen, Spekulation und ein erhärteter Verdacht
23.03.2024 Freigeklagte Sitzungsprotokolle des Robert-Koch-Instituts werfen Fragen zur Unabhängigkeit in der Corona-Krise auf. Ein plötzlicher Umschwung erntet scharfe Kritik. Kam die Entscheidung „von ganz oben“? Das ist die Frage mit dem politischen Sprengsatz.Am vergangenen Mittwoch hat das Online-Magazin multipolar einen umfassenden Stoß von Dokumenten veröffentlicht.
Die brisanten Corona-Protokolle des RKI
23.03.2024 Die Protokolle des RKI-Krisenstabs galten als Verschlusssache. Journalisten klagten dagegen. Die Dokumente zur Corona-Pandemie könnten politische Sprengkraft haben.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/rki-protokolle-corona-klagen-100.html
„Dass es so spalterisch wird, hätte ich nicht gedacht“
22.03.2024 Lothar Wieler gehörte zu den Gesichtern der Pandemie-Bekämpfung. Im Interview mit tagesschau.de bezweifelt der ehemalige Präsident des Robert-Koch-Instituts, dass die Politik bisher nur die richtigen Lehren aus der Pandemie gezogen hat.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/interview-wieler-100.html
„Wir haben gesagt, wir müssen ein Modell finden, um Folgebereitschaft herzustellen“
21.03.2024 Wie bringt man Menschen in einer Demokratie dazu, Zwangsmaßnahmen zu bejahen? Heinz Bude war Berater der Bundesregierung in der Pandemie. Nun hat der Soziologe „aus dem Nähkästchen geplaudert“ – und Einblicke in die zynische Welt der „Angstkommunikation“ gegeben.
FDP fordert Aufarbeitung der Corona-Pandemie
20.03.2024 Die FDP-Politiker Andrew Ullmann und Wolfgang Kubicki dringen darauf, die Corona-Pandemie mit einer Enquete-Kommission aufzuarbeiten. Das haben sie in einem Brief an die Fraktionsspitzen von SPD und Grünen deutlich gemacht.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/fdp-fordert-aufarbeitung-der-corona-pandemie-146274/
Multipolar veröffentlicht freigeklagte RKI-Protokolle im Original
20.03.2024 Die von unserem Magazin freigeklagten Protokolle des Krisenstabs des Robert Koch-Instituts (RKI) werden nun für alle zugänglich gemacht. Die mehr als 200 Dokumente sind in erheblichem Umfang durch das RKI geschwärzt. Gegen die Schwärzungen klagen wir aktuell. Wir laden alle interessierten Journalisten zur Mitrecherche ein.
„Haben schwere gesellschaftliche Schäden verursacht und Spaltungstendenzen vertieft“
19.03.2024 Die FDP möchte die Corona-Pandemie aufarbeiten. In einem Brief an SPD und Grüne fordern die Liberalen eine Enquete-Kommission. Die Maßnahmen müssten wissenschaftlich überprüft werden, sonst gebe es keine „gesellschaftliche Heilung“.
Warum es noch keinen Untersuchungsausschuss gibt
19.03.2024 Impfen, testen, Maske tragen: Nach dem Willen der AfD soll ein U-Ausschuss die Maßnahmen während der Corona-Zeit kritisch aufarbeiten. Wegen der geschrumpften Fraktion droht das Vorhaben zu scheitern. Braucht die AfD die Stimme eines Ex-Fraktions- und Parteimitglieds?
Europarat: Deutschland muss mehr tun für Menschenrechte
19.03.2024 Unverhältnismäßige Armut, fehlende Inklusion für Menschen mit Behinderung, zu wenig Kinderrechte, zunehmende Diskriminierungen – Europarats-Kommissarin Mijatovic hält Deutschland Mängel bei den Menschenrechten vor.
https://www.dw.com/de/europarat-deutschland-muss-mehr-tun-f%C3%BCr-menschenrechte/a-68612252
Recht auf Schulbildung einklagbar?
15.03.2024 In ihrer ersten Ausgabe des Jahres 2024 setzt sich die GEW-Zeitschrift DDS – Die Deutsche Schule mit dem Recht auf Bildung auseinander. E&W sprach mit Julia Hugo, Autorin und Mitherausgeberin des Themenheftes.
https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/recht-auf-schulbildung-einklagbar
Recht auf Schulbildung einklagbar?
15.03.2024 In ihrer ersten Ausgabe des Jahres 2024 setzt sich die GEW-Zeitschrift DDS – Die Deutsche Schule mit dem Recht auf Bildung auseinander. E&W sprach mit Julia Hugo, Autorin und Mitherausgeberin des Themenheftes.
https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/recht-auf-schulbildung-einklagbar
Corona-Experte sieht katastrophale Fehleinschätzung bei Impfungen und vermisst Aufarbeitung
14.03.2024 Vor vier Jahren wurde im Krankenhaus Bethanien in Moers in NRW der erste positiv auf Corona getestete Patient eingeliefert. Chef der Lungenklinik war damals Dr. Thomas Voshaar. Mit seinem Moerser Modell wurde der heute 65-Jährige ein weltweit gefragter Experte im Kampf gegen Covid 19. Alexander Schäfer von wa.de sprach mit dem Mediziner über Erfolge und Fehler in der Pandemie.
Schuld an der verfehlten deutschen Corona-Politik sind immer die anderen
14.03.2024 Vor gut einem Jahr liefen in Deutschland die letzten Covid-Massnahmen aus. Zeit für damals aktive Politiker, um Bilanz zu ziehen. Die fällt erschütternd selbstgerecht aus.
When it came to debating Covid lockdowns, Veritas wasn’t the university’s guiding principle
11.03.2024 I am no longer a professor of medicine at Harvard. The Harvard motto is Veritas, Latin for truth. But, as I discovered, truth can get you fired. This is my story—a story of a Harvard biostatistician and infectious-disease epidemiologist, clinging to the truth as the world lost its way during the Covid pandemic.
https://www.city-journal.org/article/harvard-tramples-the-truth
„Politikversagen“ – Patientenschützer fordern Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen
09.03.2024 Die Deutsche Stiftung Patientenschutz spricht von einem „Politikversagen“ während der Pandemie. Das höchste Opfer hätten die Pflegebedürftigen gebracht. An maßgeblichen Entscheidungen beteiligte Politiker gaben zuletzt Fehler in der Pandemiebekämpfung zu.
CoronaAufarbeitung der verhängten Maßnahmen vorgeschlagen – Lehren für künftige Pandemien gesucht
09.03.2024 Vier Jahre nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie gibt es neue Forderungen nach einer Aufarbeitung der damaligen politischen Maßnahmen. Mehrere Bundespolitiker hatten zuletzt Fehler in der Corona-Politik eingeräumt und sich für eine Enquete-Kommission „Pandemie“ ausgesprochen.
Debatte um falsche Corona-Politik: „Bis heute fehlt eine Aufarbeitung“
09.03.2024 Ausgangssperren, digitaler Unterricht und eine Impfpflicht für bestimmte Gruppen: Die Corona-Politik hat die Gesellschaft polarisiert. Politiker räumen nun ein, teilweise Fehler gemacht zu haben – doch im Bundestag wollen viele lieber nach vorn blicken als zurück.
Pandemie-Regeln für Kinder »zum Teil zu streng«
08.03.2024 Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat Fehler der Politik in der Corona-Pandemie eingeräumt. Bei Kindern seien die Maßnahmen teils zu streng gewesen, Bildungsdefizite seien in Kauf genommen und Warnsignale übersehen worden.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/pandemie-regeln-fuer-kinder-zum-teil-zu-streng-146027/
Lauterbach zu Corona-Regeln für Kinder: „Zum Teil zu streng”
08.03.2024 Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat Fehler der Politik in der Corona-Pandemie eingeräumt. „Der größte Fehler war, dass wir bei den Kindern zum Teil zu streng gewesen sind und mit den Lockerungsmaßnahmen wahrscheinlich etwas zu spät angefangen haben”, sagte er dem „Spiegel”.
Führende Bundespolitiker während der Corona-Pandemie räumen Fehler ein
08.03.2024 Führende Bundespolitiker während der Corona-Pandemie haben Fehler eingeräumt.
Politiker gestehen Fehler in Corona-Pandemie
08.03.2024 Bei Kindern zu streng, bei Maßnahmen zu hart: Die (Ex-)Minister Lauterbach, Seehofer und Braun blicken auf Ihre Corona-Politik zurück – und räumen einem Bericht zufolge Fehler ein.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-politik-fehler-lauterbach-braun-seehofer-100.html
Politiker räumen Fehler in der Corona-Politik ein
08.03.2024 Vier Jahre ist es her, dass die Corona-Pandemie auch Deutschland erreichte. Im Rückblick seien Fehler gemacht worden – das räumen Politiker jetzt ein, die an den einschneidenden Maßnahmen beteiligt waren.
Umgang mit Pandemie GroKo-Minister räumen Fehler in Corona-Politik ein
08.03.2024 Lockdown, Impfpflicht, Abstandsregeln – in der Corona-Pandemie wurde eine Vielzahl von Auflagen erlassen. Doch nicht jeder Minister der damaligen Regierung würde die Entscheidungen heute so noch einmal treffen.
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/coronapandemie-massnahmen-aufarbeitung-100.html
Braun, Seehofer und Lauterbach räumen Fehler in Corona-Politik ein
08.03.2024 Impfen, Ausgangssperren, Schulschließungen: Während der Coronapandemie hat die Politik weitreichende Entscheidungen getroffen. Braun, Seehofer und Lauterbach geben sich selbstkritisch.
Die Pandemie nicht aufzuarbeiten, ist ein Fehler
08.03.2024 Schulschließungen, Lockdowns, Impfdebatten: In der Corona-Zeit ist viel passiert, das eine gründliche Aufarbeitung verdient. Es ist falsch, dass der Bundestag auf eine Enquetekommission verzichtet.
https://www.badische-zeitung.de/die-pandemie-nicht-aufzuarbeiten-ist-ein-fehler
Gesundheitspolitik der Zukunft Politiker fordern Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen
08.03.2024 Abstand halten, Masken- und Impfpflicht, Schulschließungen: Die staatlichen Corona-Maßnahmen während der Pandemie waren nicht alle sinnvoll. Um in Zukunft in ähnlichen Situationen besser reagieren zu können, braucht es Reflexion und Einschätzung. Ob man dafür eine Enquete-Kommission benötigt, ist allerdings umstritten.
Führende Ampel-Vertreter für Aufarbeitung des Umgangs mit Corona-Pandemie
07.03.2024 Maskenpflicht, Schulschließungen und Lockdown während der Corona-Pandemie sollen auf den Prüfstand: Führende Vertreter der Ampel-Regierung haben sich am Mittwoch für eine Aufarbeitung der damaligen Politik ausgesprochen. Vize-Kanzler Robert Habeck (Grüne) sagte, die Politik müsse den Mut haben, Auswirkungen zu überprüfen und Lehren zu ziehen. FDP-Chef Christian Lindner forderte eine Enquete-Kommission des Bundestags. Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) disktuiert die Koalition aber noch die richtige Vorgehensweise.
Wie steht es um die Corona-Aufarbeitung?
07.04.2024 Schulschließungen, Impfpflicht, Ausgangssperren – war das verhältnismäßig? Die Politik diskutiert über die Aufarbeitung und Konsequenzen aus der Corona-Pandemie.
Video: https://www.zdf.de/politik/berlin-direkt/corona-pandemie-aufarbeitung-konsequenzen-100.html
Help for families still struggling to find a new normal after the pandemic
06.03.2024 A drastic reduction in social activities during lockdown was harmful across the developmental spectrum. Parents have a larger effect on replacing pandemic-related emotional and social losses than many realize.
ECDC gibt Empfehlungen zu Notfall- und Pandemievorsorge
20.03.2024 Das Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hat heute Empfehlungen zum Schutz vor gesundheitlichen Notfällen und Pandemien veröffentlicht. Der Leitfaden beinhaltet Gesundheits- und Sozialmaßnahmen (PHSM) aus fünf Bereichen.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/150127/ECDC-gibt-Empfehlungen-zu-Notfall-und-Pandemievorsorge
Download Leitfaden: https://www.ecdc.europa.eu/en/publications-data/public-health-and-social-measures-health-emergencies-and-pandemics
Langzeitentwicklung von Einsamkeit in Deutschland
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2024
Jetzt setzt bei den Grünen ein Umdenken in der Corona-Aufarbeitung ein
29.02.2024 Mehrere Grünen-Politiker sprechen sich bei WELT für eine systematische Aufarbeitung der Corona-Einschränkungen aus – „zeitnah“. Es gehe inzwischen um mehr als um einzelne Fehler in der Pandemie-Politik. Die SPD von Gesundheitsminister Lauterbach reagiert ablehnend.
Epidemiologe über Corona-Aufarbeitung: „Das ist wirklich nur Meinungsmache“
29.02.2024 Wie soll eine Aufarbeitung gelingen, wenn fast alle Beteiligte der Pandemie-Politik waren? Jedenfalls nicht wie bisher, sagt der Epidemiologe Hajo Zeeb.
https://taz.de/Epidemiologe-ueber-Corona-Aufarbeitung/!6001154/
„Gesellschaft im Ausnahmezustand – Was lernen wir aus der Coronakrise?“
Gesellschaft für Soziologie an der Uni Graz
27.02.2024 Diskussionsveranstaltung an der Universität Graz vom 24.01.2024 „Gesellschaft im Ausnahmezustand – Was lernen wir aus der Coronakrise?“ mit Heinz Bude (Uni Kassel), Alexander Bogner (ÖAW Wien) und Klaus Kraemer (Uni Graz) Moderation: Daphne Hruby (freie Mitarbeiterin beim ORF) Wir haben uns entschlossen, die Kommentarfunktion, die von 27.2.2024 bis 8.3.2024 geöffnet war, zu schließen. Leider ist eine sachliche kontroverse Diskussion durch zahlreiche unsachliche Kommentare und Hassbotschaften verunmöglicht worden. Eine dauerhafte Moderation der Kommentarspalte kann von uns leider nicht geleistet werden. Wir bitten um Verständnis.
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Debatte um falsche Corona-Politik: „Bis heute fehlt eine Aufarbeitung“
09.02.2024 Ausgangssperren, digitaler Unterricht und eine Impfpflicht für bestimmte Gruppen: Die Corona-Politik hat die Gesellschaft polarisiert. Politiker räumen nun ein, teilweise Fehler gemacht zu haben – doch im Bundestag wollen viele lieber nach vorn blicken als zurück.
Ich widerspreche Lauterbach. Politiker sollten sich entschuldigen.
05.02.2024Schließungen von Kitas und Schulen während der Corona-Pandemie waren zuerst alternativlos, später wären sie vermeidbar gewesen. Die verantwortlichen Politiker sollten sich bei den Kindern und ihren Eltern entschuldigen. Auch wenn Karl Lauterbach das anders sieht.
Lockdown impact on children risks damaging productivity for decades, says OECD
05.02.2024 Lockdowns threaten to wipe £700bn off the global economy and stunt growth for decades because of the lasting impact of school closures on young people, according to the Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD…
Pandemic Preparedness: Effektive Strukturen schaffen
PP 23, Ausgabe Februar 2024
COVID-19 hat gezeigt, dass die Welt von einem auf den anderen Tag stillstehen kann. Wirkungsvollere Konzepte zur effektiven Prävention und zügigen Bekämpfung von Pandemien werden benötigt. Ein Überblick über Bestrebungen auf nationaler und internationaler Ebene.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/237418/Pandemic-Preparedness-Effektive-Strukturen-schaffen
Kinderarztchef attackiert Lauterbach: Kinder fälschlicherweise eingesperrt
28.01.2024 Sieben von zehn Kindern leiden unter psychischem Stress seit der Pandemie, in der sie als hochinfektiöse Gruppe eingesperrt wurden – dabei ging von ihnen gar keine Gefahr aus. Der ehemalige Präsident der Kinder und Jugendärzte erklärt nun, die von Lauterbach durchgesetzten Maßnahmen hätten viel mehr einen „Scherbenhaufen“ hinterlassen.
https://apollo-news.net/kinderarztchef-attackiert-lauterbach-kinder-faelschlicherweise-eingesperrt/
Vor vier Jahren erster Corona-Fall Schulen dicht, Ein-Freund-Regel, Maskenpflicht: Was haben wir den Kindern angetan?
25.01.2024 Klar, es gab große Angst vor Corona-Ansteckungen. Und ja, es gab Hinweise, dass Kinder Brandbeschleuniger der Pandemie seien. Aber es gab auch früh Erkenntnisse über die relative Harmlosigkeit von Covid für die Kleinen und Kleinsten selbst. Und auch darauf, dass von infizierten Kindern eben keine größere Gefahr ausging als von erkrankten Erwachsenen.
Lost Generation – Was können wir gegen die verschärfte Bildungsungleichheit durch die Covid-19 Pandemie tun?
von Ann-Kristin Becker und Ina Sieberichs, Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln (iwp)
COVID-19 school closures caused a significant drop in student learning outcomes
25.01.2024 Schools throughout the world closed in response to COVID-19 beginning in 2020. In a few cases, they quickly reopened, but in some countries, they remained closed far longer.
Country studies show large learning losses, which could cost this generation of students trillions of dollars in lifetime earnings. Global studies also document significant learning losses. International grade 4 reading scores declined an average of 33 percent of a standard deviation, equivalent to losing more than a year of schooling. Distance learning during the school closures does not seem to have helped very much.
PISA-Studie: Die wichtigsten Ergebnisse und Reaktionen
16.01.2024 Die 15-Jährigen in Deutschland fallen bei PISA 2022 in allen Kompetenzbereichen auf die niedrigsten Werte ab, die hierzulande im Rahmen von PISA je gemessen wurden.
https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/die-zehn-wichtigsten-ergebnisse-der-pisa-studie/
Negativtrend des Bewegungsmangels bei Kindern hält an
11.01.2024 Nach dem Rückgang körperlicher Aktivitäten bei Kindern und Jugendlichen während der Corona-Pandemie ist laut einer aktuellen Studie keine Umkehr dieses Negativtrends erkennbar.
https://www.zeit.de/news/2024-01/11/negativtrend-des-bewegungsmangels-bei-kindern-haelt-an
Die Große Aufarbeitung der Corona-Krise – Jahresrückblick und Zusammenfassung
28.12.2023 Die GGI-Initiaitive hat heuer am 7. Februar in mittlerweile 85 Folgen ihr Projekt „Die Große Aufarbeitung der Corona-Krise“ vorangetrieben. TKP hat darüber immer wieder berichtet. Mit den letzten beiden wird nochmals Bilanz gezogen und nochmals wichtige Aspekte der Pandemie herausgehoben, die von Altmedien und Einheitspolitik großteils ignoriert und zensiert werden.
Die bittere Bilanz von Corona: Der Staat kann den Deutschen die Freiheit nehmen, solange er sie mit Geld ruhigstellt
23.12.2023 Politik und Medien haben in der Pandemie viele Fehler gemacht. Den Bürgern wurden mehr Freiheiten genommen als zwingend erforderlich. Ungeimpfte wurden stigmatisiert. Heute weigern sich Politik und Medien, die Irrtümer aufzuarbeiten.
ÖAW-Coronastudie zeigt Lehren für künftige Krisen auf
21.12.2023 Verlust von Vertrauen zentrales Problem ++ Politische Unabhängigkeit von Wissenschaft und Medien für Bürger:innen extrem wichtig ++ Mut zur Debatte statt intransparenter Entscheidungen ++ Training für Wissenschaftler:innen vor Krisenberatung für Politik
https://www.oeaw.ac.at/news/oeaw-coronastudie-zeigt-lehren-fuer-kuenftige-krisen-auf-1
Wo in der Pandemie die größten Fehler passierten
21.12.2023 Die neue Studie, die Österreichs Corona-Politik aufarbeitete, benennt wichtige Gründe, die zur Polarisierung führten, und hält einige Lehren für künftige Krisen bereit.
Lockdowns: Ein hoher Preis für den Nachwuchs
21.12.2023 Die unmittelbare Krankheitslast durch COVID-19 war bei Kindern und Jugendlichen zwar gering – aber die gesundheitlichen und sozialen Schäden von Lockdowns, Kita- und Schulschließungen sind gravierend und nachhaltig.
https://www.aerztezeitung.de/Kooperationen/Lockdowns-Ein-hoher-Preis-fuer-den-Nachwuchs-445700.html
ÖAW-Coronastudie zeigt Lehren für künftige Krisen auf
21.12.2023 Verlust von Vertrauen zentrales Problem ++ Politische Unabhängigkeit von Wissenschaft und Medien für Bürger:innen extrem wichtig ++ Mut zur Debatte statt intransparenter Entscheidungen ++ Training für Wissenschaftler:innen vor Krisenberatung für Politik
https://www.oeaw.ac.at/news/oeaw-coronastudie-zeigt-lehren-fuer-kuenftige-krisen-auf-1
Wie die Pisa-Schlappe deutscher Schüler an den Aschersleber Schulen gesehen wird
14.12.2023 Bei der internationalen Vergleichsstudie haben Schüler in Deutschland schlecht abgeschnitten. Vor allem in Mathematik gebe es Defizite. Was Pädagogen aus Aschersleben dazu sagen.
Landtag Thüringens Ministerpräsident entschuldigt sich für Fehler während Corona-Pandemie
08.12.2023 Bodo Ramelow hat sich für Fehler bei staatlichen Entscheidungen während der Corona-Pandemie entschuldigt. Allerdings schäme er sich für keine Entscheidungen. Massive Kritik an der Corona-Politik kam von der AfD.
https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/corona-politik-ramelow-entschuldigung-afd-100.html
PISA-Schock: Schulsystem in der Krise
08.12.2023 Alle drei Jahre werden die Ergebnisse der PISA-Studie veröffentlicht. Mal wieder zeigt die Bildungsuntersuchung: Deutschlands Schüler:innen schneiden immer schlechter ab! Doch woran liegt das?
https://perspektive-online.net/2023/12/pisa-schock-schulsystem-in-der-krise/
Aufklärung und Aufarbeitung – ist die Zeit schon reif?
05.12.2023 Corona ist vorbei. Sollte man daher nicht einfach vergessen? Nein, sagt die Regensburger Juristin Katrin Gierhake. Rechtsgewissheit, Rechtsfrieden sowie Vertrauen in Personen und Institutionen können nur Bestand haben, wenn Verantwortung übernommen wird.
KATRIN GIERHAKE
https://www.cicero.de/innenpolitik/die-causa-corona-iii-aufarbeitung-gierhake
Deutsche Schüler schneiden so schlecht ab wie nie
05.12.2023 Die deutschen Schülerinnen und Schüler haben im internationalen Leistungsvergleich PISA im Jahr 2022 das bisher schlechteste Ergebnis erzielt. Auch in den meisten anderen OECD-Staaten sanken die akademischen Fähigkeiten.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/pisa-studie-128.html
Corona-kritischer Arzt Pürner: „Diese Wahrheiten wollte die Politik nicht hören“
05.12.2023 Friedrich Pürner kritisierte als Beamter viele Corona-Maßnahmen öffentlich – und bezahlte dafür einen Preis. Doch er wehrte sich und bekam Recht. So denkt er nun über den Staat.
Corona: Niemand hat die Absicht, sich für irgendetwas zu entschuldigen
30.11.2022 Die Deutschen gehen mit den Folgen ihrer Seuchenpolitik so um, wie sie eben sind – technokratisch und moralschwer. Der Ethikrat liefert dafür gerade wieder ein Beispiel.
Corona-Aufarbeitung (4): Die schlimmen Folgen der Schulschließungen wirken nach
29.11.2023 Die Corona-Pandemie gilt als überwunden. Doch diese Phase mit ihren Unsicherheiten und ihren strengen Schutzmaßnahmen hat Wunden hinterlassen. Menschen wurden persönlich verletzt, ganze Bevölkerungsteile stehen einander noch immer unversöhnlich gegenüber. Eine Aufarbeitung konnte aber angesichts der neuen Krisen bislang nicht vorgenommen werden. Was kann helfen? Ein Blick auf das Narbengewebe, das sich auf der Seele der Gesellschaft gebildet hat. Heute: die Auswirkungen auf die Kinder.
Psychische Probleme und Essstörungen auch nach Corona auf hohem Niveau
26.11.2023 Die Corona-Pandemie hat Kinder und Jugendliche nachhaltig beeinflusst. Die Zahlen zu psychischen Erkrankungen sind hoch. Vor allem Mädchen sind betroffen. Ärzte und Wissenschaftler fordern mehr Beachtung.
Studie, Zusammenfassung: https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/dak-kinder-und-jugendreport-2023_45524
Studie, Download: https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/dak-kinder-und-jugendreport-2023_45524#rtf-anchor-download-gesamt-report
DAK-KINDER- UND JUGENDREPORT 2023: https://caas.content.dak.de/caas/v1/media/54006/data/70fb4d27453c8b44559e988387eef0b3/231114-download-praesentation-psychische-erkrankungen.pdf
DAK Pressemeldung: https://caas.content.dak.de/caas/v1/media/54004/data/d90deca5ca52118bd7337d9c75c3c610/231114-download-pm-psychische-erkrankungen.pdf
Einsamkeit ist wie eine „heimliche Pandemie“
24.11.2023 Die psychische Verfassung von Jugendlichen lässt sich in Vor- und Nach-Corona einteilen. Seit der Pandemie hat Einsamkeit deutlich zugenommen.
Ethikerin Alena Buyx: Politik hätte Kinder in der Corona-Pandemie zur Chefsache machen müssen
24.11.2023 Die Belastungen für Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie waren laut der Vorsitzenden des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx, zu hoch.
Corona-Aufarbeitung – „Da finden Sie wirklich schlimmes Zeug über mich“
24.11.2023 Die Vorsitzende des Ethikrates spricht über eine Aufarbeitung der Corona-Zeit und gibt Fehler in den vergangenen Jahren zu.
Ethikratsvorsitzende: Belastungen für Jugend in Corona-Zeit hoch
22.11.2023 Die Belastungen für Kinder und Jugendliche in der Covid-19-Pandemie waren laut der Vorsitzenden des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx, zu hoch. Sie bedauere es zutiefst, dass der Ethikrat dazu kein offizielles Papier gemacht habe, sagte die Medizinethikerin von der Technischen Universität München am Mittwoch im dortigen Presseclub. Die Jungen hätten sich zurückgenommen und seien solidarisch gewesen mit den älteren Menschen. „Diese Solidarität haben wir den Jungen nicht zurückgegeben.“ Die Politik hätte dieses Thema zur Chefsache machen müssen, betonte Buyx.
The Startling Evidence on Learning Loss Is In
18.11.2023 The evidence is now in, and it is startling. The school closures that took 50 million children out of classrooms at the start of the pandemic may prove to be the most damaging disruption in the history of American education. It also set student progress in math and reading back by two decades and widened the achievement gap that separates poor and wealthy children.
https://www.nytimes.com/2023/11/18/opinion/pandemic-school-learning-loss.html
FDP will Corona-Einschränkungen in MV aufarbeiten
04.11.2023 Eine kritische Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen hält die FDP im Schweriner Landtag für dringend erforderlich. Dabei sollten insbesondere die Auswirkungen auf ältere Menschen, Studenten und Schüler sowie der Umgang mit Ungeimpften unter die Lupe genommen werden. „Übergeordnetes Ziel muss es sein, die Verhältnismäßigkeit der erfolgten Grundrechtseinschränkungen kritisch zu prüfen und Lehren für zukünftige Pandemien daraus zu ziehen“, erklärte Fraktionschef René Domke.
COVID Lockdowns Were a Giant Experiment. It Was a Failure.
30.10.2023 In the U.S. and the U.K. especially, lockdowns went from being regarded as something that only an authoritarian government would attempt to an example of “following the science.” But there was never any science behind lockdowns — not a single study had ever been undertaken to measure their efficacy in stopping a pandemic. When you got right down to it, lockdowns were little more than a giant experiment.
A key lesson of the pandemic.
30.10.2023 The word the citizens of Wuhan used to describe their situation was fengcheng — “sealed city.” But the English-language media was soon using the word lockdown instead — and reacting with horror. “That the Chinese government can lock millions of people into cities with almost no advance notice should not be considered anything other than terrifying,” a China human rights expert told The Guardian. Lawrence O. Gostin, a professor of global health law at Georgetown University, told the Washington Post that “these kinds of lockdowns are very rare and never effective.”
Frage-Verbote sorgen für Ärger in Corona-Ausschuss
18.10.2023 Der Ausschuss-Vorsitzende hat mehrere Gründe, um Fragen abzulehnen. Bei manchen weist er etwa die Frau von Olaf Scholz darauf hin, dass sie nicht antworten müsse.
„Aufarbeitung wäre nötig“ – Virologe Streeck über die Corona-Lage und Lehren aus der Pandemie
18.10.2023 Die Pandemie ist vorbei, und Deutschland ist wieder zur Tagesordnung übergegangen. Doch allenthalben hört man von neuen Corona-Fällen. Ist die Ruhe trügerisch? Das hat die Fuldaer Zeitung den Virologen Hendrik Streeck (46) von der Uni Bonn im Interview gefragt.
Error to open pubs not schools, Covid inquiry told
06.10.2023 The former children’s commissioner for England said the decision to open pub gardens while schools remained closed during the pandemic was a „terrible mistake“
Giving evidence to the Covid inquiry, Anne Longfield said schools should be „the last to close and the first to reopen“ in future emergencies
Deutscher Ethikrat – Alena Buyx und der Balken im Auge
03.10.2023 Alena Buyx, Vorsitzende des Ethikrates, bedauert, dass es „uns genommen wurde, die Jahre der Pandemie aufzuarbeiten“. Das ist reinste Heuchelei, die von eigenem Versagen und Fehleinschätzungen ablenken soll. Der Ethikrat zeigt damit erneut, wie überflüssig er ist.
https://www.cicero.de/innenpolitik/deutscher-ethikrat-alena-buyx-corona-aufarbeitung
Lockdown was a disaster for our children – and an utterly predictable one
28.09.2023 Hindsight is 20:20, but we didn’t need hindsight to know that opening pubs and zoos before schools was wrong
https://www.telegraph.co.uk/news/2023/09/28/lockdown-children-mental-health-schools/
Lockdown harm to children was preventable, Government told
26.09.2023 Report by leading campaigners argues worst impacts could have been avoided if ministers had considered rights of the young
Untersuchungsausschuss – Gesundheitsministerium setzt Wieler unter Druck
21.09.2023 Ein ominöser Schattenmann als Aufpasser für Lothar Wieler und geheime Aussageverbote sorgen bei der Befragung des Ex-RKI-Chefs für einen Eklat in Potsdam.
Wir haben fast nichts gelernt
Ein Kommentar von Kathrin Kühn | 17.09.2023
Das Oktoberfest ist gestartet — ohne große Diskussion darüber, ob es zu zahlreichen Corona-Infektionen führt. Deutschland steht vor dem ersten Herbst nach der Pandemie. Was haben wir aus ihr gelernt? Zu wenig, meint Kathrin Kühn.
https://www.deutschlandfunk.de/kommentar-corona-endemie-herbst-100.html
RKI-Chef Wieler über Corona-Hochphase: Schulen hätten offen bleiben können
17.09.2023 Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) hält eine Aufarbeitung der Corona-Pandemie für geboten. In einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ äußert er sich kritisch über Schulschließungen – die Schulen hätten ihm zufolge offen bleiben können.
Leibniz-Institut für Bildungsverläufe
13.09.2023 Eine jetzt veröffentlichte Studie zeigt, dass insbesondere sozial benachteiligte Familien die pandemiebedingte Schulausfälle in den Jahren 2020 und 2021 als problematisch erlebt haben. Die Forscher mahnen gezielte Unterstützungsangebote an, um Bildungsungleichheiten entgegenzuwirken.
Download Studie: https://www.lifbi.de/LinkClick.aspx?fileticket=PRXQQSFsvEY%3d&portalid=2
Forscher Michael Klundt zur Corona-Aufarbeitung
11.09.2023 „Aus meiner Sicht kamen die exzessiven Praxen stundenlanger Maskenpflicht – verbunden mit anderen rigiden Maßnahmen – einer nachhaltigen Kindeswohlgefährdung gleich.“ Das sagt der Kindheitsforscher Professor Michael Klundt im Interview mit den NachDenkSeiten.
Die Kosten der Schulschließungen
03.09.2023 Wirtschaftswissenschaftler*innen der Universität Konstanz haben in einem Kooperationsprojekt mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf die Elf- bis Siebzehnjährigen als Verlierer der pandemiebedingten Schulschließungen in Deutschland identifiziert.
Covid lockdowns affected families with young children most
01.09.2023 Adults with children under 12 experienced increased job anxiety and found it difficult to dedicate time to work due to home responsibilities. A Europe-wide study investigating the impact of the Covid lockdowns on “work-life balance” has found that adults with children under 12 suffered most from stay-at-home policies and school closures.
Neue Studie zeigt, wie sehr Kinder im Corona-Lockdown gelitten haben
29.08.2023 „Eine Studie der Universität Konstanz hat enthüllt, welche Folgen die Schulschließungen im ersten Corona-Lockdown auf Kinder und Jugendliche hatten. Und die Ergebnisse sind alarmierend.
Was die Schulschließungen mit der Psyche von Jugendlichen gemacht haben
28.08.2023 Egal ob Pandemie oder nicht: „Schulen nie wieder schließen!“, fordert eine Wissenschafterin. Denn die mentale Belastung junger Menschen hängt direkt mit den Schulschließungen zusammen, zeigt eine Studie
Effectiveness of social distancing measures and lockdowns for reducing transmission of COVID-19 in non-healthcare, community-based settings
24.08.2023 Publisher: The Royal Society
Journal: Philosophical Transactions of the Royal Society A: Mathematical, Physical and Engineering Sciences
Social distancing measures (SDMs) are community-level interventions that aim to reduce person-toperson contacts in the community, thereby reducing the size and impact of an epidemic or pandemic to protect healthcare capacity. SDMs were a major part of the global response during the COVID-19 pandemic first to contain, then to mitigate, the spread of SARS-CoV-2 in the community. Common SDMs included limiting the size of gatherings, closing schools and/or workplaces, implementing workfrom-home or hybrid work arrangements, or more stringent restrictions on movement such as targeted or blanket lockdowns. In the United Kingdom, SDMs were first implemented in March 2020 with a stayat-home order issued by the end of that month. Subsequently, phased relaxing and tightening of SDMs were carried out as the pandemic evolved. This systematic review summarised the evidence for the effectiveness of nine SDMs around the world, including the United Kingdom.
https://ora.ox.ac.uk/objects/uuid:929243b1-9bcc-4537-8435-5d51bc895621
Jugendliche litten stark unter Schulschließungen
21.08.2023 Die psychische Gesundheit von Jugendlichen hat sich in der Pandemie massiv verschlechtert. Schulschließungen spielten nach Angaben von Forschenden dabei eine große Rolle.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/jugendliche-litten-stark-unter-schulschliessungen-141832/
Neue Studie zeigt, wie sehr Kinder im Corona-Lockdown gelitten haben
20.08.2023 Eine Studie der Universität Konstanz hat enthüllt, welche Folgen die Schulschließungen im ersten Lockdown auf Kinder und Jugendliche hatten. Und die Ergebnisse sind alarmierend.
Corona: Kinder und Jugendliche litten unter Schulschließungen
19.08.2023 Kinder und Jugendliche haben während der Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie stark gelitten. Das zeigt eine Studie der Uni Konstanz.
Psyche von Jugendlichen litt unter Schulschließungen
19.08.2023 Während der Corona-Pandemie kommt es auch zu Schulschließungen. Wie sich diese auf die psychische Gesundheit von Heranwachsenden im Alter zwischen 11 und 17 ausgewirkt haben, untersucht ein Forschungsteam und präsentiert jetzt die Ergebnisse.
Wie Schulschließungen die Psyche belastet haben
18.08.2023 Bis zu 13 Wochen durften manche Kinder und Jugendliche im ersten Lockdown 2020 nicht die Schule besuchen. Eine Analyse zeigt jetzt: Psychische Probleme lassen sich direkt auf die Schließungen zurückführen.
The youth mental health crisis: Quasi-experimental evidence on the role of school closures
18.08.2023 During the COVID-19 pandemic, the youth mental health crisis has reached unprecedented levels. To which extent school closures, one of the most heavily debated pandemic measures, have contributed to or even caused this crisis is largely unknown. We seek to narrow this blind spot, by combining quasi-experimental variation in school closure and reopening strategies across the German federal states at the onset of the pandemic with nationwide, population-based survey data on youth mental health and high-frequency data from the largest crisis helpline. We show that prolonged school closures led to a substantial deterioration in youth health-related quality of life, precipitating early signs of mental health problems. The effects were most severe among boys, younger adolescents, and families with limited living space. We further provide evidence that family problems are a major issue that adolescents were struggling with when denied access to school. Overall, school closures largely explain the deterioration of youth mental health over the first pandemic wave.
Forschende mahnen bei Schulschließungen zu Vorsicht
18.08.2023 Eine Studie zeigt, dass Jugendliche stark unter dem pandemiebedingtem Schulausfall gelitten haben. Forschende werfen der Politik Leichtfertigkeit vor.
Während der Corona-Pandemie hat die psychische Gesundheit von Jugendlichen in einem außerordentlichen Ausmaß gelitten. Eine neue Studie belegt nun, dass Schulschließungen erheblich dazu beigetragen haben. Insbesondere männliche Jugendliche, junge Menschen zwischen 11 und 14 Jahren und Jugendliche mit eingeschränktem Wohnraum waren betroffen.
Schulschließungen verstärkten psychische Belastung bei Jugendlichen
18.08.2023 Einer Studie zufolge hat die Isolation während der Pandemie Schülerinnen und Schüler stark belastet. Dabei seien Jungen stärker betroffen gewesen als Mädchen.
https://www.zeit.de/gesundheit/2023-08/corona-psyche-jugendliche
Jugendliche waren während Schulschließungen zunehmend belastet
18.08.2023 KONSTANZ. Die psychische Gesundheit von Jugendlichen hat sich in der Pandemie massiv verschlechtert. Schulschließungen spielten nach Angaben von Forscherinnen und Forschern dabei zwar eine große Rolle. Probleme allerdings traten vor allem im familiären Kontext auf.
Forschende mahnen bei Schulschließungen zu Vorsicht
18.08.2023 Eine Studie zeigt, dass Jugendliche stark unter dem pandemiebedingtem Schulausfall gelitten haben. Forschende werfen der Politik Leichtfertigkeit vor.
Lockdown is a slow-moving car crash for young people’s brains
16.08.2023 Yes, children can recover from terrible experiences, but this is rarely achieved without dedicated resources
„Das Chaos ist unbegreiflich“
16.08.2023 Ist Corona vorbei? Ja, sagt die Politik und blockt eine Fehleranalyse kategorisch ab. Nein, sie ist höchst dringlich – als Vorbereitung auf die nächste Seuche, sagen kritische Wissenschaftler:innen wie der Freiburger Medizinstatistiker Gerd Antes.
Der verlorene Kompass in der Corona-Krise
13.08.2023 Ein Gastbeitrag zur Aufarbeitung der Crona-Krise. Mit Quellen und Zitaten.
Der verlorene Kompass in der Corona-Krise
13.08.2023 Die Coronazeit hat unzählige Defizite in Justiz, Politik und Journalismus zutage gefördert. Warum wir an einer Aufarbeitung nicht vorbeikommen werden, wenn wir den gesellschaftlichen Kompass nicht ganz verlieren wollen.
https://www.cicero.de/innenpolitik/der-verlorene-kompass-in-der-corona-krise
Zur Wirkung der Corona-Maßnahmen – Was die „StopptCOVID“-Studie des RKI sagt – und was nicht
06.08.2023 Mit dem Forschungsprojekt „StopptCOVID“ untersuchte das Robert-Koch-Institut die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Doch die Studie enttäuscht, da sie aufgrund massiver methodischer Mängel keine belastbaren Aussagen liefert.
https://www.cicero.de/innenpolitik/corona-pandemie-robertkochinstitut-studie
Was die „StopptCOVID“-Studie des RKI aussagt – und was nicht
05.08.2023 Effektivität von Maßnahmen nicht nachgewiesen. Aussagekräftiges Studiendesign politisch kaum durchsetzbar. Zur Bewertung der Corona-Politik und der Rolle des RKI dabei.
Lockdown ‘harmed emotional development of almost half of children’
01.08.2023 Youngsters became more prone to low moods and loss of confidence following restrictions, study show. Lockdown damaged the emotional development of almost half of children, a major study has shown.
The Pandemic’s Effects on Children’s Education
August 2023, No. 23-29
School closures and switches to hybrid/virtual learning due to the pandemic adversely affected student achievement through several channels, including a decline in skill accumulation and a disruption of peer effects and peer-group formation.
Preliminary evidence suggests that losses took place early in the pandemic and that there has not been an apparent recovery. Also, the impact on students has been far from uniform, as economic losses tend to fall more deeply on younger students and students from disadvantaged backgrounds.
Simply returning schools and instructional practices to where they were prior to 2019 will not avoid such losses.
https://www.richmondfed.org/publications/research/economic_brief/2023/eb_23-29
Wie Schulen mit den Corona-Folgen kämpfen
28.07.2023 In Deutschland sind Sommerferien. Das Schuljahr ist vorbei. Und trotz vieler Bemühungen: Die Lernlücken nach der Pandemie sind weiterhin deutlich sichtbar. Wie Schüler und Fachleute die Lage bewerten.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/corona-pandemie-schulen-100.html
Wirksamkeit der Corona-Maßnahmen: Viel hilft viel, oder?
20.07.2023 Eine Studie des Robert Koch-Instituts zeigt, dass die Lockdowns in Deutschland wirksam waren. So weit, so klar. Trotzdem fördert die Studie etwas Überraschendes zutage.
https://www.zeit.de/gesundheit/2023-07/corona-massnahmen-wirksamkeit-rki-studie
Virologe Drostens Corona-Rückblick in Frankfurt „Ignorierte Fakten“, „viele Trugschlüsse“, „unselige Debatten“
10.07.2023 Welche Lehren können wir aus der Corona-Pandemie und unserem Umgang mit ihr ziehen? Bei einem Experten-Symposium in Frankfurt hat Virologe Christian Drosten für Rationalität plädiert – bei Politikern, Journalisten und einigen Kollegen.
Children were catastrophically affected by the lockdowns – they have withdrawn from the world
29.06.2023 Tens of thousands of them are hiding in plain sight, in urgent need of mental health intervention
https://www.telegraph.co.uk/columnists/2023/06/29/effect-of-lockdown-on-children/
Vier neue Berichte verdeutlichen Auswirkungen und Empfehlungen für das weitere Vorgehen
28.06.2023 Die COVID-19-Pandemie hatte unverhältnismäßig negative Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche aus niedrigeren sozioökonomischen Schichten, insbesondere auf solche, die von langen Schulschließungen betroffen waren und denen die unentbehrlichen Unterstützungsstrukturen wie Familie und Lehrer fehlten. Dies geht aus neuen Daten hervor, die heute von WHO/Europa und der Studie über das Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter (HBSC) veröffentlicht wurden.
»Wir können nicht einfach Schulen schließen, um den Rest der Bevölkerung zu schützen«
26.06.2023 Es gab viel Kritik an der Vorgehensweise des Gesetzgebers während der Coronazeit. Um für künftige Epidemien besser vorbereitet zu sein, hat die Frankfurter Rechtswissenschaftlerin Prof. Andrea Kießling gemeinsam mit Dr. Anna-Lena Hollo (Hannover) und Johannes Gallon (Flensburg) einen Entwurf für ein Epidemiegesetz vorgelegt – als Diskussionsgrundlage für Rechtswissenschaft und Politik.
How lockdown broke a generation (and no one seems to care)
22.06.2023 New research has shown that lockdowns fuelled a staggering rise in teenage eating disorders – and this was not the only damage done
https://www.telegraph.co.uk/news/2023/06/22/children-lockdown-sacrifices-paying-price/
The long-term impact of school closures on children is lockdown’s unspoken horror
21.06.2023 Teachers reported children starting school while still in nappies and lacking basic language skills.
Effects of remote learning during COVID-19 lockdown on children’s learning abilities and school performance: A systematic review
14.06.2023 This systematic review describes the effects of COVID-19 lockdowns on children’s learning and school performance. A systematic search was conducted using three databases. A total of 1787 articles were found, and 24 articles were included. Overall, academic performance was negatively affected by COVID-19 lockdowns, with lower scores in standardized tests in the main domains compared to previous years. Academic, motivational, and socio-emotional factors contributed to lower performance. Educators, parents, and students reported disorganization, increased academic demands, and motivational and behavioral changes. Teachers and policymakers should consider these results in developing future education strategies.
Die Schwarze Corona-Pädagogik und ihr beharrliches Schweigen
Plädoyer für eine pädagogische Aufarbeitung der Covid19-Krise
12.06.2023 „Die Wahrheit lässt sich nicht mehr verstecken. Doch jetzt verstecken sich die Menschen vor der Wahrheit.“ Schule und Lehrer unter Corona fielen – wieder – der schwarzen Pädagogik anheim. Lehrer, Erzieher und ihre Verbände haben es in der Corona-Krise versäumt, sich vor die ihnen zum Schutz anvertrauten Kinder und Jugendliche zu stellen. Damit haben sich viele mitschuldig gemacht.
https://www.gew-ansbach.de/data/2023/06/Schoepe_Die_Schwarze_Corona-Paedagogik.pdf
Die Lehrerschaft verdrängt ihr Versagen in der Corona-Zeit und behindert dadurch die Heilung der Kindern zugefügten Verletzungen
12.06.2023 Nachdem sich die Wahrheit nicht mehr verstecken lässt, dass die Corona-Maßnahmen, vor allem an den Schulen, weit überzogen waren, verstecken sich nun Lehrerinnen und Lehrer vor dieser Wahrheit. Sie wollen die Schwarze Corona-Pädagogik vergessen, die sie betrieben, oder der sie sich nicht widersetzt haben. Doch die Opfer dieser pädagogischen Exzesse haben eine Entschuldigung verdient und brauchen sie auch, argumentiert in diesem Gastbeitrag ein Lehrer, der sich widersetzt und die Konsequenzen in Kauf genommen hat.
Studie: Belastungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern in der Corona-Pandemie, 2021
Wie schlimm war’s für Jugendliche?
31.05.2023 Junge Menschen haben besonders unter der Pandemie gelitten: Schulschließungen, soziale Isolation, Lernlücken. Im Plenum diskutierten die Abgeordneten jetzt über die Auswirkungen der Pandemie auf Jugendliche.
https://www.mitmischen.de/parlament/jung-und-alt/wie-schlimm-wars-fur-jugendliche
Jeder vierte Viertklässler kann nicht richtig lesen
16.05.2023 In vierten Klassen zeigen immer mehr Schülerinnen und Schüler Schwächen beim Lesen. Sie schneiden weit schlechter ab als Gleichaltrige in vielen anderen Ländern. Das liegt laut aktueller IGLU-Studie auch, aber nicht nur an den Folgen der Corona-Pandemie.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/bildung-lesen-iglustudie-100.html
Lockdowns haben Familien belastet
08.05.2023 Eine erste Studie zu den Folgen der Coronakrise befasst sich mit dem Wohlergehen von Familien. Vor allem der Stress von Eltern hat sich negativ auf die Kinder ausgewirkt.
Folgerungen aus Corona-Pandemie: Virologe Drosten warnt vor kategorischem Ausschließen von Lockdowns
06.05.2023 Man müsse bei einer weiteren Pandemie je nach Gefährlichkeit des Erregers über Maßnahmen entscheiden, sagt Drosten. Das könnte auch wieder Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen beinhalten.
Regierung verteidigt Schulschließungen – „keine Menschenrechts-Verletzung“
05.05.2023 Das Bundesjustizministerium verteidigt die während Corona verhängten Schulschließungen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Die negativen Folgen für Kinder und Jugendliche seien erst im Nachhinein deutlich geworden – aus damaliger Sicht wäre die Maßnahme rechtmäßig gewesen.
Eltern unzufrieden mit den Schulen
01.05.2023 Corona hat Spuren im deutschen Bildungssystem hinterlassen. Die Lockdowns führten zu massiven Lernrückständen. Die Unzufriedenheit der Eltern wächst.
Auswirkungen von Covid-19-Schließungen auf schulische Leistungen
Studie: Differential Effects of COVID-19 School Closures on Students’ Learning
Laufzeit: Mai 2022 – Mai 2023
Eberhard Karls Universität Tübingen
LEAD Graduate School & Research Network
Im Zuge der COVID-19-Pandemie sind Schulen in Deutschland und vielen anderen Staaten weltweit ab dem Frühjahr 2020 immer wieder geschlossen worden. Ziel war es, Infektionsketten zu unterbinden.
Für Kinder und Jugendliche und ihre Familien waren diese Schulschließungen häufig eine große Herausforderung. Es galt, auf Distanz selbstorganisiert zu lernen – und das häufig unter den erschwerten Bedingungen der Lockdowns.Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befürchten, dass diese Ausnahmesituation negative Auswirkungen auf die Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler, wie Rechnen, Lesen und Schreiben, hat.Tim Fütterer vom LEAD Graduate School & Research Network an der Universität Tübingen untersucht diese Zusammenhänge derzeit gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Oslo. Das Team analysiert hierfür die Daten von rund 420.000 norwegischen Schülerinnen und Schüler aus den Jahren 2016 bis 2022.
FDP empört über Grünen-Kritik an Kubicki – „Bodenlose Frechheit“
26.04.2023 Wolfgang Kubicki (FDP) fordert die Aufarbeitung der Corona-Politik. Doch aus Sicht der Grünen spielt er damit der AfD in die Hände. Zu Recht?
Die Pandemie hat ihren Schrecken verloren, doch die Corona-Regeln sorgen nachträglich für Zoff: In der Ampel-Koalition ist ein Streit über die Aufarbeitung der Schutzmaßnahmen entbrannt. So hat Kritik aus den Reihen der Grünen an einer Forderung von FDP-Vize Wolfgang Kubicki jetzt bei den Liberalen für große Empörung gesorgt. Den Bundestagsvizepräsidenten in die Nähe der AfD zu rücken, sei eine „bodenlose Frechheit“, beschwerte sich FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai.
Covid-19-Pandemie – wirkliche Aufarbeitung tut not
21.04.2023 Im Januar 2023 räumte Lauterbach im Spiegel dann ein, dass auch das Schließen von Schulen ein Fehler gewesen sei [4], … allerdings hätten Wissenschaftler dazu geraten. Wenig später erschien ein Interview mit Karl Lauterbach und Christian Drosten im Spiegel. Darin hieß es dann wenig überraschend, die wissenschaftliche Beratung durch Herrn Drosten sei natürlich korrekt gewesen, schuld sei vielmehr der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gewesen, der angekündigt hatte, alle Schulen in Bayern zu schließen, woraufhin alle anderen Länder auch umgekippt seien.
Heftiger Streit über das Krisenmanagement in der Corona-Pandemie
21.04.2023 In einer emotionalen und teils heftig geführten Grundsatzdebatte haben Regierung und Opposition am Freitag, 21. April 2023, über das Krisenmanagement während der Corona-Pandemie und die Folgen für Kinder und Jugendliche beraten. Anlass war die Vorlage des Abschlussberichtes der Interministeriellen Arbeitsgruppe über die gesundheitlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder und Jugendliche (20/5650), der als Unterrichtung vorliegt. In der Debatte am Freitag warf insbesondere die AfD den verantwortlichen Politikern der anderen Parteien schweres Versagen auf Kosten der Gesellschaft vor.
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw16-de-corona-auswirkungen-940008
Psychische Gesundheit von Schüler:innen: Pandemie macht Versäumnisse deutlich
20.04.2023 Auch wenn psychische Gesundheit gesellschaftlich noch häufig ein Tabuthema ist, hat die Corona-Pandemie das Befinden von Schüler:innen ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Welche Auswirkungen hatten Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen?
Forderung nach Corona-Untersuchungsausschuss zurückgewiesen
19.04.2023 Der Bundestag hat die Forderung der AfD-Fraktion zur Einsetzung des 2. Untersuchungsausschusses der 20. Wahlperiode (Bekämpfung des Corona-Virus, 20/3706) zurückgewiesen. Gegen den Antrag votierten am Mittwoch, 19. April 2023, in namentlicher Abstimmung 577 Abgeordnete, dafür waren 71 Parlamentarier. Der Abstimmung hatte eine Empfehlung des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung zugrunde gelegen
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw16-de-ua-corona-941028
Kassenärzte-Chef fordert Aufarbeitung der Corona-Pandemie
07.04.2023 Mit dem Ende der letzten Corona-Schutzmaßnahmen werden Forderungen nach Aufarbeitung lauter. Für Kassenärzte-Chef Andreas Gassen ist bereits klar, dass zum Beispiel die langen Schulschließungen in Deutschland unnötig waren. Damit haben „wir uns an unseren Kindern versündigt“. Er plädiert dafür, die Corona-Maßnahmen genau auf ihre Wirksamkeit hin zu untersuchen. Auch Patientenschützer verlangten, Lehren aus der Pandemie zu ziehen.
Impfung, Lockdown, Maskenpflicht… – RKI-Protokolle zu Coronamaßnahmen
Die sogenannten RKI-Files, Protokolle der Bundesregierung zu Gründen und Ursachen für Coronamaßnahmen sowie Spätfolgen einer Impfung, wurden freigeklagt. Hier finden Sie alle (noch von der Regierung geschwärzten) Protokolle:
Eine kommentierte Fallsammlung
März 2023, von Timo Rieg
Dieses medienjournalistische Working-Paper basiert auf einer umfangreichen Sammlung journalistischer Qualitätsmängel in der Berichterstattung zur Corona-Pandemie, die zunächst für einen Beitrag in der Zeitschrift „journalistik“ begonnen wurde (Rieg 2020b3).
Studie Download: DOI:10.13140/RG.2.2.13364.01927
Studie Download: https://www.researchgate.net/publication/368289947_Qualitatsdefizite_im_Corona-Journalismus_Eine_kommentierte_Fallsammlung
Corona-Folgen an Schulen: Wie in Lübeck das Miteinander geübt wird
23.03.2023 Die Pandemie-bedingten Schulschließungen haben nicht nur Auswirkungen auf die schulischen Leistungen, sondern auch auf das Sozialverhalten. Mit Gesprächsangeboten und Anti-Mobbing-Kursen sollen Defizite nun aufgefangen werden. Ein Beispiel aus Lübeck.
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Mobbing-und-soziale-Defizite-Corona-Folgen-fuer-Kinder-und-Jugendliche-,corona11492.html
Was uns Corona lehrte
23.03.2023 Vor drei Jahren ging Deutschland zum ersten Mal in den Lockdown. Die Pandemie hat das Land verändert – nicht immer nur zum Schlechten. Was bleibt, was haben wir gelernt? Acht Menschen geben Antworten.
Ergebnisse aus dem Corona-Aufarbeitungs-Prozess
WIEN, 2023
Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) möchte mit der vorliegenden Studie zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie – im Sinne der „krisenhaften Situation“ – beitragen. Projektleiter Alexander Bogner, Soziologe an der ÖAW, hat mit Wissenschaftler:innen mehrerer Institutionen unterschiedliche Aspekte der Pandemie wie die Impfpflicht, den Heimunterricht oder die zunehmende Polarisierung analysiert.
Österreichische Akademie der Wissenschaften, herausgegeben von Alexander Bogner
https://www.bundeskanzleramt.gv.at/dam/jcr:0668fa51-0122-4efe-a49e-6270a3a05840/82a_1_bei_NB.pdf
Was uns Corona lehrte
22.03.2023 Vor drei Jahren ging Deutschland zum ersten Mal in den Lockdown. Die Pandemie hat das Land verändert – nicht immer nur zum Schlechten. Was bleibt, was haben wir gelernt? Acht Menschen geben Antworten.
Drei Jahre Corona – können wir mit der Pandemie und ihren Folgen abschließen?
20.03.2023 Für viele von uns spielt Corona im Alltag schon fast keine Rolle mehr. Aber einige Kinder und Jugendliche in Deutschland kämpfen noch immer mit den Folgen der Pandemie. Wir dürfen sie und ihre Rechte nicht vergessen. Wir müssen mit ihnen gemeinsam nach passenden Formen der Unterstützung suchen und uns fragen, was wir aus der Pandemie für die Zukunft lernen können.
https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/-/drei-jahre-corona-folgen/329254
„Dann könnte Deutschland auf Jahre intellektuell und wirtschaftlich zurückfallen“
15.03.2023 Deutsche Forscher liefern alarmierende Ergebnisse: Unter den Schulschließungen während der Corona-Pandemie habe die Intelligenz der Kinder und Jugendlichen gelitten. Die Studie ist nicht unumstritten, doch sie bestätigt, was Bildungsexperten fürchten: einen Lernverlust mit langfristigen Folgen.
„Die Not der Kinder ist derzeit groß“
14.03.2023 Es ist ein Problem mit Ansage. Die angespannte Lage in den Kinder- und Jugendpsychiatrien hat sich schon vor der Pandemie abgezeichnet, Lockdown und Schulschließungen haben sie noch deutlich verstärkt.
So fühlen sich Schüler in BW nach drei Jahren Corona-Pandemie
13.03.2023 Vor drei Jahren fiel die Entscheidung, die Schulen in Baden-Württemberg wegen der Corona-Pandemie zu schließen. Langsam geht das normale Leben wieder los, aber wie geht es den Schülern? Eine Bestandsaufnahme.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/corona-bw-3-jahre-nach-schulschliessung-100.html
KBV-Chef Gassen sieht „lange Liste“ an Versäumnissen nach Corona
13.03.2023 Die Chance, Corona als Anlass für eine bessere Krisenprävention zu nutzen, sei vertan worden, kritisiert Gassen. Eine solche Situation könne sich künftig „leider wiederholen“. Er fordert daher eine „ehrliche Bilanz, was richtig war und was falsch, wo desaströse Fehler gemacht worden sind. Das wäre wichtig, um Schäden zu reparieren und für die Zukunft zu lernen.“
Keine „Lex-COVID-19“ für Corona-Maßnahmen – Teil II
10. März 2023. Unverhältnismäßigkeit einer mittelbaren und unmittelbaren Impfpflicht gegen COVID-19
in: Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht – Online-Aufsatz
In Zusammenarbeit mit der Neuen Juristischen Wochenschrift. 3/2023, Seite 1–7, 42. Jahrgang
Keine „Lex-COVID-19“ für Corona-Maßnahmen – Teil I
10. März 2023. Das Ende des verfassungsrechtlichen Tunnelblicks auf staatliche Entscheidungen unter Unsicherheiten
in: Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht – Online-Aufsatz
In Zusammenarbeit mit der Neuen Juristischen Wochenschrift. 2/2023, Seite 1–13, 42. Jahrgang
Folge der Schulschließungen: Die Intelligenz der Kinder sinkt
09.03.2023 Schulschließungen gehörten zu den umstrittensten Pandemiemaßnahmen. Dass sie zu Lerndefiziten geführt haben, ist inzwischen gut bewiesen. Doch nun zeigt eine aktuelle Studie: Auch die Intelligenzentwicklung von Kindern und Jugendlichen war wohl während der Pandemie beeinträchtigt. Expertinnen und Experten sind wenig überrascht.
Jenseits der Pandemie
07.03.2023 Als die WHO am 11. März 2020 COVID-19 als weltweiten Gesundheitsnotstand einstufte, wurde auch der größten Optimistin klar: Jetzt wird es ernst. Wenige Tage später erschienen die ersten Beiträge auf dem Verfassungsblog, der sich zur wichtigsten Plattform der rechtswissenschaftlichen Diskussion und Vergewisserung in der Pandemie entwickeln sollte. Nun, drei Jahre später, ist es auch hier still geworden. Das Virus, das so viel Unheil und Unfrieden angerichtet hat, ist auf Abschiedstournee in den endemischen Modus. Es beginnt die Zeit der öffentlichen Bilanzen, die mal selbstgerecht, mal selbstkritisch ausfallen
Wie sich das Vereinssport-Verbot auf Kinder auswirkt
06.03.2021 Vereinssport ist nicht erlaubt, soziale Kontakte sind massiv eingeschränkt – die Maßnahmen in der Corona-Pandemie treffen Kinder ganz besonders. Wissenschaftler warnen: Folgen von Isolation und Bewegungsmangel können Kinder ihr Leben lang beeinflussen.
https://www.deutschlandfunk.de/bewegungsmangel-im-lockdown-wie-sich-das-vereinssport-100.html
Corona-Politik in Bayern:“Die Jugend hat einen zu hohen Preis gezahlt“
03.03.2023 Schulschließungen, Ausgangssperren und das Verbot, Freunde zu treffen: Für die nächste Krise muss die Staatsregierung die Corona-Politik aufarbeiten, sagt Ethikratsmitglied Johanna Haberer. Aber hört Markus Söder überhaupt auf ihren Rat?
„Gab zu jeder Zeit der Pandemie Stimmen, die vom Mainstream abwichen“
02.03.2023 Besuchsverbote in Pflegeheimen und Krankenhäusern, Schulschließungen, Ausgangssperren: Die FDP will eine Enquete-Kommission einsetzen, um Grundrechtseingriffe in der Corona-Pandemie aufzuarbeiten – und wirft dem Gesundheitsministerium teilweise ein „taktisches Verhältnis zur Wahrheit“ vor.
FDP will Corona-Politik aufarbeiten
02.03.2023 Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag hat sich für die Einsetzung einer Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Politik ausgesprochen. Der bisher noch nicht mit den Koalitionspartnern abgestimmte Vorschlag ist der Kernpunkt eines Positionspapiers, dass am Donnerstag von FDP-Gesundheitsexperten Andrew Ullmann und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki vorgelegt wurde. Darin wird als Ziel der Kommission genannt, „sachlich und wissenschaftlich fundiert die unterschiedlichen Phasen und Maßnahmen der Corona-Politik der vergangenen drei Jahre im Hinblick auf Zielsetzung, Zielerreichung und Folgen“ zu analysieren.
Das Versagen von Wissenschaft und Ethik
28.02.2023 Mit dem Schüren von Ängsten seitens der Wissenschaft wurde während der Corona-Pandemie gezielt Politik gemacht. Die Ratio sollte ausgeschaltet werden, um Widerstand gegen freiheitseinschränkende Maßnahmen im Keim zu ersticken.
https://www.cicero.de/kultur/corona-christian-drosten-ethikrat-wissenschaft-lutge-teil-3
Grundrechte in der Pandemie Freiheit – ein Schönwetterkonzept?
28.02.2023 Während der Pandemie beschnitt die Politik die Grundrechte der Bürger – und das Bundesverfassungsgericht hielt sich weitgehend zurück. War das falsch?
Welche Probleme an Schulen geblieben sind
15.02.2023 Das Infektionsschutzgesetz gilt noch bis zum 7. April 2023, aber die Corona-Maßnahmen sind inzwischen fast überall – und damit auch an Schulen – entfallen. Dennoch sind die Folgen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen im Unterrichtsbetrieb an den Schulen noch deutlich zu spüren: Die Lernrückstände bei vielen Schülerinnen und Schülern sind enorm, und viele Kinder und Jugendliche zeigen deutlich mehr psychische Belastungen. Das Schulportal fasst hier wichtige Informationen und Erkenntnisse nach drei Jahren Pandemie zusammen.
https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/news-blog-corona-schule-neues-schuljahr/
Folgen der Pandemie Corona – Welche Probleme an Schulen geblieben sind
15.02.2023 Die Corona-Maßnahmen sind inzwischen fast überall – und damit auch an Schulen – entfallen. Dennoch sind die Folgen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen im Unterrichtsbetrieb an den Schulen noch deutlich zu spüren: Die Lernrückstände bei vielen Schülerinnen und Schülern sind enorm, und viele Kinder und Jugendliche zeigen deutlich mehr psychische Belastungen. Das Schulportal fasst hier wichtige Informationen und Erkenntnisse nach drei Jahren Pandemie zusammen.
https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/news-blog-corona-schule-neues-schuljahr/
Positionspapier der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag
02.2023 Die Corona-Pandemie hat die Gesundheitssysteme, aber auch viele andere Politikfelder neben der Gesundheitspolitik in Deutschland, Europa und weltweit unvorbereitet getroffen und auf die Probe gestellt. Dabei wurden Defizite und eine fehlende Resilienz in pandemischen Krisenzeiten deutlich. Zu statisch, zu abhängig, zu analog, zu intransparent und zu unübersichtlich wurde versucht, die Herausforderungen der Pandemie zu bewältigen. Dies hat nicht nur unser Gesundheitssystem an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinausgeführt, sondern auch unser Bildungs-, Wirtschafts-, Demokratie- und Gesellschaftsgefüge erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Coronavirus-Pandemie: Was geschah wann?
14.02.2023 Chronik aller Entwicklungen im Kampf gegen COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) und der dazugehörigen Maßnahmen des Bundesgesundheitsministeriums
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/chronik-coronavirus
Lauterbach über Schulschließungen: „Es gab ein viel zu geringes Interesse, irgendetwas für die Kinder zu machen“
13.02.2023 BERLIN. Waren die Schulschließungen auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie ein Fehler? Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) befeuerte unlängst die Diskussion mit der Behauptung, im Nachhinein habe sich die Annahme, dass es in Schulen und Kitas zu vielen Infektionen komme, „nicht in dieser Form als richtig erwiesen“ – was der „Bild“ und anderen Medien die Begründung lieferte, ihre Kampagne gegen Schutzmaßnahmen in Bildungseinrichtungen wieder aufzunehmen. Lauterbach hat nun in einem „Spiegel“-Interview klargestellt, dass er lediglich die Länge der Schulschließungen habe kritisieren wollen, nicht die Schulschließungen an sich. Der Virologe und Regierungsberater Prof. Christian Drosten erklärt darin, es gehe aktuell um nichts Geringeres als „um eine handfeste Umdeutung“ der Realität.
Lauterbach: „Das Verdrehen von Tatsachen hat in der Pandemie erheblichen Schaden ausgelöst.“
11.02.2023 Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach spricht im SPIEGEL mit dem Virologen Christian Drosten über die Rolle von Politik, Wissenschaft und Medien in der Corona-Pandemie.
Lauterbach: „Das Verdrehen von Tatsachen hat in der Pandemie erheblichen Schaden ausgelöst.“
11.02.2023 Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach spricht im SPIEGEL mit dem Virologen Christian Drosten über die Rolle von Politik, Wissenschaft und Medien in der Corona-Pandemie.
Lauterbach: Manche Coronamaßnahmen waren „Schwachsinn“
10.02.2023 Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat erneut Fehler bei der Bekämpfung der Coronapandemie kritisiert. „Was Schwachsinn gewesen ist, wenn ich so frei sprechen darf, sind diese Regeln draußen“, sagte Lauterbach in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/140941/Lauterbach-Manche-Coronamassnahmen-waren-Schwachsinn
Abschlussbericht der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Gesundheitliche Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche durch Corona“*
Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen – Jetzt will es keiner gewesen sein
08.02.2023 Während der Corona-Pandemie versuchten Politiker mit immer härteren Maßnahmen, das Virus aufzuhalten. Die Frage nach der Verhältnismäßigkeit geriet dabei schnell ins Hintertreffen. Das ist längst Konsens – doch Verantwortung für begangene Fehler möchte trotzdem niemand übernehmen.
https://www.cicero.de/innenpolitik/corona-freiheit-karl-lauterbach-massnahmen-aufarbeitung
„Gesundheitliche Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche durch Corona“ Abschlussbericht
Berlin/Bonn, 08.02.2023
Maßnahmen in Corona-Pandemie Europäischer Gerichtshof befasst sich mit Schulschließungen
06.02.2023 Zur Eindämmung der Pandemie verhängt die Regierung 2021 eine Notbremse. Besonders umstritten dabei: die Schließung der Schulen. Zwei Juristen ziehen mit ihrer Beschwerde gegen die Maßnahme bis vor den Europäischen Gerichtshof. Dieser fordert nun Antworten von der Bundesregierung.
Karlsruhe wegen Schulschließungen unter Druck. Experten sprechen von „krasser Fehlentscheidung“. Jetzt befasst sich der Gerichtshof für Menschenrechte mit dem Lockdown
06.02.2023 Jetzt knüpft sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) die deutschen Schulschließungen im zweiten Corona-Jahr vor. Damit gerät das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) unter Druck. Noch im November 2021 hatte es den Schulschließungen der „Bundesnotbremse“ von Ex-Kanzlerin Angela Merkel (68, CDU) im Nachhinein einen Freibrief ausgestellt. Und das, obwohl zahlreiche Wissenschaftler, Kinderärzte und Verbände in ihren Stellungnahmen für das Gericht auf die schwerwiegenden Folgen der Schulschließungen hinwiesen.
Menschenrechtsgerichtshof nimmt deutsche Schulschließungen ins Visier
05.02.2023 Das Bundesjustizministerium muss sich Fragen zur Coronapandemie stellen. Einem Medienbericht zufolge geht es unter anderem darum, ob das Kindeswohl tatsächlich der Maßstab für die erneuten Schulschließungen war.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat nach einem Pressebericht von der Bundesregierung eine Stellungnahme zu den Schulschließungen während der Coronapandemie gefordert. Wie die »Welt am Sonntag« berichtete, bestätigte das Bundesjustizministerium den Eingang eines Fragenkatalogs des Gerichts zur sogenannten Bundesnotbremse.
Die Bundesnotbremse war Ende April 2021 in Kraft getreten und lief Ende Juni desselben Jahres aus. Sie sah Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor, wenn die neuen Coronainfektionen in einem Landkreis bestimmte Werte überschritten. Dazu gehörten auch Schulschließungen.
Waren die Schulschließungen in der Pandemie am Kindeswohl orientiert? Im Justizministerium ist offenbar ein Fragenkatalog zur Bundesnotbremse eingegangen.
05.02.2023 Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat nach einem Pressebericht von der Bundesregierung eine Stellungnahme zu den Schulschließungen während der Corona-Pandemie gefordert. Wie die Welt am Sonntag berichtete, bestätigte das Bundesjustizministerium den Eingang eines Fragenkatalogs des Gerichts zur sogenannten Bundesnotbremse.
Die Bundesnotbremse war Ende April 2021 in Kraft getreten und lief Ende Juni desselben Jahres aus. Sie sah Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor, wenn die neuen Coronainfektionen in einem Landkreis bestimmte Werte überschritten. Dazu gehörten auch Schulschließungen.
Corona-Zeit hat Schüler geprägt
05.02.2023 Millionen junge Menschen mussten während der Corona-Pandemie zuhause bleiben. Schüler eines Rostocker Gymnasiums blicken auf die prägende Zeit zurück.
https://www.zdf.de/nachrichten/video/panorama-corona-jugend-schueler-100.html
Deutsche Schulschließungen beschäftigen Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
05.02.2023 Die Schulschließungen 2021 in Deutschland in der Corona-Krise beschäftigen jetzt den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Dieser fordert unter anderem eine Antwort auf die Frage, ob das Kindeswohl tatsächlich der zentrale Maßstab für die erneuten Schulschließungen gewesen sei.
Deutsche Schulschließungen beschäftigen Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
05.02.2023 Die Schulschließungen 2021 in Deutschland in der Corona-Krise beschäftigen jetzt den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Dieser fordert unter anderem eine Antwort auf die Frage, ob das Kindeswohl tatsächlich der zentrale Maßstab für die erneuten Schulschließungen gewesen sei.
Ich widerspreche Lauterbach: Politiker sollten sich entschuldigen
05.02.2024 Schließungen von Kitas und Schulen während der Corona-Pandemie waren zuerst alternativlos, später wären sie vermeidbar gewesen. Die verantwortlichen Politiker sollten sich bei den Kindern und ihren Eltern entschuldigen. Auch wenn Karl Lauterbach das anders sieht.
Karl Lauterbach und die große Umdeutung der Corona-Politik
04.02.2023 Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach war während der Corona-Krise einer der lautesten Befürworter von Schulschließungen – jetzt bezeichnet er sie als Fehler und erklärt die Maßnahme mit einem schlechten Forschungsstand. Ex-NRW-Ministerpräsident Armin Laschet übt scharfe Kritik.
Wer verantwortet die Schulschließungen in Corona-Zeiten?
03.02.2023 Karl Lauterbach verweist auf Empfehlungen der Wissenschaft in der Corona-Krise: Auf dieser Basis habe die Politik die Bildungseinrichtungen teils für Monate geschlossen. Eine gewagte These.
In der Corona-Pandemie mussten bundesweit Kitas und Schulen dicht machen. Die Schließungen dauerten Monate und hatten teils schlimme Folgen. Der heutige Bundesgesundheitsminister rechtfertigt jetzt die Entscheidung: Die Wissenschaft habe damals dazu geraten. Stimmt das?
Mehr psychische Belastungen bei Kindern
03.02.2023 Der Schutz von Risikogruppen war in der Pandemie das zentrale Thema – aber die Corona-Maßnahmen führten vor allem bei Kindern und Jugendlichen zu einer erhöhten Belastung. Zu diesem Ergebnis kommen RKI-Experten.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/rki-corona-kinder-belastung-101.html
Als plötzlich nichts mehr normal war
02.02.2023 Vor gut drei Jahren wurde die erste Corona-Infektion in Deutschland bekannt. Von da an war nichts mehr wie es war. Masken, Abstandsregeln, Lockdowns und eine missglückte Osterruhe – ein Rückblick.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/corona-pandemie-rueckblick-101.html
Schulschließungen. Fehler und Vorsicht
02.02.2023 Die Schließung von Tausenden Schulen während den Hochphasen der Coronapandemie ist eine der am heftigsten diskutierten Maßnahmen der Pandemiebekämpfung gewesen. Kein Wunder, wurden doch die Bildungs- und Sozialräume von hunderttausenden Schülerinnen und Schüler über viele Monate hinweg massiv eingeschränkt. Ob die Schulschließungen angemessen waren, wurde bereits während der „Lockdowns“ diskutiert. Dass nun auch der als besonders vorsichtig geltende Gesundheitsminister Karl Lauterbach die langen Schulschließungen als „Fehler“ bezeichnet hat, zeigt, dass nun auch der Moment zur kritischen Selbstreflexion gekommen ist.
Faktencheck: Was die Wissenschaft zu Schulschließungen sagt
02.02.2023 n der Pandemie haben bundesweit Kitas und Schulen dicht gemacht. Dafür hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach eine Erklärung: Die Wissenschaft habe damals dazu geraten. Die These im Faktencheck.
Lauterbach wälzt Schulschließungen auf Wissenschaft ab – zu Recht?
02.02.2023 In der Corona-Zeit blieben viele Schulen und Kitas monatelang geschlossen – mit sozialen und psychischen Folgen für die Kinder. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat jüngst eingestanden, dass dies aus heutiger Sicht ein Fehler war.Die Schuld daran sieht er bei der Wissenschaft. Eine Behauptung, die einem Blick auf die Fakten nicht standhält.
Die „Bundesnotbremse II“ aus dem Blickwinkel der EMRK. Das Recht auf Bildung und das Recht auf physische und psychische Unversehrtheit während der Schulschließungen im Rahmen der Corona-Pandemie im Jahr 2021
02.02.2023 Die bundesweiten Schulschließungen in Deutschland infolge der Corona-Pandemie im Jahr 2021, die Gegenstand des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 19. November 2021 waren, liegen nun dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) zur Entscheidung vor. Die entsprechenden Beschwerden wurden als potenzielle impact cases priorisiert und Mitte Dezember 2022 zugestellt.
Die „Bundesnotbremse II“ aus dem Blickwinkel der EMRK
02.02.2023 Das Recht auf Bildung und das Recht auf physische und psychische Unversehrtheit während der Schulschließungen im Rahmen der Corona-Pandemie im Jahr 2021
War Panikmache von Wissenschaftlern Schuld an Schulschließungen?
02.02.2023 Es könnte auch in der Politik so einfach sein: Eingestehen, wenn man einen Fehler gemacht hat, um Entschuldigung bitten, und in der Tagesordnung fortfahren. Doch das fällt vielen Politikerinnen und Politikern offensichtlich schwer. Aktuell sucht Karl Lauterbach einen Sündenbock für Fehlentwicklungen während der Corona-Pandemie. Hat er recht?
Für Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) war es aus heutiger Sicht ein Fehler, Schulen und Kitas während der Corona-Pandemie so lange und in so weiten Teilen zu schließen. Einen Sündenbock hat er auch gefunden: Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Forschung, die die Bundesregierung seinerzeit beraten haben.
Positionspapier der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag
Schulschließungen machten viele Kinder und Jugendliche depressiv
01.02.2023 Homeschooling und Distanzunterricht im Corona-Lockdown haben die Psyche von Kindern und Jugendlichen stark belastet. Eine neue Studie spricht von bis zu 75 Prozent mehr generellen Symptomen. Experten fordern dringend Angebote neben dem Unterricht.
Schulen wegen Corona zu: „Ein Fehler“ – aber wer ist schuld?
01.02.2023 Der Schaden durch Corona-Schulschließungen ist längst unstrittig – jetzt sucht Deutschland die Schuldigen. RKI-Chef Wieler macht die Politik verantwortlich, Minister Lauterbach die Wissenschaft, Ex-Minister Spahn Bayerns Ministerpräsidenten Söder.
Corona und die Folgen Mehr Depressionen bei Jugendlichen durch Schulschließungen
01.02.2023 Schülerinnen und Schüler zeigten im Lockdown laut einer neuen Studie 75 Prozent mehr depressive Symptome – ein dramatischer Anstieg. Fachleute fordern begleitende Angebote neben dem Unterricht.
Studie: Schüler haben ein Drittel eines Schuljahres verloren
31.01.2023 Berlin. Die Schulschließungen während der Corona-Pandemie haben viele Schüler zurückgeworfen. Eine Studie zieht jetzt eine düstere Bilanz.
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article237514335/corona-pandemie-schulen-schulschliessungen-folgen-studie.html
Ein Drittel weniger Lernfortschritt – und es trifft die Schwächsten
30.01.2023 Während der Pandemie haben Schüler mehr als ein Drittel des normalen Lernzuwachses pro Schuljahr weniger erreicht. Das zeigt eine aufwendige Analyse aus 15 Ländern. Ohnehin schwache soziale Gruppen sind besonders davon betroffen.
Lauterbach rüffelt Drosten und Co.: Schulschließungen waren falsch
30.01.2023 Deutschland reagierte auf die Corona-Pandemie unter anderem mit Schulschließungen. Ein Fehler, so Lauterbach heute. Die Empfehlung sei von Experten gekommen.
Coronamaßnahmen Lauterbach sieht Schulschließungen im Rückblick kritisch
30.01.2023 Beim Rückblick auf die Schulschließungen gibt sich der Gesundheitsminister dezent selbstkritisch – um Verzeihung bitten will er trotzdem nicht. Lauterbach verweist auf Erkenntnisse aus der Wissenschaft.
Corona-Pandemie im Rückblick : Lauterbach sieht Schulschließungen als Fehler
30.01.2023 Karl Lauterbach räumt im Rückblick Fehler während der Corona-Pandemie ein. Vor allem die Schulschließungen bedauert der Bundesgesundheitsminister.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-lauterbach-schulschliessung-100.html
Lerndefizit bei Schülern während Coronapandemie
30.01.2023 Während der Coronapandemie haben Schülerinnen und Schüler über ein Drittel des normalen Lernzuwachses pro Schuljahr verloren. Das zeigt eine Meta-Analyse, die am 30.01.2023 im Fachblatt „Nature Human Behaviour“ erschienen ist. Die groß angelegte Analyse umfasst 42 Studien aus 15 Ländern, darunter vor allem Studien aus Großbritannien und den USA, aber auch vier Studien aus Deutschland. Neben dem Lerndefizit in verschiedenen Schulfächern wurden auch der soziodemografische Status und das Durchschnittseinkommen im Land erfasst.
Nach dem Lockdown blieb eine weltweite Bildungslücke
30.01.2023 Was hat Corona mit dem Einmaleins zu tun? Eine ganze Menge. Das zeigt eine Analyse von 42 Studien aus 15 Ländern zu den Folgen der Corona-Lockdowns. Denn Lernrückstände gibt es vor allem bei Mathe und anderen naturwissenschaftlichen Fächern.
Schülern fehlt im Schnitt ein Drittel Schuljahr
30.01.2023 Lockdowns und Quarantäne-Maßnahmen während der Corona-Pandemie haben zu einem enormen Bildungsdefizit bei Schülern weltweit geführt. Der Rückstand entspricht rund 35 Prozent eines Schuljahrs, so eine neue Metastudie.
Große Defizite durch Pandemie: Schüler haben ein Drittel weniger gelernt
30.01.2023 Bildungsstudien zeigen international Lernverluste unter Schülern. Dabei wird auch eine soziale Diskrepanz deutlich.
Lauterbach: Lange Schulschließungen waren ein Fehler
30.01.2023 Bundesgesundheitsminister Lauterbach räumt ein, dass die langen Schul- und Kita-Schließungen wegen Corona nicht hätten sein müssen – im Nachhinein betrachtet. Auch laut RKI-Chef Wieler hätte der Schulbetrieb „unter Anstrengung“ weiterlaufen können.
Lehrer zur Corona-Debatte: Wieso haben wir nicht protestiert? Wo ist die Aufarbeitung?
26.01.2023. Die Kita- und Schulschließungen während der Pandemie waren ein Fehler. Eine Diskussion gibt es darüber nicht. Das ist fatal.
Lehrer zur Corona-Debatte: Wieso haben wir nicht protestiert? Wo ist die Aufarbeitung?
26.01.2023 Die Kita- und Schulschließungen während der Pandemie waren ein Fehler, sagt unser Autor. Eine Diskussion gibt es darüber nicht. Das ist fatal.
Scheidender RKI-Chef Wieler: Schulen hätten in Pandemie offen bleiben können
26.01.2023 Der RKI-Chef Wieler blickt kritisch auf Entscheidungen während der Corona-Pandemie. Der Spielraum sei nicht mit genug Sorgfalt betrachtet worden.
Scheidender RKI-Chef Wieler: Schulen hätten in Pandemie offen bleiben können
26.01.2023 Der RKI-Chef Wieler blickt kritisch auf Entscheidungen während der Corona-Pandemie. Der Spielraum sei nicht mit genug Sorgfalt betrachtet worden.
Waren Schulschließungen während der Corona-Pandemie notwendig ? RKI-Präsident Wieler stellt Notwendigkeit infrage
25.01.2023 Der scheidende Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, äußerte sich kritisch über die Schulschließungen während der Corona-Pandemie. In einem Interview mit der Wochenzeitung “Die Zeit” sagte Wieler, dass es “nie nur die Alternative: Entweder wenige Tote oder Schulen offen halten” gab und dass der vorhandene Spielraum während der Pandemie “nicht ausreichend mit der nötigen Sorgfalt, Ruhe und Sachlichkeit betrachtet worden” sei.
„Der Spielraum ist während der Pandemie nicht ausreichend betrachtet worden“
25.01.2023 Vor rund drei Jahren erreichte die Corona-Pandemie Deutschland. Seither wurde viel über die Freiheits-Eingriffe und Maßnahmen diskutiert. Nun kritisiert der RKI-Präsident die Schulschließungen.
„Folgen der Schulschließungen auf Kinder unterschätzt“
21.1.2023 Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann würde rückblickend nicht viel anders machen in der Corona-Pandemie. Nur beim Thema Schule hätte er anders entschieden.
Psyche im Leerlauf
08.01.2023.Die Corona-Pandemie traf gerade junge Menschen hart. Über Monate fehlten Struktur und der Kontakt zu Gleichaltrigen – wie viele haben nicht mehr in den Alltag zurückgefunden? Und bekommen sie die Hilfe, die sie jetzt brauchen?
RKI-Chef Lothar Wieler: Schulen hätten nie geschlossen werden müssen!
05.01.2023 Geschlossene Schulen während der Corona-Hochphase – eine politische Entscheidung, die bis heute kontrovers diskutiert wird! Auch Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), hält eine Aufarbeitung der Corona-Pandemie für geboten. Die Schul- und Kita-Schließungen hätten umgangen werden können, mahnt Wieler in einem „Zeit“-Interview von Donnerstag an.
Ethikratvorsitzende warnt vor Rache und Wut in der Corona-Kritik
02.01.2023 Die Vorsitzende des Ethikrats, Alena Buyx, hält einen Teil der Kritik an den staatlichen Maßnahmen gegen die Coronapandemie für unredlich. Sie persönlich habe „kein Problem damit, um Entschuldigung zu bitten dafür, dass wir vom Ethikrat die Jungen nicht genug in den Fokus genommen haben“, sagt Buyx Zeit online in einem Interview. Gleichzeitig beobachte sie ein unstillbares Bedürfnis, nach Schuldigen zu suchen.
Welche Rolle spielen Schulen in der Pandemie?
22.12.2022 Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung.
Während der Corona-Pandemie fielen in Gesundheitsämtern und Schulbehörden Unmengen an Daten an, die wichtige Erkenntnisse über Ansteckungs- und Übertragungsrisiken im schulischen Kontext, Wirksamkeit von Maßnahmen und den Beitrag von Schulen am allgemeinen Infektionsgeschehen liefern konnten. Unter Federführung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Köln nun eine Studie veröffentlicht, in der die Forschenden deutschlandweit zusammengetragene Daten etwa mithilfe infektionsdynamischer Modellierung analysierten. Die Studie ist Teil des Projekts COVID-SCHULEN, das durch die KMK gefördert wurde.
Corona-Rückblick 2022, 2021 und 2020
20.12.2022 Die Coronavirus-Pandemie fordert die Bildungseinrichtungen und die Beschäftigten auf einzigartige Weise heraus. Für die GEW gibt es damit noch mehr zu tun als normalerweise. Was bisher geschah: Eine Dokumentation des Ausnahmezustands.
https://www.gew-bw.de/aktuelles/detailseite/corona-rueckblick-2020
Umfrage Schüler haben weiterhin Lernrückstände
16.12.2022 Die Zeit der Schulschließungen liegt wohl hinter uns. Doch die Corona-Maßnahmen der beiden vergangenen Jahre zeigen Nachwirkungen. Viele Schüler haben die entstandenen Lernrückstände noch immer nicht aufgeholt.
Lernrückstände nach der Pandemie: Schüler sehen weiterhin Lücken
15.12.2022 Umfrage: Sorge wegen Lernlücken lässt bei Schülern langsam nach. Der Einsatz digitaler Medien an Schulen ist allerdings immer noch nicht alltäglich.
Corona belastet Kinder und Jugendliche weiterhin – neue Krisen rücken nach
9.12.2022 Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist auch im dritten Jahr der Corona-Pandemie noch spürbar beeinträchtigt: Zwar sind die Belastungen nicht mehr so hoch wie während des ersten und zweiten Lockdowns, aber sie liegen durchgehend über den Werten vor der Pandemie. Das gilt für Sorgen und Ängste ebenso wie für psychosomatische Beschwerden.
https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_128704.html
Sorge vor abgehängter Generation:Grundschulen: „Die Situation ist dramatisch“
09.12.2022 Den Grundschulen gelingt es kaum mehr, den Kindern Schreiben, Lesen und Rechnen beizubringen. Die Lage ist dramatisch, sagt Bildungsforscher Olaf Köller. Corona ist nur ein Grund.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-schule-bildung-swk-kinder-koeller-100.html
„Im Grunde hat man die ganze Zeit versucht, Angst und Panik zu erzeugen“
06.12.2022 Deutschland sei in der Corona-Krise Richtung Autoritarismus abgebogen, kritisiert Christoph Lütge, früheres Mitglied im bayerischen Ethikrat. Dass es noch immer Maßnahmen gibt, hält er für riskant mit Blick in die Zukunft. Dem deutschen Ethikrat wirft er Versagen vor.
Verlorene Jahrzehnte – Zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Krise (Teil 2)
01.12.2022 Im Zuge der Corona-Pandemie ist es zu den stärksten Freiheitseinschränkungen in Nicht-Kriegszeiten gekommen, während das deutsche Gesundheitssystem um Jahrzehnte zurückgeworfen wurde. Für Cicero formuliert Professor Dr. med. Matthias Schrappe, Internist und Gesundheitsökonom, zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie.
https://www.cicero.de/innenpolitik/corona-krise-aufarbeitung-zehn-thesen-schrappe-teil-2
Die Katastrophe, an der niemand schuld ist
30.11.2022 Der Ethikrat thematisiert das Leid junger Menschen durch die Corona-Maßnahmen, an dem aber niemand schuld gewesen sein soll. Nachdem die Kinder in den Brunnen gefallen sind, soll reagiert werden. Doch darf das gar nicht erst passieren.
Die Vorsitzende des Ethikrats, Alena Buyx, will A sagen und B weglassen. Die enormen Belastungen („Vereinsamung“, „Isolation und Angst“) beschreibt sie detailliert als Folgen der Corona-Politik, an der jedoch niemand schuld gewesen sein soll.
https://www.achgut.com/artikel/die_katastrophe_an_der_niemand_schuld_ist
Verlorene Jahrzehnte – Zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Krise (Teil 1)
30.11.2022 Im Zuge der Corona-Pandemie ist es zu den stärksten Freiheitseinschränkungen in Nicht-Kriegszeiten gekommen, während das deutsche Gesundheitssystem um Jahrzehnte zurückgeworfen wurde. Für Cicero formuliert Professor Matthias Schrappe, Internist und Gesundheitsökonom, zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie.
https://www.cicero.de/innenpolitik/corona-krise-aufarbeitung-zehn-thesen-schrappe-teil-1
Lockdown-Folgen: Auch der Ethikrat lag falsch in der Pandemie
30.11.2022 Man habe die Nöte der jungen Generation während der Pandemie zu wenig gesehen, heißt es vom Ethikrat. Die Einsicht kommt nicht nur sehr spät, sie ersetzt auch keine ernsthafte Aufarbeitung.
Jetzt fürchtet der Ethikrat, „dass die psychischen Folgen der Pandemie weiterwirken“
29.11.2022 Der Ethikrat weist eine Mitschuld an psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen infolge der Corona-Eingriffe von sich. Die Vorsitzende Buyx gesteht aber Fehler ein und warnt, den Jüngeren wieder einen Großteil der Krisenbewältigung aufzubürden. Doch genau das droht gerade.
Erst Corona, nun Energiekrise:Ethikrat kritisiert Benachteiligung Jüngerer
28.11.2022 Erst Corona, nun die Energiekrise: Der Ethikrat warnt vor einer Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen. Sie sollten nicht „in ihrer Lebensentfaltung beschränkt werden“.
Nach den Erfahrungen in der Corona-Pandemie warnt der Deutsche Ethikrat vor einer erneuten Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen in der aktuellen Energiekrise.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ethikrat-energiekrise-corona-belastungen-100.html
Ethikrat gesteht in Sachen Corona Fehleinschätzung ein
28.11.2022 Junge Menschen geraten in der Betrachtung der Pandemie-Risiken zwischen die Räder, warnt der Ethikrat – und gesteht in diesem Zusammenhang auch eigenes Scheitern beim Thema Corona ein.
https://www.nordkurier.de/politik/ethikrat-gesteht-in-sachen-corona-fehleinschatzung-ein-1400074
Aufmerksamkeit, Beistand und Unterstützung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in und nach gesellschaftlichen Krisen
28.11.2022 Die psychischen Belastungen im Kontext der COVID-19-Pandemie insbesondere für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind in der Öffentlichkeit oft übersehen worden. Unter dem Motto „Triff den Ethikrat! Unser Leben in der Pandemie“ hat der Deutsche Ethikrat Ende September 2022 ca. 350 Schülerinnen und Schüler zu einem Austausch über ihre Erfahrungen in der COVID-19-Pandemie eingeladen. Mit ihren Statements und Präsentationen veranschaulichten sie, was wissenschaftliche Studien der letzten zwei Jahre belegen*: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene hatten infolge der Pandemie und der Infektionsschutzmaßnahmen große Belastungen zu tragen.
https://www.ethikrat.org/fileadmin/PDF-Dateien/Pressemitteilungen/pressemitteilung-06-2022.pdf
Kindertagesbetreuung und Infektionsgeschehen während der COVID-19-Pandemie
Abschlussbericht der Corona-KiTa-Studie
DJI Deutsches Jugend Institut (DJI), Robert Koch Institut (Hg.)
23.11.2022 Im Mittelpunkt der Studie stehen zwei Fragen: Welche Effekte hatte die Coronapandemie auf die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE)? Wie sieht das Infektionsgeschehen in Kitas aus und wie hat es sich auf die Betreuungssituation ausgewirkt?
Analysiert werden Daten des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und des Robert Koch-Instituts (RKI) aus dem Zeitraum von Mai 2020 bis Juni 2022.
Download unter: https://www.wbv.de/isbn/9783763973279
Child speech delays increase following lockdown
07.11.2022 The number of five and six year olds who need speech and language support at school has risen by 10% in England over the past year, BBC analysis shows.
Karl Lauterbach darf man gar nichts verzeihen
03.11.2022 Schwerer Fehler der deutschen Corona-Politik: Für die monatelange Schliessung von Kindergärten gab es keine wissenschaftliche Rechtfertigung. Doch der deutsche Gesundheitsminister findet kein Wort des Bedauerns.
Ein ehemaliges Mitglied der COVID-19 Task Force des Bundesministerium des Inneren rechtfertigt die Pandemiemaßnahmen – mit verstörender Rhetorik
03.11.2022 Der Wettbewerb um die heldenhafteste Pandemie-Rückschau hat begonnen. Jens Spahn veröffentlichte ein Buch mit dem Titel „Wir werden einander viel verzeihen müssen“ – wobei sich unweigerlich die Frage aufdrängt, was die Bürger eigentlich Jens Spahn getan haben, dass dieser ihnen etwas zu verzeihen hätte. Im Magazin The Atlantic erschien ein Meinungsbeitrag mit dem Titel „Let’s declare a Pandemic Amnesty“. Die Autorin, die sich während der Pandemie für Impfmandate und Schulschließungen eingesetzt hatte, könnte eine Amnestie in der Tat gut gebrauchen. In das Genre postpandemischer Läuterungsprosa reiht sich ein ehemaliges Mitglied der Covid-19 Task Force des Bundesinnenministeriums ein: Der Soziologe Heinz Bude. Er verfasste einen Artikel mit dem Titel „Aus dem Maschinenraum der Beratung in Zeiten der Pandemie“. Das Dokument ist so erhellend wie verstörend, denn es zeigt auf: Verantwortliche der Maßnahmenpolitik sind zu keiner Evaluation, geschweige denn einem Schuldeingeständnis fähig. Hermetisch abgeschlossene Weltbilder der eigenen Blase und das Fehlen kritischer Berichterstattung ermöglichen es, bis heute in falschen Narrativen zu verweilen und sich von jedweder Verantwortung freizusprechen.
https://www.velazquez.press/p/im-maschinenraum-des-heinz-bude
Let’s Declare a Pandemic Amnesty
31.10.2022 We need to forgive one another for what we did and said when we were in the dark about COVID.
Massive learning setbacks show COVID’s sweeping toll on kids across the country, data show
28.10.2022 The COVID-19 pandemic devastated poor children’s well-being, not just by closing their schools, but also by taking away their parents’ jobs, sickening their families and teachers, and adding chaos and fear to their daily lives.
School Closures Were a Failed Policy
26.10.2022 America’s pandemic learning losses are real. We need to see that reality clearly to do better next time.
Studie: Kompetenzen von Grundschülern massiv verschlechtert
17.10.2022 Eine neue Bildungsstudie sorgt für Aufregung. Gegenüber den Jahren 2016 und 2011 sind deutliche Verschlechterungen feststellbar.
«Kein Mensch braucht einen Ethikrat, der nur die Regierungslinie rechtfertigt», sagt Christoph Lütge
05.10.2022 Der Münchner Philosoph und Wirtschaftsinformatiker Christoph Lütge geht im Interview mit den moralischen Beratungsgremien der Regierenden ins Gericht. Diese hätten sich völlig verrannt.
Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Schulen?
5.10.2022 Der diesjährige OECD-Bildungsbericht beschäftigt sich unter anderem mit den weitreichenden Folgen der Corona-Pandemie für die Schulen und Schüler. Ein Sonderkapitel hat der diesjährige Bildungsbericht der OECD den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Schulen gewidmet. Dabei zeigen sich die unterschiedlichen Herangehensweisen der Länder während der Pandemie.
https://www.swr.de/wissen/oecd-bildungsbericht-corona-100.html
„Schulschließungen waren ein Fehler“
30.09.2022 In der Coronapandemie haben Schüler wochenlang Distanzunterricht erlebt. „Längst nicht alle hatten die nötige Ausstattung“, sagt Jessica Rosenthal (SPD) im Interview. Zu Beginn der Pandemie unterrichtete sie als Lehrerin.
https://www.mitmischen.de/parlament/schule-und-studium/schulschliessungen-waren-ein-fehler
Zahl der Kinder mit Sprachstörungen steigt
22.09.2022 Hannover (dpa) – Die Zahl der von Sprachstörungen betroffenen Kinder und Jugendlichen in Deutschland steigt einer Untersuchung zufolge seit Jahren – auch in der Corona-Krise. Zwischen 2019 und 2021 wuchs die Zahl der betroffenen 6- bis 18-Jährigen um rund neun Prozent, bei den 15- bis 18-Jährigen sogar um fast 21 Prozent. Das geht aus Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hannover hervor.
Kinder und Jugendliche in der Pandemie besonders belastet
21.09.2022 Berlin: (hib/PK) Kinder und Jugendliche sind nach Einschätzung von Gesundheitsexperten während der Corona-Pandemie besonders belastet worden. Bei einem Fachgespräch am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestages wiesen Ärzte und Psychologen auf die teils gravierenden Folgen des Lockdowns und der Schulschließungen hin. Nach übereinstimmender Ansicht der Fachleute hätten die Belange von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie politisch stärker berücksichtigt werden müssen.
Corona-Pandemie: Aufholprogramm hat förderbedürftige Schüler kaum erreicht
06.09.2022 Ein zwei Milliarden teures Bildungsprogramm sollte benachteiligten Schülern helfen, Rückstände aus der Pandemie aufzuholen. Eine Studie zeigt: Es hat sein Ziel verfehlt.
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-09/corona-bildung-benachteiligte-schueler-studie
Corona: Tonne räumt Fehler bei Schulschließungen ein
02.09.2022 Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) blickt selbstkritisch auf die Corona-bedingten Schulschließungen zurück, bemängelt aber auch das Handeln der Bundesregierung.
Offener Brief der Initiative Kindeswohl
11.08.2022 Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Gesellschaft, und ihr jetziges Wohlergehen bestimmt darüber, wie sich unsere Gemeinschaft zukünftig entwickeln wird. Kinder sind auf verantwortungsvolle Begleitung, Schutz und Entwicklungsräume angewiesen, um ihr Potenzial zu entfalten. In den letzten zweieinhalb Jahren mussten Kinder und Jugendliche tiefgreifende, ihr Leben stark beschränkende Maßnahmen erdulden.
https://www.initiative-kindeswohl.de/files/downloads/presse/220811_PM-initiativekindeswohl.pdf
Folgen der Pandemie: Lehrerpräsident warnt vor dauerhaften Bildungsrückständen
29.07.2022 Nach zweieinhalb Schuljahren unter dem Einfluss der Corona-Pandemie sehen Bildungsverbände die Gefahr dauerhafter Lernrückstände und kritisieren die Gegenmaßnahmen der Politik als unzureichend.
https://www.zeit.de/news/2022-07/29/lehrerpraesident-warnt-vor-dauerhaften-bildungsrueckstaenden
Corona-Pandemie „Schulen sind keine sicheren Lernorte“: Lehrerverband warnt vor leeren Klassenzimmern im Herbst
25.07.2022 Im Herbst drohen erneute Schulschließungen, befürchtet der deutsche Lehrerverband. Es fehle an Personal, zudem habe die Politik keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Verbandsvertreter rechnen deshalb erneut mit geschlossenen Unterrichtsräumen.
Folgen der Coronapandemie bringen Psychotherapeuten an ihre Grenzen
15.07.2022 Ursächlich für die stark angestiegene Nachfrage sind der OPK zufolge zum einen als Folge der Pandemie mehr Diagnosen wie Schulabsentismus, Schul- und Leistungsängste, Angst und Zwangsstörungen, Essstörungen oder stark erhöhter Internetkonsum.
Von wegen evidenzbasiert: Sachverständige kritisieren Corona-Maßnahmen
07.07.2022 Ungenaue Modellrechnungen, gefühlte Wahrheiten und Versuche mit Goldhamstern: Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus waren wissenschaftlich schlecht begründet. Ein „Weiter so!“ darf es nicht geben
Corona: Lauterbach will neue Schulschließungen nicht ausschließen
04.07.2022 Im September läuft die Rechtsgrundlage für Corona-Schutzvorkehrungen aus. Die Ampel will rasch beraten und Vorbereitungen treffen. Einige Politiker haben bei möglichen Maßnahmen schon eine Präferenz.
Gravierende Lernrückstände bei Grundschülern – viele verfehlen Mindeststandards
01.07.2022 Deutschlands Hardliner-Kurs in der Corona-Pandemie hat Folgen: Der IQB-Bildungstrend offenbart große Mängel bei den Leistungen von Viertklässlern in Deutsch und Mathematik. Auch soziale und zuwanderungsbezogene Disparitäten haben sich verstärkt.
Rabe: Viele Schüler haben wegen Corona große Lernrückstände
01.07.2022 Die Schulschließungen in der Corona-Zeit haben Schülerinnen und Schüler in ihrer sozialen Entwicklung und in ihrem Lernerfolg erheblich zurückgeworfen. Das zeigt eine Vorab-Auswertung des Bildungstrends 2021, der im vergangenen Jahr vor den Sommerferien deutschlandweit in den vierten Klassen erhoben und am Freitag in Berlin vorgestellt wurde.
In Deutsch und Mathe ein Jahr zurück: Erstmals zeigt eine Studie, wie groß die Corona-Lernrückstände wirklich sind
01.07.2022 Der IQB-Bildungstrend gibt Aufschluss, wo die Schüler in der Pandemie zurückgefallen sind. Doch nicht alles sei auf Schulschließungen zurückzuführen.
Studie: Pandemie lässt Schulleistungen der Viertklässler einbrechen
01.07.2022 Die langen Schulschließungen seit dem Corona-Ausbruch haben Konsequenzen: Schüler werden massiv zurückgeworfen. Die Kultusminister fordern mehr Geld vom Bund für Nachhilfe.
In Deutsch und Mathe ein Jahr zurück: Erstmals zeigt eine Studie, wie groß die Corona-Lernrückstände wirklich sind
01.07.2022 Der IQB-Bildungstrend gibt Aufschluss, wo die Schüler in der Pandemie zurückgefallen sind. Doch nicht alles sei auf Schulschließungen zurückzuführen.
Desaströse Datenlage zu Corona-Pandemie
01.07.2022 Generalabrechnung mit Politik und RKI: „Wer alternative (…) Denkansätze vorschlug, wurde nicht selten ohne ausreichenden Diskurs ins Abseits gestellt.“
Corona: Experten-Gutachten enttäuscht, nur einmal nicht
01.07.2022 Die Sachverständigenkommission, die die Corona-Maßnahmen bewerten sollte, lässt viele Fragen offen. Nur bei Schulschließungen nicht.
Bildungsministerin Stark-Watzinger bezeichnet Schulschließungen als Fehler
30.06.2022 Vereinsamung, Lernrückstände, psychische Auffälligkeiten: Wegen solcher Folgen dürften Schulschließungen nicht wiederholt werden, sagt die Bundesbildungsministerin. Das Corona-Aufholprogramm will sie nicht aufstocken.
BERICHT DES SACHVERSTÄNDIGENAUSSCHUSSES NACH § 5 ABS. 9 IFSG
30.06.2022 Wie erfolgreich waren diese Maßnahmen? Und was können wir lernen für zukünftige Pandemien? Mehr als zwei Jahre nach Beginn der Pandemie soll der vorliegende Bericht Antworten auf diese Fragen bieten. Die Ansprüche an die Evaluationskommission und den Bericht sind hoch. Es galt zu erarbeiten, inwieweit die jeweils geltenden Rechtsgrundlagen es ermöglicht haben, in verfassungsmäßiger, geeigneter und effektiver Weise auf die Pandemie zu reagieren. Unser Ziel ist es, einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten, Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung eine informierte und solide Grundlage für zukünftige Maßnahmen und Strategien zu geben. Der Bericht soll helfen, zukünftig präventiv, rasch und zielgenau auf große Gesundheitsrisiken reagieren zu können.
DEUTSCHER ÄRZTETAG
Dtsch Arztebl 2022; 119(22-23): A-999 / B-835
Der 126. Deutsche Ärztetag forderte, bei allen künftigen Maßnahmen der Pandemiebekämpfung das Wohl von Kindern und Jugendlichen ganzheitlich zu berücksichtigen. Dies sei nicht geschehen. Aus Sicht der Ärzte ist die Umsetzung eines umfassenden Maßnahmenpaketes erforderlich.
Eine andere Zukunft
14.05.2022 Ein Dokumentarfilm von Patricia Marchart und Georg Sabransky „…und wenn wir sterben, dann können wir gerne sterben, aber dass wir wenigstens ein schönes Leben dann haben, das wäre mein größter Wunsch“, Fritzi, 7 Jahre
Kranke Kinder des Lockdowns
13.05.2022 Junge Menschen haben sehr unter den Einschränkungen in der Corona-Pandemie gelitten: Die Folge waren mehr psychische Probleme und mehr Suizidversuche.
Wie Kinder die Folgen der Pandemie meistern können
01.05.2022 Kinder gelten schon jetzt als Verlierer der Pandemie. Sie haben nicht nur etliche Schulstunden verpasst und Lernstoff versäumt, sondern auch im Alltag lange auf Kontakte mit Gleichaltrigen, Sport, Spiel und Kultur verzichten müssen. Psychische Belastungen, häusliche Gewalt und Medienkonsum nahmen in der Folge zu. Eine Aufarbeitung der Gesamtsituation beginnt erst jetzt. Wie kann Kinderschutz in Pandemie-Zeiten besser gelingen?
Frank Ulrich Montgomery arbeitet Corona auf
01.05.2022 „Weltärztepräsident“ Frank Ulrich Montgomery ist ein Mann der starken Sprüche. Seit Ausrufung der Corona-„Pandemie“, also seit mehr als zwei Jahren, ist der Funktionär medial präsenter als es einem lieb sein kann.
https://www.achgut.com/artikel/frank_ulrich_montgomery_arbeitet_corona_auf
Aus dem Maschinenraum der Beratung in Zeiten der Pandemie
SOZIOLOGIE , 5 1 . J G . , H E F T 3 , 2 0 2 2 , S . 2 4 5 – 2 5 5
Heinz Bude
Es gibt die Klage in unserem Fach, dass die Soziologie bei der Deutung wie bei der Bewältigung der SARS-CoV-2-Pandemie durch andere Wissenschaften insbesondere durch die Epidemiologie und durch die Virologie an den Rand gedrängt worden sei. Darin schwingt der Vorwurf an die Politik mit, dass man durch die Hinzuziehung von soziologischem Sachverstand die Eindämmung der Seuche zielgenauer und gerechter hätte bewerkstelligen können. Man hätte dann bei der Art und Weise der Durchführung der Lockdowns die doppelte Belastung der Frauen als Mütter schulpflichtiger Kinder und als Beschäftigte im Homeoffice, die Gefährdung von Heranwachsenden in ihrem »Jugendirresein« (Eduard Spranger) oder mit ihren Abwehrmechanismen (Anna Freud) durch die Abschneidung von außerhäuslichen Aktivitäten, die Benachteiligung von Kindern aus bildungsschwachen Haushalten mit geringem digitalen Equipment, die speziellen sozialräumlich bedingten Ansteckungsgelegenheiten, die massive Exposition des »Dienstleistungsproletariats« und die differentielle Vulnerabilität von älteren und hochbetagten
Personen berücksichtigen müssen. Der Test, ob die Aufbietung entsprechender soziologischer Daten an den Maßnahmen wirklich etwas geändert hätte, ist der Soziologie als Disziplin erspart geblieben. So beschränkt sich der von der Öffentlichkeit wahrnehmbare Einfluss der Soziologie auf Vermutungen über die Steigerung häuslicher Gewalt, depressiver Belastungsreaktionen, nachhaltiger Bildungsbenachteiligungen, gruppenspezifischer Sterberaten und einer Re-Traditionalisierung des Geschlechterverhältnisses im Zusammenhang mit den jeweiligen Eindämmungsregimes der Pandemie.
https://soziologie.de/fileadmin/user_upload/zeitschrift/volltexte/Bude_SOZIOLOGIE_Heft3_2022.pdf
Pandemiebekämpfung: Ethikrat zieht kritische Bilanz
22.04.2022 Der Deutsche Ethikrat hat in einer Stellungnahme Fehler und Missstände beim Management der Coronapandemie benannt und Empfehlungen für einen künftigen Umgang mit Pandemien vorgelegt. Den Fokus legte er dabei auf Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen
https://www.aerzteblatt.de/archiv/224816/Pandemiebekaempfung-Ethikrat-zieht-kritische-Bilanz
Psychiatric epidemiologist warns crisis too recent for conclusive results but shares some surprising, troubling early indications
21.04.2022 Home from school and separated from peers during crucial developmental phases, young children and adolescents were clearly among the people most negatively impacted, in various ways, by the pandemic lockdowns. But early indications offer some additional, less-expected observations. Among them are that even before the outbreak hit there had been a trend of rising mental health disorders among young people and that some kids who were already wrestling with emotional issues actually seemed to do better during the pandemic.
Spiegel („Meine Kinder sind nicht gut durch die Pandemie gekommen“) tritt zurück – Folgen für Corona-Politik?
11.04.2022 Es war ein emotionaler und ungewöhnlicher Auftritt: Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) bittet am späten Sonntagabend für ihren vierwöchigen Familienurlaub nach der schrecklichen Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz um Entschuldigung. Das wirft Fragen auf – auch im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie: Spiegel behauptete noch Ende Dezember (als die Omikron-Welle längst durch Kitas und Schulen rollte), „Kinder sind nicht die Treiber der Pandemie“. Hat die Ampel-Koalition den Bildungseinrichtungen auch deshalb einen wirkungsvollen Coronaschutz versagt, weil eine wichtige Ministerin mit der Betreuung ihrer Kinder überfordert war? Aktualisierung am Nachmittag: Spiegel tritt zurück.
Corona-Bilanz: Ethikrat kritisiert plötzlich Medien und Richter
05.04.2022 „Fehlentwicklungen“ in der Pandemie seien in Medien ungenügend thematisiert worden, Gerichte hätten zu spät reagiert – nur Selbstkritik übt der Ethikrat nicht.
Corona-Pandemie – Gravierende Folgen durch Schulschließungen weltweit
05.04.2022 Zu Beginn des dritten Jahres der Pandemie sind Schulen in 23 Ländern, in denen rund 405 Millionen Kinder im Schulalter leben, immer noch nicht vollständig geöffnet. Viele Schulkinder laufen Gefahr, nie in die Schule zurückzukehren. Dies zeigen die gravierenden Zahlen eines aktuellen Berichts von UNICEF.
Vulnerable Gruppen schlecht geschützt Ethikrat rechnet mit Pandemiebekämpfung in Deutschland ab
04.04.2022 Deutschland hat Fehler im Umgang mit dem Coronavirus gemacht – zu diesem Fazit kommt der Ethikrat. Das Expertengremium zieht daraus Lehren für die künftige Bewältigung von Pandemien.
Lessons learned: Ethikrat bietet Orientierung für den zukünftigen Umgang mit Pandemien
04.04.2022 Der Deutsche Ethikrat stellt heute seine neue Stellungnahme der Öffentlichkeit vor, in der er die Erfahrungen im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie reflektiert und daraus Lehren zieht für den zukünftigen Umgang mit Pandemien. Er entwickelt wichtige ethische Kriterien für komplexe Entscheidungen und legt Empfehlungen vor, um besser auf besondere Vulnerabilitäten von Individuen und Institutionen einzugehen und deren Resilienz zu stärken.
Schwere Belastungen für die Psyche von Kindern und Jugendlichen
11.03.2022 Angst um die Eltern, Großeltern, Freundinnen und Freunde, eingeschränkte Kindergarten- oder Schulbesuche, häufiges Alleinsein daheim und insgesamt deutlich weniger soziale Kontakte – die Pandemie hat Kinder und Jugendliche schwer getroffen. Was sind die Auswirkungen? Wie können Ärzte helfen?
Do the Benefits of School Closure Outweigh Its Costs?
22.02.2022 School closure has been a common response to COVID-19. Yet, its implementation has hardly ever been based on rigorous analysis of its costs and benefits. We aim to first illustrate the unintended consequences and side effects of school closure, and then discuss the policy and research implications. This commentary frames evidence from the most recent papers on the topic from a public-health epidemiology and disaster risk reduction perspective. In particular, we argue that the benefits of school closure in terms of reduced infection rates should be better compared with its costs in terms of both short- and long-term damage on the physical, mental, and social well-being of children and society at large.
doi: 10.3390/ijerph19052500
The Negative Effects of Remote Learning on Children’s Wellbeing
18.02.2022 How a focus on social-emotional learning can better help children — in school and at home — as we cope with recent challenges and begin to emerge from the pandemic.
https://www.gse.harvard.edu/ideas/edcast/22/02/negative-effects-remote-learning-childrens-wellbeing
„Es geht seit zwei Jahren nicht vorrangig um Bildung, so hart sich das anhört“
17.02.2022 Als oberster Schülersprecher war Dario Schramm Teil der erbitterten Auseinandersetzung um die Corona-Maßnahmen.
https://www.welt.de/kultur/article236932215/Schulschliessungen-haben-Auswirkungen-auf-die-Gesundheit-von-Kindern.html
27.01.2020 bis 10.02.2022
10.02.2022
https://www.markusgrill.eu/2022/02/10/schulschliessungen-in-der-pandemie-eine-rekonstruktion/
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann, LWL-Universitätsklinik Hamm der Ruhr-Universität Bochum
Ärztetag 2022
COVID:19 Scale of education loss ‘nearly insurmountable’, warns UNICEF
23.01.2022 More than 616 million students* remain affected by full or partial school closures. On the International Day of Education and as the COVID-19 pandemic nears its two-year mark, UNICEF shares the latest available data on the impact of the pandemic on children’s learning.
Bald ist es vorbei. Wir trauen uns nur noch nicht, es zu merken
21.01.2022 Die Pioniere des Lockdowns schwenken um: Corona ist nicht mehr gefährlicher als eine Grippe, auch bei hohen Inzidenzen. Selbst der Mann, der „Flatten the Curve“ erfand, fordert das schnelle Ende aller Maßnahmen – und sieht die größte Gefahr darin, dass Regierungen den Ausstieg nicht finden.
School Closures During Social Lockdown and Mental Health, Health Behaviors, and Well-being Among Children and Adolescents During the First COVID-19 WaveA Systematic Review
18.01.2022 Studie
In this systematic review of 36 studies from 11 countries, school closures and social lockdown during the first COVID-19 wave were associated with adverse mental health symptoms (such as distress and anxiety) and health behaviors (such as higher screen time and lower physical activity) among children and adolescents. The effects of school closures could not be assessed separately from broader social lockdown measures.
https://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/fullarticle/2788069
Corona-Ängste : Der Jugend eine Stimme geben
11.01.2022 Keine Schule sollte geschlossen werden, solange das Restaurant nebenan geöffnet ist. Es wäre unverantwortlich, die Fehler von gestern zu wiederholen.
Was wir uns nicht verzeihen werden
07.01.2022 Während der Corona-Pandemie ist bei Kindern die Zahl der Selbstmordversuche dramatisch gestiegen. Das endlose apokalyptische Gefasel und die Nutzung von Worst-Case-Szenarien hat vor allem den Jüngeren zugesetzt. Die Schande dieser Zahlen wird bleiben.
Lockdown: Bis zu 500 Kinder nach Selbsttötungsversuchen auf Intensivstationen
07.01.2022 Uniklinik Essen: Fallzahl ist im zweiten Lockdown um rund 400 Prozent im Vergleich mit der Zeit vor Corona gestiegen.
75 Studies and Articles Against COVID-19 School Closures
24.12.2021 Based on the existing body of evidence from March 2020 to present, the predominant finding is that children (particularly young children) are at very low risk of acquiring SARS-CoV-2 infection in the first place (limited ACE 2 receptors in the nasopharynx of children (Patel and Bunyavanich) and a pre-activated innate immune system (research (August 2021) by Loske)), and if they do become infected.
Liste der Studien: https://brownstone.org/articles/75-studies-and-articles-against-covid-19-school-closures/
Karlsruhes Werk und Drostens Beitrag
17.12.2021 Das Bundesverfassungsgericht hat die Schulschließungen in der Pandemie für rechtens erklärt. Aber ist die Argumentation überzeugend? Ein Blick in die Stellungnahmen, die dem Urteil zugrunde liegen, lässt Zweifel aufkommen. Ein Gutachten spielt eine besondere Rolle.
Schulschließung ist nicht gleich Schulschließung
13.12.2021 Mit ihrer ersten Änderung des IfSG im November hat die Ampel-Koalition Schulschließungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie für die Zukunft ausgeschlossen. Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen haben einige Bundesländer in den letzten Tagen jedoch angekündigt oder überlegt, dieses Jahr die Weihnachtsferien um einige Tage vorzuziehen oder im Januar zu verlängern (vgl. zur Diskussion auch hier, hier und hier). Damit sind Folgen verbunden, die ein Überdenken der aktuellen Regelung im IfSG notwendig machen: Denn während Schulschließungen nach dem IfSG in der Sache Distanzunterricht bedeuten, fällt der Unterricht in den „Corona-Ferien“ aus.
https://verfassungsblog.de/schulschliesung-ist-nicht-gleich-schulschliesung/
Die strengsten Coronaregeln der Republik
11.12.2021 3G, 2G, 2G plus? Das höchste deutsche Gericht setzt noch einen drauf und verlangt 2G plus plus für seine nächste Verhandlung. Für alle, ohne Wenn und Aber. Das ist auch ein Signal nach außen.
Der Rechtsstaat wird umgebaut
10.12.2021 Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Bundesnotbremse zur Eindämmung der Corona-Pandemie bestätigt. Die Entscheidung ist rechtsstaatlich fahrlässig und unklug. Ein Gastbeitrag
Europas Schulen in der Corona-Pandemie – ein Ländervergleich
ifo Institut, München, 2021
ifo Schnelldienst, 2021, 74, Nr. 12, 41-50
Dieser Beitrag vergleicht die Corona-Bildungspolitik in Deutschland mit sechs ausgewählten Ländern Europas im Zeitraum von Januar 2020 bis Mai 2021. Es zeigt sich, dass der bisherige deutsche Weg bezüglich Schulen in der Pandemie besonders einschränkend für Kinder und Jugendliche war.
https://www.ifo.de/DocDL/sd-2021-12-freundl-stiegler-zierow-schulen-europa-corona.pdf
Learning losses from COVID-19 school closures could impoverish a whole generation
06.12.2021 This generation of students now risks losing $17 trillion in lifetime earnings in present value, or about 14 percent of today’s global GDP, as a result of COVID-19 pandemic-related school closures, according to a new report published today by the World Bank, UNESCO, and UNICEF. The new projection reveals that the impact is more severe than previously thought, and far exceeds the $10 trillion estimates released in 2020.
Das Recht auf schulische Bildung nach der Schulschließungs-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
05.12.2021 Die Anerkennung eines Rechts auf schulische Bildung durch das Bundesverfassungsgericht greift weit über die Frage pandemiebedinger Schulschließungen hinaus. Sie stellt das bisher objektiv-rechtlich begründete Bildungsverfassungsrecht auf eine neue Grundlage – das hat dogmatische und praktische Konsequenzen.
https://verfassungsblog.de/ein-beschluss-mit-weitreichenden-folgen/
Corona, die Jugend – und die fehlenden Nullen
05.12.2021 Jeden Tag melden die Nachrichten die Corona-Inzidenzen. Über die Anzahl der Infektionen und Hospitalisierungen bei Kindern und Jugendlichen schweigt man dagegen: Die meisten Bundesländer publizieren sie nicht, obwohl die Daten vorliegen. Warum?
Das Recht auf schulische Bildung nach der Schulschließungs-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
5.12.2021 Die Anerkennung eines Rechts auf schulische Bildung durch das Bundesverfassungsgericht greift weit über die Frage pandemiebedinger Schulschließungen hinaus. Sie stellt das bisher objektiv-rechtlich begründete Bildungsverfassungsrecht auf eine neue Grundlage – das hat dogmatische und praktische Konsequenzen.
Kläger vermissen Klarheit
Zerstörerisches Potential für den Verfassungsstaat
03.12.2021 Gastkommentar von Prof. Dr. Oliver Lepsius, LL.M. (Chicago).
Sollte das BVerfG durch verfassungsrechtliche Abstinenz der Politik einen Dienst erweisen haben wollen, so hat es viel Schaden angerichtet, meint Oliver Lepsius. Warum Kommentare die Entscheidung nicht zitieren sollten.
Zur Auslegung des Schrankenvorbehalts bei Eingriffen in die Freiheit der Person
Wir sehen die Grundrechte gestärkt
01.12.2021 Die Elterninitiative „Schule bleibt offen“ am Tempelhof, die beim Bundesverfassungsgericht eine Beschwerde zu den Schulschließungen eingereicht hat, fühlt sich durch den Beschluss von gestern bestätigt.
Richter Harbarth & Kanzlerin Merkel: Eine gefährliche Freundschaft für unsere Demokratie?
01.12.2021 Ausgangssperren? „Mit dem Grundgesetz vereinbar“! Schulschließungen? „Angemessen“!
Dieses Karlsruher Urteil macht viele Bürger wütend und lässt Verfassungsexperten ratlos zurück.
Rechtsklarheit, aber kein Rechtsfrieden
01.12.2021 Das höchste deutsche Gericht hat einstimmig entschieden: Der Schutz von Leben und Gesundheit rechtfertigt auch einschneidende Maßnahmen des Staats. Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen sind mit dem Grundgesetz vereinbar. Doch das Verfahren hatte zwei entscheidende Mängel.
Verfassungsgericht: Rückenwind für autoritäre Politik
01.12.2021 Die aktuellen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, nach denen Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie Schulschließungen verfassungskonform waren, können die rechtlichen Bedenken gegen die Corona-Politik nicht zerstreuen. Stattdessen haben sie zusätzliche Zweifel an der Integrität des Gerichts geweckt. Medien und Politik fühlen sich nun von dem Urteil beflügelt und zu weiteren autoritären Maßnahmen berufen. Viele Bürger fühlen sich im Stich gelassen.
Verfassungsgericht: Rückenwind für autoritäre Politik
01.12.2021 Die aktuellen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, nach denen Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie Schulschließungen verfassungskonform waren, können die rechtlichen Bedenken gegen die Corona-Politik nicht zerstreuen. Stattdessen haben sie zusätzliche Zweifel an der Integrität des Gerichts geweckt. Medien und Politik fühlen sich nun von dem Urteil beflügelt und zu weiteren autoritären Maßnahmen berufen. Viele Bürger fühlen sich im Stich gelassen.
Tagesthemen 22.30 Uhr
30.11.2021
https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-8683.html
Ab Minute: 13:36
Das Recht auf Bildung im Schulschließungsbeschluss des BVerfG im Lichte der Kinderrechtsdebatte
30.11.2021 Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf schulische Bildung aus Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 GG. Das hat das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss zur Verfassungsmäßigkeit pandemiebedingter Schulschließungen heute festgestellt und damit erstmals bestätigt, dass es Grundrechte gibt, die nur und explizit für Nicht-Erwachsene gelten. Stellt das in dem Beschluss erstmals vorgestellte Recht auf Schulbildung aber tatsächlich ein genuines und ausschließliches Kinderrecht dar? Und was bedeutet die Entscheidung für den anhaltenden Kinderrechtediskurs?
Schulschließung als Grundrechtseingriff. Zum Bundesnotbremsen-Beschluss des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts
30.11.2021 Eltern haben es schon lange gefühlt: Schulschließungen sind Freiheitseingriffe. Dass es sich, wenn man allein auf die Eltern blickt, tatsächlich nur um gefühlte Eingriffe handelt, hat das Bundesverfassungsgericht in einem der beiden heute veröffentlichten und mit Spannung erwarteten Beschlüsse deutlich gemacht. Zugleich hat es allerdings ein bisher so nicht gekanntes Recht der Schülerinnen und Schüler auf schulische Bildung aus Art. 2 I in Verbindung mit Art. 7 I GG abgeleitet und ein infektionsschutzrechtliches Verbot von Präsenzunterricht als Eingriff in dieses gewertet. Diesen Eingriff hielt es zwar im konkreten Fall (es geht in der Entscheidung um Maßnahmen aus dem Frühjahr) für verfassungsrechtlich gerechtfertigt.
https://verfassungsblog.de/schulschliesung-als-grundrechtseingriff/
Anmerkungen zum Beschluss des BVerfG vom 19. November 2021 („Bundesnotbremse II – Schulschließungen“)
Schulschließungen: „Schulschließungen sind wirklich nur noch das letzte Mittel“
30.11.2021 Das Verfassungsgericht hält Schulschließungen für rechtmäßig. Enttäuschung sei aber unangebracht, sagt Bildungsrechtler Michael Wrase. Die Entscheidung sei wegweisend.
Interview: Parvin S
Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts Lehrerverband begrüßt Rechtsklarheit für Schulschließungen
30.11.2021 Der Deutsche Lehrerverband blickt wohlwollend auf die Grundsatzentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. So gebe es Rechtsklarheit, um notfalls Schulen zu schließen. Kritik gibt es für die Pläne der Ampelparteien.
Bundesverfassungsgericht: Corona-Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen waren rechtens
30.11.2021 Die Corona-Kontaktbeschränkungen und Schulschließungen im Rahmen der Bundesnotbremse waren grundgesetzkonform. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.
„Bin schockiert über das Urteil. Ein Freibrief für alle denkbaren Maßnahmen“
30.11.2021 Für das Bundesverfassungsgericht war die „Bundesnotbremse“ verfassungsgemäß. Beschwerden wurden zurückgewiesen. Volker Boehme-Neßler, Staats- und Verfassungsrechtler an der Uni Oldenburg, ist „schockiert über dieses Urteil“ und ordnet die Entscheidung ein. (Video 5,46 Min.)
Waren Ausgangssperren und Schulschliessungen rechtens? Karlsruhe verkündet endlich Entscheidungen
30.11.2021 Beispiellose Grundrechtseinschränkungen und ein sehr stilles Bundesverfassungsgericht mit einem Duzfreund der Kanzlerin an der Spitze: Diese Mischung erregte Besorgnis. Wer ist Stephan Harbarth?
https://www.nzz.ch/international/bundesnotbremse-vor-gericht-wer-ist-stephan-harbarth-ld.1657135
Schulschließungen und Ausgangsbeschränkungen waren verfassungsgemäß
Schulschließungen waren nach der im April 2021 bestehenden Erkenntnis- und Sachlage zulässig
Pressemitteilung Nr. 100/2021 vom 30. November 2021, Beschluss vom 19. November 2021
1 BvR 971/21, 1 BvR 1069/21
https://www.
Warum die Grundsatzentscheidungen kein Freifahrtschein sind
30.11.2021 Die Karlsruher Richter haben die »Bundesnotbremse« gebilligt. Doch die Politik sollte sich nicht zu sicher sein, mit künftigen Maßnahmen gleichermaßen durchzukommen.
heute journal vom 30.11.2021
30.11.2021
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-30-11-2021-102.html
Ab Minute: 13:48
Was der Corona-Beschluss bedeutet
Richter ohne Mumm
03.12.2021 Karlsruhe traut sich nicht, die Corona-Maßnahmen einzeln zu prüfen und der Politik klare Vorgaben zu machen. Es stiehlt sich aus der Verantwortung. Über die kleine Abdankung eines großen Gerichts.
Corona-„Notbremse“ war rechtmäßig
https://www.tagesschau.de/
Freifahrtschein aus Karlsruhe?
30.11.2021 Wenn es so schlimm ist wie jetzt, sind dann gravierende Einschränkungen zulässig? Warum das Verfassungsgericht der Bundesnotbremse nicht im Weg steht – und was das für einen möglichen Lockdown bedeutet.
„Wir haben mindestens Teilsiege für die Rechte der Kinder errungen“
30.11.2021 Gegner von Schulschließungen können dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts auch Gutes abgewinnen. Denn die Karlsruher Richter drehen eine kühne Argumentationsschleife.
Forscher warnen vor abermaligen Schulschließungen
30.11.2021 Die Schulschließungen im Frühjahr waren rechtens, doch schon ist die Debatte über abermalige Schulschließungen in vollem Gange. Forscher des Ifo-Instituts warnen: Deutsche Schüler haben schon jetzt mehr gelitten als Kinder anderswo.
Das sagen Bremer Verfassungsrechtler zum Notbremsen-Urteil
30.11.2021 Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass sich die Bundesnotbremse im letzten November mit dem Grundgesetz gedeckt hat. So beurteilen hiesige Verfassungsrechtler das Urteil.
Corona-Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen waren rechtens
Der Rückzug der Verfassungshüter
Bundesverfassungsgericht über Notbremse: FDP schließt Schulschließungen nicht aus
01.12.2021 Das Verfassungsgericht stellt klar: Die Bundesnotbremse in der dritten Corona-Welle war zulässig. Das Urteil könnte Folgen für die weitere Debatte haben.
Die Ja-Sager aus Karlsruhe winken die strittigen Massnahmen einfach durch
30.11.2021 Auf das Bundesverfassungsgericht kann sich nur noch einer verlassen: die Bundesregierung. Am Dienstag segneten die Richter weitreichende Grundrechtsbeschränkungen wegen Corona als verhältnismässig ab.
So schnell kann der Staat die Schulen nicht mehr schließen
30.11.2021 Die Elterninitiative „Schule bleibt offen“ am Tempelhof, die beim Bundesverfassungsgericht eine Beschwerde zu den Schulschließungen eingereicht hat, fühlt sich durch den Beschluss in ihrer Auffassung bestätigt.
More Than 400 Studies on the Failure of Compulsory Covid Interventions (Lockdowns, Restrictions, Closures)
30.11.2021 The great body of evidence (comparative research studies and high-quality pieces of evidence and reporting judged to be relevant to this analysis) shows that COVID-19 lockdowns, shelter-in-place policies, masks, school closures, and mask mandates have failed in their purpose of curbing transmission or reducing deaths. These restrictive policies were ineffective and devastating failures, causing immense harm especially to the poorer and vulnerable within societies.
DPA-Kanal
30.11.2021 Mitten in der vierten Corona-Welle hat das Bundesverfassungsgericht über die drastischen Maßnahmen aus der dritten entschieden. Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen waren damals zulässig.
Zum Bundesnotbremsen-Beschluss des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts
Das Recht auf Bildung im Schulschließungsbeschluss des BVerfG im Lichte der Kinderrechtsdebatte
Anmerkungen zum Beschluss des BVerfG vom 19. November 2021 („Bundesnotbremse II – Schulschließungen“)
„Bin schockiert über das Urteil. Ein Freibrief für alle denkbaren Maßnahmen“
„Das gesamte Verfahren ist kritisch zu beobachten“
30.11.2021 Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Verfassungsbeschwerden zur sogenannten Notbremse zurückgewiesen. Damit bestätigt es unter anderem, dass die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen rechtens waren. Reporter Tim Röhn erklärt im WELT-Interview, warum das Urteil umstritten ist.
„Bundesnotbremse“ war verfassungsgemäß
Europas Schulen in der Corona-Pandemie – Ein Ländervergleich
ifo Institut, München, 30.11.2021
Das Urteil klingt, als solle es die Argumentation der Regierung stützen
Waren Ausgangssperren und Schulschliessungen rechtens? Karlsruhe verkündet endlich Entscheidungen
30.11.2021 Beispiellose Grundrechtseinschränkungen und ein sehr stilles Bundesverfassungsgericht mit einem Duzfreund der Kanzlerin an der Spitze: Diese Mischung erregte Besorgnis. Wer ist Stephan Harbarth?
https://www.nzz.ch/international/bundesnotbremse-vor-gericht-wer-ist-stephan-harbarth-ld.1657135
BVerfG bestätigt Schulschließungen und Ausgangsbeschränkungen
30.11.2021 Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mehrere Verfassungsbeschwerden zurückgewiesen, die sich gegen Schulschließungen nach der vom 22.04. bis zum 30.06.2021 geltenden „Bundesnotbremse“ richten. Auch die bußgeldbewehrten Ausgangsbeschränkungen sowie bußgeldbewehrten Kontaktbeschränkungen bestätigten die Verfassungsrichter.
Verfassungsgericht mit wegweisender Entscheidung: Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen zulässig
30.11.2021 Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag die Corona-Maßnahmen in der dritten Welle für zulässig erklärt. Sowohl die Schulschließungen als auch die Kontaktbeschränkungen hält das Gericht für verhältnismäßig. Damit gab das Gericht in Karlsruhe eine wegweisende Entscheidung für die Corona-Politik im Winter.
Waren Ausgangssperren und Schulschliessungen rechtens? Karlsruhe verkündet endlich Entscheidungen
30.11.2021 Beispiellose Grundrechtseinschränkungen und ein sehr stilles Bundesverfassungsgericht mit einem Duzfreund der Kanzlerin an der Spitze: Diese Mischung erregte Besorgnis. Wer ist Stephan Harbarth?
https://www.nzz.ch/international/bundesnotbremse-vor-gericht-wer-ist-stephan-harbarth-ld.1657135
BVerfG bestätigt Schulschließungen und Ausgangsbeschränkungen
30.11.2021 Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mehrere Verfassungsbeschwerden zurückgewiesen, die sich gegen Schulschließungen nach der vom 22.04. bis zum 30.06.2021 geltenden „Bundesnotbremse“ richten. Auch die bußgeldbewehrten Ausgangsbeschränkungen sowie bußgeldbewehrten Kontaktbeschränkungen bestätigten die Verfassungsrichter.
Verfassungsgericht mit wegweisender Entscheidung: Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen zulässig
30.11.2021 Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag die Corona-Maßnahmen in der dritten Welle für zulässig erklärt. Sowohl die Schulschließungen als auch die Kontaktbeschränkungen hält das Gericht für verhältnismäßig. Damit gab das Gericht in Karlsruhe eine wegweisende Entscheidung für die Corona-Politik im Winter.
Rückendeckung für die Politik – und für die Freiheit
30.11.2021 Alles bleibt möglich, um die Pandemie in einer Extremsituation zu bekämpfen: von Ausgangssperren bis Schulschließungen. Aber nicht immer. Das Karlsruher Urteil enthält auch eine Warnung.
Bundesnotbremse verfassungskonform? Karlsruhe veröffentlicht Entscheidungen
28.11.2021 Zwei Monate lang galt die bundesweite Regelung der Corona-Notbremse. Tausende hatten dagegen Beschwerde eingelegt. Am Dienstag veröffentlicht das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidungen.
Das Bundesverfassungsgericht wird bei Schulschließungen grundsätzlich
26.11.2021 Eine Verfassungsbeschwerde aus Schwäbisch Hall stellt die Bundesnotbremse aus dem Frühjahr infrage. Die Entscheidung der Richter könnte auch in der aktuellen Lage von Bedeutung sein.
Schulschließungen nicht rechtens? Karlsruhe prüft Corona-Maßnahme – Experten äußern sich vielsagend
21.11.2021 Das Bundesverfassungsgericht prüft die Rechtmäßigkeit einer umstrittenen Corona-Maßnahme: Die Schulschließungen. Experten sehen massiven Schaden an den Jüngsten.
Schulschließungen nicht rechtens? Karlsruhe prüft Corona-Maßnahme – Experten äußern sich vielsagend
21.11.2021 Das Bundesverfassungsgericht prüft die Rechtmäßigkeit einer umstrittenen Corona-Maßnahme: Die Schulschließungen. Experten sehen massiven Schaden an den Jüngsten.
Wie gerechtfertigt waren die Schulschließungen? Ein Bericht des Verfassungsgerichts zeigt: viele Experten sind skeptisch
20.11.2021 Das Bundesverfassungsgericht entscheidet bis Ende November darüber, wie angemessen die Schulschließungen in Deutschland während der Corona-Pandemie waren. Die Schulschließungen hatten für die Kinder sowohl psychische, als auch physische Folgen, berichten Experten.
Verfassungsbeschwerden gegen Bundesnotbremse:Höchstes Gericht berät über Schulschließungen
19.11.2021 Um die Rechtmäßigkeit von Wechsel- und Heimunterricht beurteilen zu können, hat Karlsruhe Expertisen von Infektiologen und Kinderärzten eingeholt. Die Fragen wiegen schwer – die Antworten auch.
https://www.sueddeutsche.de/politik/bundesverfassungsgericht-corona-schulen-1.5468323
Höchstes Gericht berät über Schulschließungen
19.11.2021 Um die Rechtmäßigkeit von Wechsel- und Heimunterricht beurteilen zu können, hat Karlsruhe Expertisen von Infektiologen und Kinderärzten eingeholt. Die Fragen wiegen schwer – die Antworten auch.
https://www.sueddeutsche.de/politik/bundesverfassungsgericht-corona-schulen-1.5468323
Waren Schulschließungen angemessen?
19.11.2021 Das Verfassungsgericht entscheidet, ob Schulschließungen als Maßnahme gegen Corona angemessen waren.
In Stellungsnahmen zur Beschwerde „Schule bleibt offen“, teilten medizinische Fachgesellschaften und Institutionen dem Gericht ihre Bedenken zu den Folgen des Verbots des Präsenzunterrichts mit.
Mehr unter: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/kinder-schulen-urteil-101.html
Karlsruhe und die große Frage nach der Verhältnismäßigkeit
16.11.2021 Ist die deutsche Corona-Politik verfassungsgemäß? Nachdem Tausende Beschwerden eingegangen sind, will das Bundesverfassungsgericht in diesem Monat über Instrumente wie Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen urteilen. Die Vorwürfe gegen die Regierung wiegen schwer.
Corona-Auflagen: Es drohen wieder Schulschließungen
16.11.2021 Nach Expertenmeinung sind die aktuellen Corona-Regelungen an Schulen nicht der Situation angemessen. Eine Übererarbeitung der Pläne sei nötig.
Kinder und Schule:Wir Erwachsenen haben es verbaselt mit Corona
09.11.2021 Lehrkräfte berichten von haarsträubenden Defiziten bei Kindern, bedingt durch Corona. Jetzt kommt der Winter und es ist unfassbar, dass man nun wieder wählen muss zwischen Durchseuchung und Isolation der Kinder.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/corona-schulen-defizite-schueler-notstand-1.5460226?reduced=true
Juristisches Corona-Chaos: Alle blicken nach Karlsruhe
28.10.2021 Das Bundesverfassungsgericht steht vor einer Entscheidung über die Bundesnotbremse. Das höchste Gericht muss dem Grundgesetz zu seiner Geltung verhelfen.
https://www.berliner-zeitung.
Lehrer-Umfrage offenbart enorme Probleme infolge der Pandemie
27.10.2021 Motivationsmangel, Unruhe, Schwänzen, Aggression: Die dritte Lehrer-Umfrage für das Deutsche Schulbarometer Spezial zur Corona-Krise zeigt, wie dramatisch die Auswirkungen der monatelangen Schulschließungen für Schülerinnen und Schüler sind. Die Längsschnittuntersuchung bietet verlässliche Daten zu Lernrückständen und psychischen Folgen, die Lehrkräfte am Beginn des Schuljahres beobachtet haben. Die repräsentative Umfrage zeigt aber auch, dass Schulen seit dem Beginn der Pandemie viel angestoßen und gelernt haben, insbesondere was die Nutzung digitaler Medien anbelangt. Das Schulportal präsentiert die wichtigsten Ergebnisse.
Große Lernrückstände bei Schüler*innen durch Corona-Pandemie
27.10.2021 Lehrkräfte an deutschen Schulen sehen laut einer neuen Umfrage der Robert Bosch-Stiftung deutliche Lernrückstände und eine starke Zunahme von psychosozialen Problemen bei Kindern und Jugendlichen.
https://www.swr.de/wissen/schulbarometer-bildung-in-zeiten-von-corona-100.html
Einseitig, unkritisch, regierungsnah? Eine empirische Studie zur Qualität der journalistischen Berichterstattung über die Corona-Pandemie
Oktober 2021
DOI:10.13140/RG.2.2.18680.11524
Autoren:
Marcus Maurer, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Carsten Reinemann, Ludwig-Maximilians-University of Munich
Simon Kruschinski, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die vorliegende Studie untersucht die Qualität der Medienberichterstattung über die Covid-19-Pandemie in Deutschland zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 30. April 2021 in elf Leitmedien mit unterschiedlichen redaktionellen Linien, darunter sieben Online-Nachrichtenangebote (faz.net · sueddeutsche.de · welt.de · bild.de · spiegel.de · focus.de und t-online.de) und vier Fernsehnachrichten-Formate (Tagesschau – ARD, heute – ZDF, RTL aktuell und ARD Extra zur Corona-Pandemie). Die Qualität der Medienberichterstattung messen wir dabei an frühere Studien anknüpfend auf sechs Dimensionen:
1) Relevanz, 2) Vielfalt, 3) Sachlichkeit / Neutralität, 4) Richtigkeit / Sachgerechtigkeit, 5) Ausgewogenheit und 6) Einordnung / Kontextualisierung.
Ethikrat will Pandemie aufarbeiten
20.10.2021 Der Deutsche Ethikrat hat angekündigt, im kommenden Jahr ein Papier zur Aufarbeitung der Covid-19-Pandemie vorzulegen. Dabei soll es beispielsweise um künftige Kriterien zur Risikoabwägung gehen.
Nächstes Jahr wolle man „ein Papier veröffentlichen über die Lektionen, die uns Corona gelehrt hat“, teilte die Ethikrats-Vorsitzende Alena Buyx gegenüber dem Focus mit. Dabei solle es sich nicht um eine „anklagende Bestandsaufnahme“ handeln, Ziel sei vielmehr ein „kritischer Ausblick“. Beantwortet werden soll vor allem die Frage nach künftigen Kriterien, „mit denen man schneller und präziser Risikoabwägungen und Interessenausgleiche sicherstellen kann“.
https://www.seniorenpolitik-aktuell.de/gesundheit/ethikrat-will-pandemie-aufarbeiten/
Ethikrats-Präsidentin Buyx kündigt Corona-Aufarbeitung an
15.10.2021 Der Ethikrat will laut einem Medienbericht im kommenden Jahr ein Papier zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie vorlegen. Das Projekt solle „keine anklagende Bestandsaufnahme werden, eher ein kritischer Ausblick“, sagte die Ethikrats-Vorsitzende Alena Buyx dem Magazin „Focus“. Sie solle vor allem die Frage beantworten: „Was könnten etwa künftig Kriterien sein, mit denen man schneller und präziser Risikoabwägungen und Interessenausgleiche sicherstellen kann?“ In der Studie werde „auch die Vulnerabilität einzelner Bevölkerungsgruppen eine Rolle spielen.
Kristina Schröder schießt bei umstrittener Aktion gegen Politik: „Pandemischer Imperativ“
08.10.2021 In einem Interview spricht die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder (CDU) über Fehler, die Deutschland in der Corona-Strategie ihrer Meinung nach begangen hat. Eine „Null-Risiko-Strategie“ habe gerade für Kinder und Jugendliche negative Folgen. Viele Entscheidungen seien zu sehr aus der „virologischen Perspektive“ getroffen worden.
Entscheidungen der KMK in der Corona-Krise
10.2021 Seit dem Ausbruch der Corona-Epidemie in Deutschland hat die Kultusministerkonferenz folgende Entscheidungen getroffen: Siehe Liste unter
https://www.kmk.org/aktuelles/entscheidungen-der-kmk-in-der-corona-krise.html
Download Abschlussbericht Oktober 2021: https://www.kmk.org/fileadmin/pdf/PresseUndAktuelles/2021/KMK-Corona-Studie_Abschlussbericht.pdf
Education disrupted: The second year of the COVID-19 pandemic and school closures
15.09.2021 Schoolchildren around the world have lost an estimated 1.8 trillion hours – and counting – of in-person learning since the onset of the COVID-19 pandemic and subsequent lockdowns. As a result, young learners have been cut off from their education and the other vital benefits schools provide.
Europarat-Menschenrechtskommissarin ermahnt Bundesregierung
10.09.2021 Deutschland habe im Vergleich zu anderen Ländern einen besonders strikten Corona-Kurs gegenüber Kindern gefahren, kritisiert Dunja Mijatović. Familienministerin Christiane Lambrecht reagiert mit einer eigenwilligen Stellungnahme.
Schulschließungen: Europarat-Menschenrechtskommissarin ermahnt Bundesregierung
10.09.2021 Deutschland habe im Vergleich zu anderen Ländern einen besonders strikten Corona-Kurs gegenüber Kindern gefahren, kritisiert Dunja Mijatović. Familienministerin Christiane Lambrecht reagiert mit einer eigenwilligen Stellungnahme.
Lockdown für die meisten Kinder belastender als das Virus
09.09.2021 Schule, Freunde treffen usw.: Die Corona-Pandemie trifft die Kinder im Land schwer. Nach Aussagen eines Experten sei für viele ein Lockdown belastender als das Virus.
Die Situation von Kindern unter zwölf Jahren im Corona-Herbst
09.09.2021 Mit dem Ferienende in vielen Bundesländern ist das Coronavirus in den Schulen angekommen. Doch bei steigenden Inzidenzen sind Schulschließungen dieses Mal keine Option. Nun werden die Quarantäneregeln bundesweit vereinheitlicht – darauf haben sich die Gesundheitsminister der Länder geeinigt. Ein Überblick.
https://www.deutschlandfunk.de/diskussion-um-durchseuchung-und-quarantaene-die-situation-100.html
Umfrage: Viele Eltern würden weiteren Lockdown nicht durchstehen
31.08.2021 Etliche Familien fühlten sich in der Pandemie mit Job, Betreuung und Homeschooling überfordert: Einen weiteren Lockdown würden sie nach eigenen Angaben nicht durchstehen. Das ergab eine Umfrage unter Versicherten von Betriebskrankenkassen. Jeder und jede Vierte gab an, dass die Arbeit unter den fehlenden Betreuungsmöglichkeiten gelitten habe.
Lauterbach (SPD) zur aktuellen Corona-Situation„Wir laufen auf eine Durchseuchung der Kinder zu“
31.08.2021 Immer mehr Schülerinnen und Schüler infizieren sich mit dem Coronavirus. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt deshalb davor, die Maskenpflicht in Schulen abzuschaffen. Er schlägt im Fall einer Infektion in der Schule eine Kurzquarantäne von fünf Tagen für die ganze Klasse vor.
https://www.deutschlandfunk.de/lauterbach-spd-zur-aktuellen-corona-situation-wir-laufen-100.html
Die kindliche Psyche leidet massiv unter den Schulschließungen
30.08.2021 Forscher haben sich 43 Studien aus zwölf Länder angeschaut und fordern, dass die Schulen nicht mehr geschlossen werden dürfen. Ängste, depressive Symptome, zu wenig Bewegung und zu viel Bildschirmzeit: Die Schulschließungen im Zuge der Corona-Pandemie haben für Kinder und Jugendliche weltweit gravierende Folgen. Zu diesem Ergebnis kommen britische Forscher in einer im Fachmagazin „JAMA Pediatrics“ vorgestellten Meta-Analyse.
Schulen in der Pandemie: Die Schweiz nimmt es leichter, Deutschland kämpft mit bürokratischen Hürden
22.08.2021 Wie haben sich die Schulen in der Corona-Krise geschlagen? Wie lief der Unterricht im Ausnahmezustand? Welche Vorkehrungen werden für das neue Schuljahr getroffen? Und wann herrscht endlich wieder Normalität? Ein Ländervergleich zwischen der Schweiz und Deutschland.
Schule und Schulpolitik während der Corona-Pandemie: Nichts gelernt?
Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis
DDS Die Deutsche Schule
Beiheft 18, 2021
Die weltweiten Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben auch das Bildungssystem beeinflusst. Vielerorts fand Unterricht im Frühjahr 2020 aus der
Distanz statt. Mittlerweile sind großangelegte Studien zu den Auswirkungen der Schulschließungen auf Schüler*innen erschienen. Deren Befunde sind in Bezug auf Schulstufe und Fachbereich heterogen. Im vorliegenden Review werden neun Studien näher beschrieben, um das Zustandekommen reflektierter Urteile über deren Ergebnisse zu ermöglichen.
Artikel Download: https://doi.org/10.31244/9783830994589.02
What kids lost when COVID-19 upended school
10.08.2021 A year and a half of pandemic has left many children struggling academically and emotionally
Corona-Pandemie Zahl der Jugendlichen mit depressiven Symptomen im ersten Lockdown gestiegen
29.07.2021 Mehr Jugendliche haben im ersten Pandemie-Jahr depressive Symptome gezeigt. Das zeigt eine Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Ein bedeutender Faktor seien dabei Schulschließungen.
Schulschließungen für Kinder und Jugendliche belastend
29.07.2021 Während der Corona-Pandemie waren 11,1 Millionen Kinder und Jugendliche sowie 14,6 Millionen Eltern von Kita- und Schulschließungen betroffen. Welche Folgen das für deren Gesundheit
und Bildungsverläufe hat, zeigt eine neue Studie des BiB, die bei einer Pressekonferenz vorgestellt wurde.
Schulschließungen für Kinder und Jugendliche belastend
29.07.2021 Während der Corona-Pandemie waren 11,1 Millionen Kinder und Jugendliche sowie 14,6 Millionen Eltern von Kita- und Schulschließungen betroffen. Welche Folgen das für deren Gesundheit und Bildungsverläufe hat, zeigt eine neue Studie des BiB, die bei einer Pressekonferenz vorgestellt wurde.
Um welche Größenordnungen es bei den Kita- und Schulschließungen während der Pandemie ging, machte BiB-Wissenschaftler und Studienmitautor, PD Dr. Martin Bujard, bei der Präsentation der Studie „Belastungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern in der Corona-Pandemie“ deutlich. So haben während des ersten Lockdowns je nach Alter der Kinder und nach Bundesland viele Schülerinnen und Schüler teilweise dreieinhalb Monate keine Schule im Präsenzunterricht besucht. Im zweiten Lockdown waren es zum Teil gar 5 Monate.
Lockdown: ‚Children behind in speech and understanding‘
12.07.2021 Up to 1.5 million children face being left behind in their speaking and understanding due to disruption caused by Covid, research suggests.
Sinnhaftigkeit von Schüler-Massentests? Stiko-Chef zweifelt
05.07.2021 Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, zweifelt an der Sinnhaftigkeit von Massentests für Schüler.
https://www.pnp.de/archiv/1/sinnhaftigkeit-von-schueler-massentests-stiko-chef-zweifelt-7018607
Schulschließungen – Auswirkungen und Handlungsempfehlungen
25. Juni 2021 Erste Studien zeigen, dass die Schulschließungen während der Corona-Pandemie zu Lernverlusten bei den Schülerinnen und Schülern geführt haben. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Haushalten. Es müssen jetzt umfangreiche Maßnahmen ergriffen werden, um Lernlücken zu schließen und weitere Schulschließungen zu vermeiden.
https://www.iwkoeln.de/studien/christina-anger-axel-pluennecke-schulschliessungen-auswirkungen-und-handlungsempfehlungen-513768.html
Neue Studie zeigt Digitaler Distanzunterricht für den Lernerfolg so effektiv wie Sommerferien
21.06.2021
Seit Frühjahr 2020 waren weltweit viele Schulen geschlossen − Kinder und Jugendliche lernten lange Zeit zuhause. Eine neue Studie zeigt nun die Konsequenzen, die diese Unterrichtsform für die Kompetenzentwicklung der Kinder hat.
Pandemiebedingte Lernrückstände aufholen – Unterstützungsmaßnahmen fokussieren, verknüpfen und evaluieren
11.6.2021 Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) haben mit dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ 2 Mrd. Euro für die Jahre 2021 und 2022 bereitgestellt. Die Mittel sollen genutzt werden, um die negativen Folgen der pandemiebedingten Schulschließungen und der Kontaktbeschränkungen bei Kindern und Jugendlichen aufzufangen.
Keine Kinderrechte im Grundgesetz
08.06.2021 Anfang 2021 schien die lange geplante Verfassungsänderung für Kinderrechte greifbar nahe zu sein. Jetzt sind die Verhandlungen doch gescheitert. Fast alle sind enttäuscht – und schieben anderen die Schuld zu.
https://www.dw.com/de/kinderrechte-im-grundgesetz-doch-nicht/a-57819542
Impact of lockdown and school closure on children’s health and well-being during the first wave of COVID-19: a narrative review
25.05.2021 In the context of containment measures against the COVID-19 pandemic, the aims were to examine the impact of lockdown and school closures on childs’ and adolescents’ health and well-being and social inequalities in health.
Published online 2021 May 25. doi: 10.1136/bmjpo-2021-001043
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8154298/
Vollständige Öffnung von Schulen und Kitas gefordert
19.05.2021 Die Kinderärzte im Saarland schließen sich der Forderung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin an, Kitas und Schulen schnell vollständig zu öffnen. Die Mediziner warnen vor den Langzeitfolgen durch den eingeschränkten Kita- und Schulbetrieb.
Bildungsverwaltung gegen mehr Präsenzunterricht: Überall wird gelockert, nur bei Berlins Schulen nicht
19.05.2021 Trotz sinkender Inzidenz will die Berliner Bildungsverwaltung keinen Regelunterricht vor den Ferien. In Brandenburg wird anders geplant.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/uberall-wird-gelockert-nur-bei-berlins-schulen-nicht-6857953.html
Mediziner pochen auf schnelle Schul- und Kitaöffnungen
18.05.2021 Mediziner halten die sekundären Corona-Folgen für sehr viel gefährlicher für Kinder und Jugendliche als eine akute Covid-Infektion: Übergewicht und psychiatrische Erkrankungen hätten massiv zugenommen, in Psychiatrien würde bereits Triage stattfinden. Sie fordern schnelles Handeln. Der Lehrerverband zeigt sich zurückhaltender.
Corona-Pandemie: Kinder- und Jugendärzte sehen enorme „psychiatrische Erkrankungen“
18.05.2021 Mediziner warnen vor verheerenden Langzeitfolgen für Kinder und Jugendliche durch die Pandemie. Die Lage in den Psychiatrien sei prekär: „Dort findet eine Triage statt.“ Kinder- und Jugendmediziner fordern schnelle Schul- und Kitaöffnungen – vor allem vor dem Hintergrund enormer psychischer Belastungen für viele Kinder und Jugendliche. So kritisierte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) die politische Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie und berichtet von äußerst prekären Situationen in vielen Psychiatrien.
Kinder brauchen ihr normales soziales Leben zurück
18.05.2021 Kitas und Schulen müssen das Letzte sein, was schließt, und das Erste, was wieder aufmacht, hieß es. Aber immer noch besteht der Alltag der Schüler aus Wechsel- und Distanzunterricht. Viele Kinder verlieren den Anschluss und ihre Psyche leidet. Wie lange soll das so weitergehen?
Lange Wartelisten in den Kinder- und Jugendpsychiatrien
18.05.2021 Viele Kinder und Jugendliche leiden in der Pandemie unter der Isolation und kommen mit dem Homeschooling nicht zurecht. Psychische Erkrankungen nähmen zu, warnt der Mediziner Gerd Schulte-Körne und nennt Alarmsignale, auf die Eltern achten sollten.
Kinderärzte für schnelle Schulöffnungen
18.05.2021 Kinder- und Jugendärzte sprechen von einer politischen Vernachlässigung von Kindern in der Pandemie. Eindringlich fordern sie die Öffnung von Kitas und Schulen.
https://www.merkur.de/leben/kinderaerzte-fuer-schnelle-schuloeffnungen-zr-90615513.html
Städte sorgen sich um Folgen des Lockdowns für Kinder und Jugendliche
28.04.2021 Die Städte fordern Bund und Länder auf, den Blick für die massiven Folgen der Corona-Lockdowns im Leben von Kindern und Jugendlichen zu schärfen und mit wirksamen Hilfsmaßnahmen gegenzusteuern.
https://www.staedtetag.de/presse/pressemeldungen/2021/corona-lockdown-sorge-um-kinder-jugendliche
Lockdowns hurt child speech and language skills – report
27.04.2021 There is growing evidence that the past year of lockdowns has had an impact on young children’s language skills, according to research.
Auch im zweiten Lockdown lernen Kinder weniger
20.4.2021 Die deutschen Schulkinder haben im Corona-Lockdown Anfang 2021 im Schnitt nur 4,3 Stunden am Tag mit schulischen Tätigkeiten verbracht. Das ist zwar eine knappe Dreiviertelstunde mehr als während der ersten Schulschließungen im Frühjahr 2020. Aber immer noch 3 Stunden weniger als an einem üblichen Schultag vor Corona. Das geht aus einer Befragung des ifo Instituts unter 2122 Eltern hervor. „Besonders bedenklich ist, dass 23 Prozent der Kinder sich nicht mehr als zwei Stunden am Tag mit der Schule beschäftigt haben“, sagt der Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik, Ludger Wößmann. „Die Coronakrise ist eine extreme Belastung für die Lernentwicklung und die soziale Situation vieler Kinder.“
Aufsatz: https://www.ifo.de/publikationen/2021/aufsatz-zeitschrift/bildung-erneut-im-lockdown-wie-verbrachten-schulkinder-die
https://www.ifo.de/pressemitteilung/2021-04-20/auch-im-zweiten-lockdown-lernen-kinder-weniger
Wie können Corona-Lerndefizite aufgeholt werden?
21.4.2021 Seit Jahresbeginn sind Grundschüler maximal auf ein Viertel ihres regulären Präsenzunterrichts gekommen. Viele Mittelstufenschüler sitzen seit vier Monaten komplett zu Hause. Doch wie können Schulkinder die durch Corona-Fernunterricht entstandenen Wissenslücken wieder aufholen?
https://www.swr.de/wissen/wie-koennen-corona-lerndefizite-aufgeholt-werden-100.html
„Schulschließungen schränken die Entwicklung der Kinder ein“
21. April 2021 Welche Auswirkungen hat das Homeschooling auf Schülerinnen und Schüler? Bildungsökonom Ludger Wößmann vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung erklärt, warum das Lernen auf Distanz bislang zu großen Lernverlusten führt.
https://www.sueddeutsche.de/politik/interview-schulschliessungen-corona-homeschooling-distanzunterricht-1.5270980
Schüler im Lockdown sind mehr am Handy als beim Lernen
20.04.2021 Laut einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts verbringen deutsche Schüler im Corona-Lockdown weniger Zeit mit Lernen als mit anderen Dingen.
Schule in Corona-Zeiten: Defizite offenbart
15.04.2021 Berlin (dpa) – Die Corona-Pandemie hat weltweit massive Auswirkungen auf die Lernergebnisse und Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen.
https://www.sueddeutsche.de/bildung/schulen-schule-in-corona-zeiten-defizite-offenbart-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210415-99-214686
Das Drama um die Corona-Schulschließungen
14.04.2021 SARS-CoV-2 fliegt zwar unter dem Radar durch die Schulen, aber es ist dennoch da. Das scheint nicht jedem Entscheider klar zu sein.
https://www.heise.de/meinung/Kommentar-Das-Drama-um-die-Corona-Schulschliessungen-6012593.html
Learning loss due to school closures during the COVID-19 pandemic
07.04.2021 Wissenschaftlicher Artikel
Suspension of face-to-face instruction in schools during the COVID-19 pandemic has led to concerns about consequences for students’ learning. So far, data to study this question have been limited. Here we evaluate the effect of school closures on primary school performance using exceptionally rich data from The Netherlands (n 350,000). We use the fact that national examinations took place before and after lockdown and compare progress during this period to the same period in the 3 previous years. The Netherlands underwent only a relatively short lockdown (8 wk) and features an equitable system of school funding and the world’s highest rate of broadband access. Still, our results reveal a learning loss of about 3 percentile points or 0.08 standard deviations. The effect is equivalent to one-fifth of a school year, the same period that schools remained closed. Losses are up to 60% larger among students from less-educated homes, confirming worries about the uneven toll of the pandemic on children and families. Investigating mechanisms, we find that most of the effect reflects the cumulative impact of knowledge learned rather than transitory influences on the day of testing. Results remain robust when balancing on the estimated propensity of treatment and using maximum-entropy weights or with fixed-effects specifications that compare students within the same school and family. The findings imply that students made little or no progress while learning from home and suggest losses even larger in countries with weaker infrastructure or longer school closures.
Corona und die Kinder – Generation Lockdown
28.03.2021 Die Folgeschäden des Lockdowns unter Kindern und Jugendlichen sind erheblich. Haben wir die Älteren geschützt – und dabei die Jugend vergessen?
„Auch Kinder sind systemrelevant“
26.03.2021 Psychotherapeuten, Psychiater und Ärzte warnen vor den Folgen des Lockdowns für junge Menschen. In einem Bündnis fordern sie Maßnahmen der Politik für Kinder und Jugendliche.
Grosse Studie zu Corona-Massnahmen: Was wirkt wirklich?
25.03.2021 Welche Corona-Massnahmen sind tatsächlich wirksam? Darüber wurde weltweit in den vergangenen zwölf Monaten heftig gestritten. 19 Forscher aus Grossbritannien, den USA und Australien haben jetzt versucht, diese Frage mit Statistik zu beantworten.
Die Pandemie zeigt, wie wichtig Schulen für die gesunde Entwicklung von Kindern sind – auf allen Ebenen
09.03.2021 In einigen Ländern waren die Schulen viele Monate geschlossen. Kinder vermissen ihre Freunde. Der fehlende soziale Austausch und die fehlende Aufsicht durch die Schule haben teilweise aber noch gravierendere Folgen.
Schulschließungen schaden Kindern enorm ohne Einfluss auf Infektionen
02.03.2021 Zig Millionen Schulkinder in Europa wurden in ihrer Ausbildung stark beeinträchtigt, da es mittlerweile in zwei aufeinanderfolgenden Schuljahren längere Schulschließungen gab. Sie wurden international eingeführt, ohne dass es ausreichende Beweise für ihre Rolle bei der Minimierung der Covid-19-Übertragung gab und ohne ausreichende Berücksichtigung der Schäden für die Kinder.
https://tkp.at/2021/03/02/schulschliessungen-schaden-kindern-enorm-ohne-einfluss-auf-infektionen/
COVID-19 and School Closures
02.03.2021 One year of education disruption. We are facing a COVID-19 education crisis. As this report finds, schools for more than 168 million children globally have been closed for almost a full year. With every day that goes by, these children will fall further behind and the most vulnerable will pay the heaviest price.
https://data.unicef.org/resources/one-year-of-covid-19-and-school-closures/
Bundestag soll „parlamentarisches Begleitgremium“ zu Corona bekommen
02.03.2021 Der Bundestag soll nach den Vorstellungen von Union und SPD mithilfe eines neuen Gremiums mehr Mitsprachemöglichkeiten beim Kampf gegen die Coronapandemie erhalten. Dazu soll ein „Parlamentarisches Begleitgremium COVID-19-Pandemie“ eingesetzt werden, wie aus einem Antrag der Koalitionsfraktionen hervorgeht.
Belastungen und Entlastungen von Betroffenen sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend in der Corona-Pandemie
März 2021 Im Sommer 2020 wollte die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs wissen, wie es Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexualisierte Gewalt erlebt haben, mit der Covid-19-Pandemie und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen geht.
Zweite Auswertung einer Online-Befragung:
Seelische Gesundheit und psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen in der ersten Welle der COVID-19-Pandemie – Ergebnisse der COPSY-Studie
01.03.2021 Mental health and psychological burden of children and adolescents during the first wave of the COVID-19 pandemic—results of the COPSY study.
Die mit der COVID-19-Pandemie einhergehenden Veränderungen und Kontaktbeschränkungen können das psychische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen beeinflussen.
COPSY ist die erste deutschlandweite repräsentative Studie, welche die psychische Gesundheit und Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie untersucht. Die Ergebnisse werden mit denen der repräsentativen longitudinalen BELLA-Studie aus der Zeit vor der Pandemie verglichen.
Download Studie: https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-021-03291-3
Kinder in der COVID-Krise: Familiär verinselt im Lockdown
Dtsch Arztebl 2021; 118(8): A-404 / B-345
Die psychosozialen Folgen für Kinder und Heranwachsende sind noch längst nicht in Gänze erfasst und verlangen Aufmerksamkeit und Aufarbeitung in der Zeit der Lockerungen.
Closing schools is not evidence based and harms children
23.02.2021 Keeping schools open should be the UK’s top priority. Some 8.8 million schoolchildren in the UK have experienced severe disruption to their education, with prolonged school closures and national exams cancelled for two consecutive years. School closures have been implemented internationally1 with insufficient evidence for their role in minimising covid-19 transmission and insufficient consideration of the harms to children.
BMJ 2021; 372 doi: https://doi.org/10.1136/bmj.n521
Open Schools, Covid-19, and Child and Teacher Morbidity in Sweden
18.02.2021 In mid-March 2020, many countries decided to close schools in an attempt to limit the spread of severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2), the virus causing coronavirus disease 2019 (Covid-19).1,2 Sweden was one of the few countries that decided to keep preschools (generally caring for children 1 to 6 years of age) and schools (with children 7 to 16 years of age) open. Here, we present data from Sweden on Covid-19 among children 1 to 16 years of age and their teachers. In Sweden, Covid-19 was prevalent in the community during the spring of 2020.3 Social distancing was encouraged in Sweden, but wearing face masks was not.3
Schule während der Corona-Pandemie
Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis
Herausgegeben von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
DDS Die Deutsche Schule, 17. Beiheft, 2021
Zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie wurden in den meisten Ländern der Welt ab Mitte März 2020 die frühkindlichen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen (ECEC) sowie Schulen geschlossen. Betrachtet man die Kita- und Schulschließungen in internationaler Perspektive, so weisen sie allerdings – trotz des weltweiten Einsatzes dieser Präventionsmaßnahme – eine beachtliche Varianz auf. Dieser Beitrag stellt einen konzeptionellen Rahmen vor, um die spezifischen Formen der nationalen Kita- und Schulschließungen sowie der Wiederöffnungen zu unterscheiden.
„Jedes zweite Kind fängt von vorne an“
15. Februar 2021 Nach Monaten im Lockdown sind die Lernlücken riesig, sagt Schulleiter Haris Kondza. Nicht nur Schüler würden abgehängt, sondern ganze Familien.
https://www.sueddeutsche.de/bildung/lockdown-schule-interview-1.5204417
Kinder in Deutschland laut Studie zunehmend durch Pandemie und Lockdown belastet
10.02.2021 Kinder in Deutschland werden laut einer neuen Umfrage des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) durch Pandemie und Lockdowns zunehmend belastet. Ein Drittel von ihnen zeige auch etwa ein Jahr nach Ausbruch der Krise weiterhin „psychische Auffälligkeiten“, teilte das UKE am Mittwoch unter Verweis auf eine von eigenen Experten initiierte Befragung von Kindern und Eltern mit. Verstärkt seien Sorgen, Ängste, depressive und psychosomatische Symptome zu beobachten.
Öffnung von Schulen: Experten warnen ‒ „Nur zu öffnen, führt uns in den neuen Lockdown“
10.02.2021 Statt die Schulen wieder schnell ganz zu öffnen, schlagen Experten andere Strategien vor: Klassen halbieren, Pool-Tests durchführen und Quarantäne bei Corona-Fällen.
· Es wird auf die baldige Öffnung von Schulen und Kitas gedrängt, doch Experten halten das für unklug.
· Laut Virologe Christian Drosten* vermitteln Schulen Infektionsgeschehen.
· Ein anderer Forscher schlägt Pool-Testungen als Strategie vor, weil sie schneller Ergebnisse liefern.
Copsy-Studie: Fast jedes dritte Kind in der Pandemie psychisch auffällig
10.02.2021 Ängste, Schmerzen, depressive Symptome: Eine Studie zeigt, wie sehr Minderjährige unter der Krise leiden. Besonders betroffen seien Kinder aus sozial schwachen Familien.
Wenn der Lockdown Kinder krank macht
09.02.2021 Die Corona-Pandemie hat das Leben von Kindern und Jugendlichen schwer verändert. Keine Schule, keine Struktur, kaum Freunde treffen und zu oft auch Vernachlässigung bis hin zu Gewalt zu Hause. Psychiater, Psychologen und Lehrer fürchten eine Bugwelle an Spätfolgen.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wenn-der-lockdown-kinder-krank-macht-123598/
S3-Leitlinie Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der SARS-CoV-2-Übertragung in Schulen | Lebende Leitlinie
Kurzfassung
08.02.2021 Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hat zusammen mit Fachgesellschaften der Kinder- und Jugendärzte im Vorfeld in mehreren Stellungnahmen entscheidend dazu beigetragen, dass die Bewertung der Daten zu den Infektionsrisiken in Schulen zusammen mit konkreten Empfehlungen zum Infektionsschutz von Schülern und Lehrern Eingang in die Ausarbeitung der Leitlinie fanden. Schulschließungen lassen sich mit konkreten Hygienekonzepten vermeiden. Diese Hygienekonzepte basieren auf den langjährigen Erfahrungen der Hygiene und deren Umsetzung in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen. Die Effektivität der Hygienekonzepte ist erwiesenermaßen die Voraussetzung, dass die medizinischen Systeme offengehalten werden können und weiter funktionieren. Da Kinder nicht die Treiber der Pandemie sind, sind die umfassenden Hygienekonzepte, wie sie auch in der Leitlinie ihren Niederschlag
finden, die entscheidende Voraussetzung, dass auch Schulen weiter funktionieren d. h. offenbleiben könnten.
https://www.krankenhaushygiene.de/pdfdata/2021_02_08_PM_DGKH_S3-LL.pdf
Op-Ed: Kids are suffering. Follow the science and reopen schools now
06.02.2021 It’s no secret that we’re in the midst of a public health crisis in California. But public school children — more than 6 million students — are suffering through a silent crisis at home and they desperately need our help before it’s too late.
https://www.latimes.com/opinion/story/2021-02-06/schools-reopen-california-children-harm
Giffey: Gesundheitliche Lockdown-Folgen für Kinder „gravierend“
03.02.2021 Mit Blick auf das nächste Bund-Länder-Treffen fordert Familienministerin Franziska Giffey, dass Kitas und Schulen schrittweise wieder geöffnet werden. Sie warnt: Der Corona-Lockdown treffe Kinder besonders hart.
Der Schulausfall in der Pandemie könnte 3,3 Billionen Euro kosten
21.01.2021 Schüler verlieren Wissen, Kita-Kinder werden nicht gefördert, Kurzarbeiter nicht weitergebildet: Die langfristigen Kosten durch Corona in Deutschland sind Ökonomen zufolge extrem hoch.
„Meilenweit vom evidenzbasierten Handeln entfernt“
18.01.2021 Geht der Lockdown möglicherweise zu weit? Juristin Jessica Hamed spricht im Interview über die Krise des Rechtsstaats während der Corona-Pandemie.
- Rechtsanwältin Jessica Hamed sieht in der Corona-Krise auch eine Krise des Rechtsstaats.
- Im Interview spricht sie darüber, was sie an den Maßnahmen stört.
- Jessica Hamed sagt über den Lockdown in der Corona-Krise: „Eine Gesellschaft besteht aus mehr als nur Viren, Leben und Gesundheit.“
Die Herausforderungen von Distanzunterricht
15.01.2021 Bis Ende Januar sollen die Schulen bundesweit geschlossen bleiben. Doch die Probleme mit Distanzunterricht und Online-Lernen, die sich bereits während des ersten Lockdowns an den Schulen zeigten, sind längst nicht gelöst. Ein Überblick über Probleme und Perspektiven.
https://www.deutschlandfunk.de/schule-im-lockdown-die-herausforderungen-von-100.html
Corona-Maßnahmen: Die Politik bürdet den Kleinsten wieder die größte Last auf
06.01.2021 Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten nehmen die Kinder überproportional in die Pflicht bei den notwendigen Kontaktbeschränkungen. Das ist ein familienpolitisches Desaster.
COVID school closures most harm students from poorest neighborhoods
05.01.2021 School closures related to the COVID-19 pandemic are widening the learning gap between students in low-income and wealthier communities, a Yale study finds.
https://news.yale.edu/2021/01/05/covid-school-closures-most-harm-students-poorest-neighborhoods
Rückblick 2020
28.12.2020 Home-Schooling, Präsenzunterricht, Wechselmodell: Die Coronakrise hat Schüler, Lehrer und auch Eltern vor große Herausforderungen gestellt. Und sie hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung der Schulen ist. Ein Rückblick auf die Ereignisse in 2020.
https://www.deutschlandfunk.de/rueckblick-2020-chronologie-eines-schuljahrs-in-der-100.html
COVID-19 in Schulen: Keine Pandemie-Treiber
Deutsches Arzteblatt 2020; 117(51-52): A-2505 / B-2111
21.12.2020 Kontaktpersonen von COVID-19-Fällen in Schulen wurden laut einer Untersuchung des Gesundheitsamtes Frankfurt nur in seltenen Fällen infiziert. Schulen und Schüler sind bei Einhaltung der Hygienemaßnahmen demnach nicht die „Treiber“ der SARS-CoV-2-Pandemie.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/217182/COVID-19-in-Schulen-Keine-Pandemie-Treiber
Corona-Schulschließungen treffen leistungsschwächere Schüler*innen besonders hart
21.12.2020 Unsere Umfrage zeigt, dass deutsche Schulkinder während der Corona-bedingten Schulschließungen ihre tägliche Lernzeit auf die Hälfte reduzierten. Besonders leistungsschwächere Kinder ersetzen Lernzeit durch wenig förderliche Aktivitäten wie Computerspielen. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung verbindlicher Konzepte für Distanzunterricht bei Schulschließungen, die sich besonders an leistungsschwächere Schüler*innen richten.
Welche Kinder und Eltern die Pandemie am härtesten trifft
12/2020 Die Coronavirus-Pandemie hat den Alltag von Familien in Deutschland vollkommen verändert. Wie sich Kita- und Schul- Schließungen sowie stark eingeschränkte Kontakte im Frühjahr 2020 auf das Familienklima sowie das Wohlbefinden der Kinder auswirkte und was ihnen dabei half, mit den Veränderungen zurechtzukommen, zeigen die Ergebnisse der Studie „Kind sein in Zeiten von Corona“ des Deutschen Jugendinstituts (DJI).
Studie: https://www.dji.de/fileadmin/user_upload/dasdji/news/2020/DJI_Kindsein_Corona_Ergebnisbericht_2020.pdf
https://www.dji.de/themen/familie/kindsein-in-zeiten-von-corona-studienergebnisse.html
Leopoldina plädiert für harten Lockdown
08.12.2020 „Die Schulpflicht sollte bis zum Beginn der Weihnachtsferien in allen Bundesländern aufgehoben werden. Gruppenaktivitäten in Sport und Kultur müssten eingestellt werden und, wo immer möglich, sollten digitale Möglichkeiten anstelle von Präsenzangeboten genutzt werden.“
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119147/Leopoldina-plaediert-fuer-harten-Lockdown
Die Studie „Lernen unter COVID-19 Bedingungen“ ist zu Ende!
6.12.2020 Ein Forschungsteam der Fakultät für Psychologie der Universität Wien hat seit Beginn der COVID-19 Pandemie erforscht, wie sich die Situation in den Schulen und Universitäten (Distance Learning, Sicherheitsmaßnahmen) auf Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen, Schulleiter*innen und Studierende auswirkt hat.
Vorrang für Bildung. Warum die Entscheidung der Länder gegen (generelle) Schulschließungen richtig ist
04.12.2020 Die seit September erheblich gestiegenen Corona-Infektionszahlen in Deutschland haben zu einem sogenannten „Teil-Lockdown“ geführt. Um das Infektionsgeschehen einzudämmen und die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, mussten ab November in allen Bundesländern unter anderem die gastronomischen Betriebe sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen schließen. Hotelübernachtungen für touristische Zwecke wurden untersagt. Die Maskenpflicht ist ausgeweitet worden.
Weitergehenden Forderungen nach einer (temporären) Schließung von Bildungseinrichtungen, wie im Frühjahr, haben die Länder eine Absage erteilt. Sie räumen dem Recht auf Bildung Vorrang ein. Das ist richtig so – und auch rechtlich sehr gut vertretbar.
Vulnerable children in lockdown ’national concern‘
01.12.2020 The „invisibility of vulnerable children“ during the pandemic should be a „matter of national concern,“ says England’s chief inspector of schools. Amanda Spielman warns when many pupils were out of school in the lockdown, teachers might not have picked up early warning signs of abuse or neglect.
„Gibt überhaupt keinen Grund, Schulen zu schließen“
26.11.2020 René Gottschalk, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, sieht trotz steigender Corona-Infektionen keinen Grund, Schulen zu schließen. Von privaten Feiern rät der Sars-Experte ab.
Angstzustände und Lernrückschritte: Diese Folgen hatte der Lockdown für Kinder
25.11.2020 Der „Lockdown light“ schränkt Kinder und Jugendliche in Deutschland zum zweiten Mal in diesem Jahr stark ein – nicht ohne Folgen.
Kein rationaler Grund für Schulschließungen erkennbar
12.11.2020 Nicht nur in Österreich auch in Deutschland gibt es immer heftigere Debatten zum Thema Schulschließungen. Nicht zuletzt ein Grund dafür sind die Eltern, die an ihren Kindern und an den Zuständen in der Familie ja direkt gesehen haben, wie es den Kindern im Frühjahr gegangen ist und wie es ihnen jetzt geht. Und von denen in Österreich mittlerweile zwei Drittel gegen Schulschließungen sind. Sie haben den Blick auf das Wesentliche, der Virologen und vielen Politikern fehlt.
https://tkp.at/2020/11/12/kein-rationaler-grund-fuer-schulschliessungen-erkennbar/
Schulschließungen schaden Kindern langfristig und beeinflussen Infektionen nicht
11.11.2020 In Österreich wird dem Vernehmen nach eine Schulschließung von der Bundesregierung diskutiert, insbesondere der Bundeskanzler soll dafür sein. Intentionale Erfahrungen und Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass die Kinder dadurch schwere und langfristige Schäden erleiden. Umgekehrt ist längst klar und durch viele Studien belegt, dass Kinder selbst kaum infiziert werden und auch zum Infektionsgeschehen nur ganz wenig beitragen. Der Schaden übersteigt einen ohnehin nicht nachweisbaren Nutzen ganz klar und deutlich.
Studie: Kinder tragen nichts zu Infektionen bei und Schulschließungen sind ohne Einfluss
06.11.2020 Ein immer wieder kontrovers diskutiertes Thema ist, ob Kinder zum Infektionsgeschehen beitragen oder nicht. Bei der Grippe ist das nämlich sehr wohl der Fall und Kinder gehören sogar zur gefährdeten Gruppe. Bei Corona ist es eindeutig so, dass die Sterblichkeitsrate der normalen Altersverteilung folgt. Das heißt, es sterben vorwiegend Personen über 85 und auch in Österreich niemand unter 35.
Download Studie: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.11.01.20222315v1.full.pdf
Die Rolle der Schulen im Infektionsgeschehen
02.11.2020 Seit dem 2. November gilt der Teil-Lockdown. Anders als im Frühjahr werden Schulen und Kitas dieses Mal aber vorerst nicht geschlossen. Die damalige Annahme, dass Kinder Beschleuniger der Epidemie sind, hat sich so nicht bestätigt.
https://www.deutschlandfunk.de/massnahmen-gegen-corona-die-rolle-der-schulen-im-100.html
Die grosse Angst vor der neuerlichen Schliessung – wie die Schulen mit der zweiten Welle umgehen
26.10.2020 Maskenpflicht im Klassenzimmer und Quarantäne für einzelne Schüler und Lehrer sind zwar mühsam. Die Rückkehr zum flächendeckenden Fernunterricht in der obligatorischen Schule hätte jedoch viel gravierendere Folgen.
https://www.nzz.ch/schweiz/angst-vor-schliessung-schulen-wollen-fernunterricht-vermeiden-ld.1583056
«Auch wer die Gesundheit der Bevölkerung schützen will, darf nicht beliebig in die Grundrechte eingreifen»
20.10.2020 Die Politik muss die Massstäbe ihres Handelns offenlegen, einen naturwissenschaftlichen Automatismus gibt es nicht, das Parlament sollte aus dem Dämmerschlaf erwachen: Papier kritisiert die Schieflagen in der politischen Debatte um das Coronavirus.
RND-Umfrage: Kaum Corona-Infektionen an Deutschlands Schulen
16.10.2020 Sind Schulen Superspreader? Das jedenfalls haben viele nach den Sommerferien befürchtet. Die Zahlen der Kultusministerien der Länder, die dem RND vorliegen, sprechen für sich.
„Schüler treffen sich auch privat und tragen Infektion in die Schule“
16.10.2020 Schließungen sollen das „allerletzte Mittel“ sein: Eine Studie im Auftrag der Regierung sieht in Kitas und Grundschulen keine Infektionstreiber. Dennoch herrscht Unklarheit über die richtige Strategie – auch bei den Kultusministern. Bildungsexperten sind skeptisch.
»Schulen sind und werden nicht die Brutstätten der Infektionen sein«
09.10.2020 Steigende Corona-Infektionen in Deutschland sorgen den Infektiologen Prof. Reinhard Berner. Im Interview beklagt er eine »gewisse Lässigkeit der Bevölkerung« im Umgang mit der Pandemie. Das wird auch Folgen für den Schulbetrieb haben.
»Schulen sind und werden nicht die Brutstätten der Infektionen sein«
Corona-Note „mangelhaft“: Eltern gehen mit Schulen hart ins Gericht
16.09.2020 Für das Management des Corona-Lockdowns wird den Schulen ein absolut unbefriedigendes Zeugnis ausgestellt. Besonders hart gehen die Eltern schulpflichtiger Kinder mit den Schulen ins Gericht. Eltern geben den Schulen die Note „mangelhaft“ für ihre Fähigkeit, im Falle erneuter Schulschließungen den Unterricht aufrechterhalten zu können.
Corona-Note „mangelhaft“: Eltern gehen mit Schulen hart ins Gericht
16.09.2020 Für das Management des Corona-Lockdowns wird den Schulen ein absolut unbefriedigendes Zeugnis ausgestellt. Besonders hart gehen die Eltern schulpflichtiger Kinder mit den Schulen ins Gericht. Eltern geben den Schulen die Note „mangelhaft“ für ihre Fähigkeit, im Falle erneuter Schulschließungen den Unterricht aufrechterhalten zu können.
Prof. Dr. Michael Klundt, Kindeswohlgefährdung durch Corona Maßnahmen, Kritik an Bundesregierung
09.09.2020 Der Kindheitswissenschaftler Prof. Klundt vom Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften an der Hochschule Magdeburg-Stendal stellte am 9.9.2020 (Datum im Vorspann ist falsch) in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages (KiKo) seine Untersuchungsergebnisse zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen während der s.g. Corona-Pandemie in Deutschland vor. Kinderrechte seien dabei weitgehend ignoriert worden, rügt er. Bund und Länder seien ihrer Verpflichtung zu Schutz und Fürsorge für 13 Millionen Kinder nicht nachgekommen, sondern hätten Kinder „wie Objekte behandelt.“ Das sei an sich bereits eine „schwere Form der Kindeswohlgefährdung.“ Der Schutz des Kindeswohls sei am Anfang sogar zu einem „Schutz vor Kindern“ gemacht worden, als diese als die einzigen „Super-Spreader“ des Virus hingestellt worden seien, beklagte Klundt. Schwere Völkerrechtsverletzungen gebe es in zahlreichen Vertragsstaaten der Kinderrechtskonvention.
Der Originalbeitrag im Fernsehen des Deutschen Bundestages: https://dbtg.tv/cvid/7466645
COVID-19: Are children able to continue learning during school closures?
26.08.2020 A global analysis of the potential reach of remote learning policies
n response to the unprecedented educational challenges created by school closures due to the COVID-19 pandemic, more than 90 per cent of countries have implemented some form of remote learning policy. This factsheet estimates the potential reach of digital and broadcast remote learning responses, finding that at least 463 million students around the globe remain cut off from education, mainly due to a lack of remote learning policies or lack of equipment needed for learning at home. This data primarily stems from the UNESCO-UNICEF-World Bank Survey on National Education Responses to COVID-19 School Closures (June-July 2020), as well as household microdata from sources like Multiple Indicator Cluster Surveys (MICS), Demographic and Health Surveys (DHS).
https://data.unicef.org/resources/remote-learning-reachability-factsheet/
Schweden: Schulbeginn ohne Einschränkungen
23.08.2020 In dieser Woche beginnt für fast zwei Millionen Kinder in Schweden wieder die Schule. Es ist eine Rückkehr zur Normalität. Denn bis Klasse neun waren die Schulen in Schweden schon das ganze Frühjahr über offen.
Finnisch-Schwedische Studie findet keinen positiven Effekt durch Schulschließung
21.08.2020 Finnland sperrte die Schulen zu, in Schweden blieben sie offen. Die Corona-Infektionsraten bei Kindern waren jedoch in beiden Ländern ähnlich. Die schwedische Gesundheitsbehörde und das finnische Institut für Gesundheit und Wohlfahrt veröffentlichten eine Studie über das Auftreten von im Labor bestätigten Corona-Infektionen bei Schulkindern in beiden Ländern.
Download Studie: https://www.folkhalsomyndigheten.se/contentassets/c1b78bffbfde4a7899eb0d8ffdb57b09/covid-19-school-aged-children.pdf
Combatting COVID-19’s effect on children
11.08.2020 The COVID-19 pandemic is harming health, social and material well-being of children worldwide, with the poorest children, including homeless children and children in detention, hit hardest. School closures, social distancing and confinement increase the risk of poor nutrition among children, their exposure to domestic violence, increase their anxiety and stress, and reduce access to vital family and care services. Widespread digitalisation mitigates the education loss caused by school-closures, but the poorest children are least likely to live in good home-learning environments with internet connection. Furthermore, increased unsupervised on-line internet use has magnified issues around sexual exploitation and cyber-bullying.
„Heftiger Anstieg“: Jugendliche verbringen im Lockdown deutlich mehr Zeit im Netz
29.07.2020 Durchschnittlich 75 Prozent länger haben Jugendliche online gespielt. Die Drogenbeauftragte wünscht sich ein Frühwarnsystem gegen Mediensucht.
Teenagers are suffering badly from school closures. We need to talk about it
01.07.2020 The article pointing out the lack of calls for new lockdowns despite the spike in coronavirus cases quotes Dr. Scott Morrow as saying that we need to consider the “educational, emotional and developmental needs of children.”
https://www.latimes.com/opinion/story/2020-07-01/teenagers-are-suffering-badly-from-school-closures
Der Drosten-Schwenk und seine Folgen
19.06.2020 Kaum jemand wollte die Schulen zumachen. Dann las Virologe Christian Drosten einen 13 Jahre alten Aufsatz, und die Politik entschied sich um. Ein SPIEGEL-Team hat die chaotischen Stunden rekonstruiert.
Von Annette Großbongardt, Julia Amalia Heyer und Lydia Rosenfelder
Schweizer Schüler sind deutlich besser durch die Corona-Krise gekommen als deutsche Kinder
18.06.2020 Die Schulschliessungen der letzten Monate haben das Bildungssystem stark gefordert. Eine grossangelegte Umfrage unter mehr als 8000 Schülern aus drei Ländern zeigt, welche Lehren aus dem unfreiwilligen Fernunterricht zu ziehen sind.
Krisengerechte Kinder statt kindergerechtem Krisenmanagement?
15.06.2020 Auswirkungen der Corona-Krise auf die Lebensbedingungen junger Menschen. Studie von Prof. Dr. Michael Klundt für die Bundestagsfraktion DIE LINKE.
Folgekosten ausbleibenden Lernens: Was wir über die Corona-bedingten Schulschließungen aus der Forschung lernen können
ifo Institut, München, 2020
ifo Schnelldienst, 2020, 73, Nr. 06, 38-44
Wie werden sich die mehrmonatigen Schließungen der Schulen für alle Schüler*innen aufgrund der Corona-Pandemie auf die zukünftige Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen auswirken? In der empirischen Wirtschaftsforschung gibt es kaum robustere Befunde als den positiven Einfluss von Schulbesuch und Kompetenzerwerb auf wirtschaftlichen Wohlstand. Geht etwa ein Drittel eines Schuljahres an Lernen verloren, so geht dies über das gesamte
Berufsleben gerechnet im Durchschnitt mit rund 3–4% geringerem Erwerbseinkommen einher. Darüber hinaus zeigen Untersuchungen streikbedingter Schulschließungen, vorab geplanter Kurzschuljahre und langer Schulferien, dass ausbleibender Schulunterricht die Kompetenzentwicklung und den zukünftigen Arbeitsmarkterfolg dauerhaft schmälert. Deshalb steht bei den aktuellen Herausforderungen der Bildungspolitik sehr viel auf dem Spiel. Sie muss alles
daransetzen, dass alle Kinder und Jugendlichen – mit oder ohne Präsenz in der Schule – umgehend wieder lernen.
Mit Stefan Harbarth: „Mir ist um die Zukunft des Rechtsstaates nicht bange
22.05.2020 Es gibt einfachere Zeiten, um an die Spitze des Bundesverfassungsgerichts zu wechseln. Doch der neu gewählte Präsident Stefan Harbarth sieht das Grundgesetz auch während der Corona-Pandemie in einem sehr guten Zustand.
Kinder und Jugendliche in der CoVid-19-Pandemie: Schulen und Kitas sollen wieder geöffnet werden.
19.05.2020 Der Schutz von Lehrern, Erziehern, Betreuern und Eltern und die allgemeinen Hygieneregeln stehen dem nicht entgegen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ), der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) und des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland (bvkj e.V.)
Stellungnahme: https://dgpi.de/wp-content/uploads/2020/05/Covid-19_Kinder_Stellungnahme_DGKH_19_05_2020_final_v6.pdf
Norwegische Experten kritisieren Schulschließungen als unnötig
14.05.2020 Schulschließungen waren eines der Mittel zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus. 90 Prozent der Schüler in 186 Ländern und Territorien waren laut UNESCO von teilweisen oder gänzlichen Schließungen betroffen. An der Wirksamkeit der Maßnahmen gibt es seit jeher heftige Kritik, da Kinder am wenigsten vom Coronavirus betroffen sind.
https://tkp.at/2020/05/14/norwegische-experten-kritisieren-schulschliessungen-als-unnoetig/
Exit aus der Angst
30.04.2020 Ein Strategiepapier der Bundesregierung empfahl im März, der Bevölkerung ein Worst-Case-Horrorszenario über Corona zu kommunizieren. Damals war das ein Gebot der Klugheit. Nun ist es dringend Zeit für eine neue Phase.
https://www.welt.de/kultur/plus207600437/Corona-Strategie-Der-Exit-aus-der-Angst.html
Nutzen von Schulschließungen bei Bekämpfung der Coronakrise gering
27.04.2020 188 Länder haben landesweite Schulschließungen eingeführt, aber die Modellierung von Ferguson und Kollegen (Imperial College London) kam zu dem Schluss, dass allein in Großbritannien Schulschließungen die Zahl der COVID-19-Todesfälle um nur 2–4% senken werden.
https://tkp.at/2020/04/27/nutzen-von-schulschliessungen-bei-bekaempfung-der-coronakrise-gering/
Bundestagspräsident zur Corona-Krise: Schäuble will dem Schutz des Lebens nicht alles unterordnen
26.04.2020 Im Interview spricht Wolfgang Schäuble über die Suche nach dem richtigen Maß in der Corona-Krise und über das, was nach der Pandemie anders sein wird.
Schulschließungen wegen Corona: Regelmäßiger Kontakt zur Schule kann die schulischen Aktivitäten der Jugendlichen erhöhen
23.04.2020 Schulschließungen stellen weltweit eine bedeutende Maßnahme dar, um die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen. In der Debatte um die Wiederöffnung der Schulen rückt die Sekundarstufe II in den Fokus, da die Abiturprüfungen in den meisten Bundesländern noch anstehen. Trotz der regelmäßigen Bereitstellung von Lehrmaterialien durch die Schulen wenden viele Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II nur wenig Zeit für die Schule auf. Zugleich machen sie sich Sorgen um ihre schulischen Leistungen und ihre berufliche Zukunft. Das zeigen aktuelle Daten aus einer bundesweiten Schülerbefragung während der Schulschließung.
Kind infiziert sich mit Coronavirus – und stellt Forscher vor ein Rätsel
20.04.2020 Ein neunjähriges Kind hat sich in Frankreich mit dem Coronavirus infiziert und danach an mehreren Ski-Kursen teilgenommen. Es hatte Kontakt zu mindestens 172 Personen – ohne eine einzige davon anzustecken. Was hat das zu bedeuten
Kinder brauchen Kinder: Warum Kitas nicht länger als unbedingt nötig geschlossen bleiben sollten
14.04.2020 Der Vorschlag der Leopoldina, Kitas länger geschlossen zu lassen, muss hinterfragt werden. Denn Kinder brauchen ihresgleichen. Ein Gastkommentar.
Mit der ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina kommt Fahrt in die Debatte um „Öffnungsperspektiven“ auf den gegenwärtigen Lockdown. Mit den Papieren der Gruppe um Clemens Fuest, dem Expertenrat NRW Corona von Armin Laschet, der Helmholz-Gesellschaft und der Leopoldina liegt nun eine gehaltvolle Diskussionsgrundlage vor.
Empfehlungen der Leopoldina: Kehrt schon bald die Normalität zurück?
13.04.2020 Die Nationalakademie Leopoldina empfiehlt eine baldige Öffnung der Schulen, Apps zur Virenbekämpfung und schrittweise ein Ende des Shutdowns.
https://www.tagesspiegel.de/politik/kehrt-schon-bald-die-normalitat-zuruck-5061592.html
Pandemic school closures: risks and opportunities
08.04.2020 The Lancet
The novel coronavirus disease 2019 (COVID-19) has swept across 210 countries and territories with over 1·2 million cases and 67 594 deaths reported by April 6, 2020. Most countries have implemented social distancing measures to curb the spread of infection and minimise the impact of the virus.
188 countries have implemented country-wide school closures, but a modelling study by Ferguson and colleagues concluded that in the UK, school closures alone will reduce COVID-19 deaths by only 2–4%. Most evidence for school closures has come from influenza outbreaks such as the 2009 H1N1 influenza pandemic in which children were disproportionately affected. During that time, the US closed 700 schools but the response was local and only for a couple of weeks. To tackle COVID-19, Chinese schools have been closed for more than 2 months, and many countries have closed their schools and colleges indefinitely.
https://www.thelancet.com/journals/lanchi/article/PIIS2352-4642(20)30105-X/fulltext
School closure and management practices during coronavirus outbreaks including COVID-19: a rapid systematic review
06.04.2020 The Lancet
In response to the coronavirus disease 2019 (COVID-19) pandemic, 107 countries had implemented national school closures by March 18, 2020. It is unknown whether school measures are effective in coronavirus outbreaks (eg, due to severe acute respiratory syndrome [SARS], Middle East respiratory syndrome, or COVID-19). We undertook a systematic review by searching three electronic databases to identify what is known about the effectiveness of school closures and other school social distancing practices during coronavirus outbreaks. We included 16 of 616 identified articles. School closures were deployed rapidly across mainland China and Hong Kong for COVID-19. However, there are no data on the relative contribution of school closures to transmission control. Data from the SARS outbreak in mainland China, Hong Kong, and Singapore suggest that school closures did not contribute to the control of the epidemic. Modelling studies of SARS produced conflicting results. Recent modelling studies of COVID-19 predict that school closures alone would prevent only 2–4% of deaths, much less than other social distancing interventions. Policy makers need to be aware of the equivocal evidence when considering school closures for COVID-19, and that combinations of social distancing measures should be considered. Other less disruptive social distancing interventions in schools require further consideration if restrictive social distancing policies are implemented for long periods.
https://www.thelancet.com/journals/lanchi/article/PIIS2352-4642(20)30095-X/fulltext
Schulschliessungen: Die Sorgen der Eltern sind übertrieben
03.04.2020 Schulschliessungen können erhebliche wirtschaftliche und soziale Auswirkungen haben. Befürchtungen, wonach in der Schweiz ein ganzer Jahrgang eine Schulstufe wiederholen muss, sind allerdings übertrieben. Die Corona-Krise dürfte manche Schüler auch weiterbringen.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/schulschliessung-in-der-schweiz-trifft-660-000-familien-ld.1548862
Covid-19 school closures around the world will hit girls hardest
31.03.2020 As COVID-19 forces school closures in 185 countries, Plan International and UNESCO warn of the potential for increased drop-out rates which will disproportionately affect adolescent girls, further entrench gender gaps in education and lead to increased risk of sexual exploitation, early pregnancy and early and forced marriage.
https://www.unesco.org/en/articles/covid-19-school-closures-around-world-will-hit-girls-hardest
Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekomme
Über das Szenarienpapier „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/28063) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (19/27388). Danach wurde das Szenarienpapier durch unabhängige Wissenschaftler auf Anregung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) erstellt, das das Ergebnis der Autoren am 22. März 2020 erhielt. Dem Bundestagsausschuss für Inneres und Heimat sei das Papier am 8. April 2020 übersandt worden.
https://fragdenstaat.de/dokumente/4123-wie-wir-covid-19-unter-kontrolle-bekommen/
Coronavirus Virologe Christian Drosten rät dazu, cool zu bleiben: „Angst ist überflüssig“
16.03.2020 Das Coronavirus breitet sich weiter in Deutschland aus – und die Deutschen lauschen den Worten des Berliner Virologen Christian Drosten. Er erklärt, warum Maßnahmen wie Kontaktvermeidung noch länger anhalten dürften.
Radikale Maßnahme Schulschließungen wegen Coronavirus: Vor diesen Folgen warnt Virologe Christian Drosten
13.03.2020 Immer mehr Bundesländer machen Kitas und Schulen dicht. Eine effektive Maßnahme, die jedoch nicht ohne Folgen bleiben wird, meint Virologe Christian Drosten. Vor allem für den ohnehin unter Druck stehenden medizinischen Bereich könnten Schulschließungen eine Belastung werden.
Montgomery gegen flächendeckende Schulschließungen
13.03.2020 Berlin (epd). Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat sich gegen flächendeckende Schulschließungen ausgesprochen. Schulschließungen seien nur in Regionen vernünftig, in denen die Krankheit verstärkt auftritt, sagte Montgomery am Montag im Berliner RBB-Inforadio.
Bundesländer reagieren auf Coronavirus
13.03.2020 Zum Kampf gegen das Coronavirus schließen mehrere Bundesländer ihre Schulen und Kindertagesstätten. Jens Spahn hat alle Bürger dazu aufgerufen, daran mitzuwirken, die Ausweitung des Virus zu bremsen. Bundeskanzlerin Merkel mahnt wegen Coronavirus „Verzicht auf Sozialkontakte“ an.
Bundesländer reagieren auf Coronavirus
13.03.2020 Zum Kampf gegen das Coronavirus schließen mehrere Bundesländer ihre Schulen und Kindertagesstätten. Jens Spahn hat alle Bürger dazu aufgerufen, daran mitzuwirken, die Ausweitung des Virus zu bremsen. Bundeskanzlerin Merkel mahnt wegen Coronavirus „Verzicht auf Sozialkontakte“ an.
Was Schulschliessungen während Pandemien bringen
12.03.2020 Rund 30 Staaten haben bisher zur Eindämmung des Coronavirus landesweit Schulen geschlossen, die Schweiz hat am Freitag nachgezogen und verbietet den Präsenzunterricht bis am 4. April. Doch was heisst dies für die gegenwärtige Krise
https://www.nzz.ch/schweiz/was-schulschliessungen-waehrend-pandemien-bringen-ld.1546040
WHO Director-General’s opening remarks at the media briefing on COVID-19 – 11 March 2020
11.03.2020 Ankündigung der C-Pandemie, von Tedros Adhanom Ghebreyesus
Covid-19 Forderung nach bundesweiten „Coronaferien“: Wie sinnvoll sind Schulschließungen?
09.03.2020 Kein Unterricht, manchmal über Wochen. Wegen des neuartigen Coronavirus bleiben auch in Deutschland immer wieder einzelne Schulen geschlossen. Wie sinnvoll wäre das als Maßnahme im ganzen Land.
Wie sinnvoll sind Schulschließungen?
09.03.2020 Kein Unterricht, manchmal über Wochen. Wegen des neuartigen Coronavirus bleiben auch in Deutschland immer wieder einzelne Schulen geschlossen. Wie sinnvoll wäre das als Maßnahme im ganzen Land
Epidemiologisches Bulletin, RKI,
16.11.2009 / Nr. 46 Das Instrument, Kindergemeinschaftseinrichtungen bei Krankheitshäufungen (als ultima ratio) auch schließen zu können, gehört im Infektionsschutzgesetz (IfSG) zum gesetzlich verankerten Instrumentarium. Ob des nicht geringen Eingriffs in Freiheitsrechte muss dabei stets das Gebot der Verhältnismäßigkeit und vor allem die Tauglichkeit dieses Mittels geprüft werden. Welche Behörde Schließungen anordnen kann, ist durch Landesrecht geregelt; immer ist das Gesundheitsamt als Fachbehörde zu beteiligen. Vorstellbar ist auch der Fall, dass Schulen selbst den Betrieb einstellen möchten, weil viele Lehrer und Schüler nicht zum Unterricht erscheinen. Aber auch dann ist der fachliche Rat des Gesundheitsamtes unerlässlich. Allgemein wird zwischen reaktiven und proaktiven (präventiven) Schulschließungen unterschieden. Die Ziele bei einer reaktiven und proaktiven Schließung sind unterschiedlich.
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2009/Ausgaben/46_09.pdf?__blob=publicationFile